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Flottenmanöver: Na ja... - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Flottenmanöver: Na ja... - Leser-Test von CONQUEROR
Das Spiel Flottenmanöver kennt ja wohl so ziemlich jeder. Während man in der klassischen Variante die niedlichen kleinen Schiffchen des Mitschülers unter der Schulbank versenkte, und das noch auf Papier, sieht die PC-Version schon etwas anders aus. Hat man die CD eingelegt und das Spiel gestartet, wird man von einem qualitativ ziemlich schlechten Video begrüßt, dem der Hauptbildschirm folgt. Hier hat man die Wahl zwischen den einzelnen Szenarien und dem Multiplayermodus. Startet man dann eine Partie, bemerkt man dass die eigene Flotte offenbar zugelegt hat. Im Gegensatz zum Brettspiel gibt es hier z.B. auch Uboote. Gesteuert wird die Flotte (manchmal auch mehrere davon) über eine große Übersichts- sowie eine kleinere Karte, auf der die einzelnen Schiffe zu erkennen sind. Gegnerische Flotten müssen ersteinmal geortet werden, bevor sie angegriffen werden können. Sofort fällt einem die Liste mit Waffen auf: Leichte bis überschwere Kanonen, Raketen, Torpedos etc. etc. Doch so reichhaltig die Liste auch sein mag: Die Wirkung der Waffen ist praktisch fast gleich. Will man nun den Gegner ein bisschen mit den neuen Spielzeugen ärgern, stellt man mit verdutzen fest, dass man zwar das Icon der gegnerischen Flotte, nicht aber deren Schiffe sieht. Dies liegt dann an an der Reichweite und so bleibt nichts anderes Übrig als auf gut Glück zu schießen. Spätestens dann bemerkt man die Videos die immer dann abgespielt werden,wenn etwas wichtiges passiert. Feuert ihr Schiff eine Rakete ab, wird das im Video gezeigt, ebenso wie der Einschlag ins gegnerische Schiff bzw. ins Wasser. In Sachen Schaden ähnelt das Spiel sehr dem großen Vorbild: Schiffe belegen eine bestimmte Anzahl Felder (Seegmente). Für jedes zerstörte Segment bekommen sie Punkte gutgeschrieben, ebenso für jedes zerstörte Waffensystem. Die Anzahl der Punkte orientiert sich dabei am Ausmaß des Schadens des Segments also leicht, mittel und schwer. Sind alle Segmente weggeputzt, kann man dem Kahn beim Absaufen zuschauen. Eine weitere Innovation sind Flugzeuge und Hubschrauber. Es gibt verschieden große Trägerarten, die eine bestimmte Anzahl an Flugzeug- oder Hubschrauberstaffeln aufnehmen können. Die Flieger schmeißen mit Bomben und Raketen um sich, sobald sie ihnen das befehlen. Ihre Flotten sind dem Gegner nicht ganz hilflos ausgeliefert: Auf Kommando starten sie Verteidigungsmaßnahmen gegen Raketen, Flugzeuge und Unterseeboote. Unterseebote hingegen gehen z.B. auf Schleichfahrt um dem Gegner zu entgehen. Auch gibt es Bohrinseln und Inselstützpunkte. Letztere besitzen Dockanlagen, Flugfelder und auch ein Abwehrgeschütz. Trotz all dieser Möglichkeiten ist das Spiel nicht sehr motivierend. Es fehlt eine Kampagne mit richtigen Einsatzbesprechungen usw. Die Grafik wirk ebenfalls sehr altbacken und kann mit aktuellerem nicht mithalten. Die Sound sind ebenfalls mäßig, und so ist eine richtige Atmosphäre nur bedingt vorhanden. Obwohl es das SPiel schon zum Budgetpreis gibt, sollte jeder noch mal gründlich überlegen, ob er die deutlichen und schwerwiegenden Fehler akzeptieren will. Falls ja, hat man einige Stunden Spaß an der fröhlichen Schiffsjagd, allerdings ist die Langzeitmotivation aufgrund der schon genannten Tatsachen jedoch recht dürftig. Eigentlich schade, schönere Videos, eine Musikbegleitung und ein paar andere Verbesserungen wie eine nette Kampagne hätten das Spiel durchaus interessant gemacht. So taugt es höchstens als Pausenfüller.

FAZIT: Mit starken Einschränkungen zu genießen

Negative Aspekte:
sehr schlechte soundkulisse, schlechte Videos

Positive Aspekte:
modernes Flottenmanöver mit Raketenzerst.... usw.

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 4.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 5/10
    Steuerung: 5/10
    Sound: 3/10
    Atmosphäre: 5/10
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