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Final Fantasy 8: Zauber und Enttäuschung - Leser-Test von Andy1977


1 Bilder Final Fantasy 8: Zauber und Enttäuschung - Leser-Test von Andy1977
Ich gehöre seit Final Fantasy 6 zu den großen Verehrern der Serie. Auch die Vorgänger, die ich im Nachhinein gespielt habe, und insbesondere der grandiose siebte Teil halten mich nicht davon ab, Final Fantasy als beste Rollenspiel-Serie aller Zeiten zu bezeichnen. Final Fantasy 8 kann meine Meinung zwar nicht ändern, aber es zeigt, dass nicht alles Gold ist, was Final Fantasy heißt. Eines vorneweg: Final Fantasy 8 ist ein grandioses Spiel. Aber es ist in einzelnen Punkten schwächer als die meisten seiner Vorgänger und sowas nennt man dann 'Leichte Enttäuschung'.

Squall steht kurz vor dem Ende seiner Ausbildung als Seed-Soldat. Die Seeds werden in Gardens ausgebildet und werden für Missionen ausgebildet, die den friedlichen Verlauf der Welt sichern sollen. Squall muss nur noch die letzte praktische Prüfung bestehen und kann danach richtigen Missionen beiwohnen. Nur so gut er auch ist, igendwie scheint ihm das auch egal zu sein: Er ist ein starker Kämpfer, doch seine Mentalität wirkt eher zurück gezogen. Nicht schüchtern, sondern einfach nur gleichgültig und kühl. Bis er Rinoa trifft: Die Anführerin einer kleinen Rebellentruppe verdreht Squall mit ihrem Auftreten und Aussehen den Kopf, auch wenn dieser das nicht gleich wahr haben will.

Natürlich braucht ein gutes Rollenspiel auch ein gutes Feindbild: Dieses wird (zunächst) durch die Hexe Edea dargestellt, die Botschafterin Galbadias. Deren Motive scheinen nicht ganz dem Frieden gewidmet zu sein, sondern mehr Krieg und Konflikten. Die erste (wichtige) Mission für Squall und seine Freunde lautet, Edea auszuschalten.

Ebenfalls wichtig: Der direkte Gegenspieler von Squall ist Cifer, ebenfalls noch in der Ausbildung steckend, der jedoch im Gegensatz zu Squall die praktische Prüfung nicht bestehen wird. Er wird zum dauerhaften Rivalen unseres Helden, doch man weiß nur selten, wie sehr er auf der Seite des Feindes steht.
Zwischendurch passieren noch ein paar andere Ereignise, diese hier zu erwähnen würde aber zu weit führen.

Anschließend die weiteren Spiel-Charaktere:
Quistis ist die Ausbilderin von Squall, obwohl diese kaum Älter ist als er selbst. Ihre äußerlich strenge Art verpufft schnell und läßt hervorscheinen, dass auch sie eine Schwäche für unseren Helden hat.
Xell ist der gute Kumpel von nebenan. Er läßt sich nicht durch die kühle Art von Squall beeindrucken und hängt sich trotzdem kameradschaftlich an seine Fersen.
Selphie wirkt wie ein kleines, quirliges Mädchen, obwohl auch sie nicht viel jünger ist als alle anderen Seed-Soldaten. Sie wirkt manchmal wie eine Mischung aus Pippi Langstrumpf und Sailor Moon, ist aber letztendlich erträglich.
Irvine ist der letzte der Hauptcharaktere: Ein sehr guter Scharfschütze und der einzige der Truppe, der nicht nur wie ein Frauenheld aussieht, sondern auch einer sein möchte und sich auch so benimmt.
Diese sechs stellen Ihre Kampftruppe dar. Sie können immer mit dreien von ihnen durch die Gegend wandern und kämpfen. Austauschen können Sie sie ebenfalls zu fast jedem Zeitpunkt, nur Squall ist (fast) immer in der Truppe mit daebi.

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