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Final Fantasy 7: Rebellion in Midgar - Leser-Test von pineline


1 Bilder Final Fantasy 7: Rebellion in Midgar - Leser-Test von pineline
Ein paar Worte über eines der berühmtesten Videospiele, das jemals für die Sony Playstation erschienen ist, muss ich natürlich auch unbedingt verlieren. Obwohl ich mit Rollenspielen eigentlich nie so viel zu tun hatte (sie waren mir oft einfach zu zeitaufwendig), war ich schon innerhalb der ersten Minuten von "Final Fantasy VII" derart fasziniert, dass ich für circa drei Wochen völlig in den Bann dieses Fantasyabenteuers gezogen wurde. Wer von Euch eine Playstation (oder auch Playstation 2) besitzt, sollte dieses Spiel unbedingt mindestens einmal durchgespielt haben, denn was hier nach dem Erscheinen in Deutschland Ende des Jahres in der Videospielwelt ausgelöst wurde, war bis dahin beispiellos gewesen, die Verkaufszahlen schossen ins Unermessliche und einige Playstationbesitzer begannen sich erst durch dieses Spiel für das Genre der Rollenspiele zu interessieren. Warum aus meiner Sicht dieses Abenteuer ein solch sensationell großer Erfolg wurde, erfahrt Ihr jetzt.

Das Ambiente ist für ein Fantasyrollenspiel zu Beginn der Geschichte doch sehr ungewöhnlich, denn wir befinden uns zunächst in einer metallischen und sehr kalt wirkenden Welt von Midgar, die von gewaltigen Superkonzernen kontrolliert wird, es herrscht Endzeitstimmung. Unsere Hauptfigur hört auf den Namen Cloud, er ist ein junger Söldner, der (hoffentlich) noch am Anfang einer sehr großen Karriere steht. Wir arbeiten dabei im Untergrund, um genauer zu sein nehmen wir Aufträge der rebellischen Terroristenbewegung Avalanche (auf deutsch "Lawine") an. Ziel ist es, die dubiosen Machenschaften des Präsidenten des mächtigen Shinra-Konzerns aufzudecken und den finsteren Diktator von nun an in seine Schranken zu weisen. Dieser Konzern verbraucht leider Massen an lebenswichtigen natürlichen Ressourcen für seine Reaktoren. Der Präsident ist aber auch noch aus anderen Gründen ein sehr übler Zeitgenosse, denn in Zusammenarbeit mit einem Professor und weiteren Wissenschaftlern experimentieren sie auf grausame Art und Weise mit Menschen, die kurz zuvor gefangen genommen wurden. Die finsteren Pläne des eisernen Diktators sehen vor, dass diese Menschen in reißende Bestien bzw. streng gehorsame Soldaten verwandelt werden, nach und nach soll eine gewaltige Armee errichtet werden.

Zur gleichen Zeit rückt ein alter Bekannter von Euch in den Vordergrund, sein Name ist Sepiroth. Lasst Euch nicht durch sein attraktives Äußeres täuschen, denn auch er ist mittlerweile mutiert, konnte aber eines Tages aus dem Forschungslabor entfliehen. Einst war er ein echter Freund von Cloud und sogar sein Vorbild gewesen, doch diese Tage sind längst vorüber. Auch Sepiroth strebt nach Höherem und wie so üblich, räumt der Bösewicht alles gnadenlos aus dem Weg, was seine Pläne durchkreuzen könnte. Dabei unterscheidet er weder Freund noch Feind und metzelt unbarmherzig auch Unschuldige nieder. Wie es dann eigentlich auch zu erwarten war, strebt auch Sepiroth nach der Weltherrschaft, er möchte die Menschen in eine Zukunft führen, die natürlich nur ganz nach seinem Geschmack aussehen soll. Demzufolge hat unser Held Cloud schon gleich zwei Gründe, sich den Rebellen anzuschließen, die Zeit drängt.

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