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Final Fight One: Prügeln pur! - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Final Fight One: Prügeln pur! - Leser-Test von HALLofGAME
Irgendwann in den Achtzigern hat alles angefangen. Ein Verbrechen hier, ein Verbrechen da und ehe man sich versah war die Ordnung in Metro City im Würgegriff der berüchtigten Mad Gear Gang untergegangen. Bald kannte man Metro City nur noch als die "kriminelle Hauptstadt der Welt"...

1989: Der ehemalige Streetfighter Mike Haggar wird Bürgermeister und kennt nur ein Ziel: Aufräumen mit der Mad Gear Gang! Er will nicht eher ruhen, bis auch der letzte Verbrecher hinter Schloß und Riegel sitzt und die Stadt wieder sicher ist. Die Gangster merken was die Stunde geschlagen hat, spätestens als ihre ihre Bestechungsversuche erfolglos bleiben. Kurzerhand entführen sie stattdessen Haggars Tochter und hoffen den widerspenstigen Bürgermeister so in den Griff zu kriegen. Doch weit gefehlt, denn jetzt kann ihn wirklich gar nichts mehr aufhalten.

Der Feldzug gegen das Böse in Metro City startet in den Slums der Stadt. Wahlweise zieht Ihr mit Jessicas Sandkastenfreund Cody, seinem Freund und Trainingspartner Guy oder Bürgermeister Haggar persönlich in den Kampf und lasst die Fetzen fliegen (im Linkmodus darf man natürlich auch zu zweit in den Kampf ziehen, wofür aber auch zwei Module benötigt werden). Das Spielprinzip ist schnell erklärt: Ihr zieht in dem klassischen Sidescroller von links nach rechts durch eine Handvoll verschiedener Szenarien, wie Slum, Subway oder Industrial Area und prügelt möglichst alle Gangster und den jeweiligen Stageboß weg, um ins nächste Szenario vorrücken zu können.

Wie schon in den guten alten Coin Op Tagen (der Automat wurde 1989 veröffentlicht, inspiriert vom Sidescroller Double Dragon II), setzt auch die Final Fight Handheld Version auf steuerungstechnischen Minimalismus. Ein Attack-Button, ein Jump-Button, eine Spezialattacke (die umsichtig eingesetzt werden sollte, weil ihr Einsatz auch immer etwa vom eigenen Lebensbalken abzieht) und das wars schon! Spielerischen Tiefgang und Finessen sucht man hier vergebens, alles was Final Fight One auszeichnet ist straighte Oldschool Prügelaction, welche die von den Spielern erwartete Spieldauer in erster Linie durch ihren Schwierigkeitsgrad erreicht. Zwar darf aus insgesamt fünf verschiedenen Schwierigkeitsgraden gewählt werden, wirklich leicht ist die Prügelorgie aber auf keiner der fünf Einstellungen! Das ist aber auch ganz gut so, denn umfangreich sind Spiele dieser Art traditionell nicht und wer einige Grundregeln beachtet, hat trotzdem gute Chancen das Gme früher oder später durchzuspielen. Am Besten ist, man bleibt ständig in Bewegung, lässt sich möglichst nicht in die Zange nehmen und geht in den Boßkämpfen nach einigen Treffer schnell wieder auf Abstand. Steckt man selber gerade eine Tracht Prügel ein, kann die Spezialattacke für Erleichterung sorgen und mitten im teifsten Gegnetgewimmel lässt sich mit Ihr auch prima fast der komplette Bildschirm für einen Moment leerfegen. Daneben sollte man unbedingt auf einsammelbare Goodies achten, die sich meist unter Fässern oder Reifenstapeln verbergen und neben Bonuspunkten auch mal neue Lebensenerigie oder gar ein Extraleben einbringen können. Daneben bietet sich das eine oder andere Mal natürlich auch an, heruntergefallene Waffen der Gegner zum eigenen Vorteil zu nutzen.

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