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Final Fantasy X: More than a game - Leser-Test von rossi


1 Bilder Final Fantasy X: More than a game - Leser-Test von rossi
Final Fantasy X ist der spielgewordene Wahnsinn. Diesmal hatte ich allerdings die Konsole nicht für mich allein... . und noch dazu musste ich ständig den Übersetzungsroboter für Calvin spielen, der erst ein Jahr Englisch in der Schule hat. Ich hatte nämlich die US-Version des Titels vor mir auf einer US-Playstation. Und es ist viel, ja sehr viel zu übersetzen bei diesem Rollenspiel der absoluten Spitzenklasse.

Da ich bis dato kein Fan von Final Fantasy war kann ich dieses Review auch aus der Sicht eines Erstspielers schreiben. Normalerweise schreibe ich immer erst etwas über das Gameplay bei meinen Reviews. Aber bei diesem Knaller muß ich mich erst über die Grafik des Spiels auslassen. War ich doch bis zu diesem Zeitpunkt nur Nintendo 64, PS 1 und Gamecube mit Rogue Leader gewohnt...

Sagenhafte Grafik:
Die Grafik dieses RPG hat mich nicht nur umgehauen, nein sie hat mich verzaubert, in den Bann geschlagen und es geschafft, daß ich sämtlichen Freunden das Intro zeigen musste, ob Sie wollten oder nicht. So ein Feuerwerk an mit viel Liebe gezeichneten Figuren und so berauschende Darstellungen der Landschaft... Tränen, die wie Tränen aussehen und Muskeln die detailgetreu über die Körper laufen.. so etwas hatte es bis zu diesem Zeitpunkt wohl nicht gegeben. Fast ist man geneigt ein wenig enttäuscht zu sein, wenn man im Spiel selber ist, weil bei einigen Landschaften ein wenig Tristesse herrscht. Aber ständig wird das Spiel wieder von Filmsequenzen unterbrochen, die einem den Atem rauben. Auch die Charaktere sind mit sehr viel Liebe gezeichnet und animiert worden. Die Bewegungen der Charaktere und die Kampfhandlungen sind eindrucksvoll animiert worden. Der Farbreichtum und die Tatsache, daß die Sequenzen immer wieder überraschen machen dieses Spiel zu einem der Spitzenreiter was die Grafik angeht.

Packendes Gameplay:
Das Gameplay dieses Spiels setzt ebenso wie die Grafik Maßstäbe. Allerdings gebe ich zu bedenken, daß das Gameplay auch seine Tücken hat. Zunächst kurz zur Story: Der Held Tidus kämpft gegen einen übermächtigen Feind Sin (übersetzt Sünde) Viele der Feinde die von Tidus besiegt werden müssen sind entweder durch Sin geschaffen oder erweckt worden. Während man in Begleitung einiger tapferer Mitstreiter durch die Landschaften läuft trifft man immer wieder auf einige der Monster, die von Sin's Willen gesteuert werden. Diese „kleinen“ Feinde sind meist problemlos zu besiegen, wenngleich auch einige zähe Burschen darunter sind. Nach einiger Zeit kommt man quasi als Etappenziel zu einem Gegner, der alle Kunst und viel Geschick erfordert, will man Ihn Ratz Fatz um die Ecke bringen. Von dem Team um Tidus können immer nur drei Charaktere an einem Kampf teilnehmen, jedoch pro Runde ausgewechselt werden. Manchmal muß man auf Magie setzen, manchmal ist reine Manneskraft und langes Schwert gefragt. Oft hilft auch nur eine Kombination. Die Charaktere können sich auf zahlreiche Arten und Weisen Fähigkeiten aneignen, die in Kämpfen genützt werden können. Eine der Hauptfiguren, nämlich Yuna ein Summoner kann so genannte Äons (deutsch: Bestias) heraufbeschwören. Das sind mächtige Monster, die je nach Typ besondere Stärken und Schwächen haben. Auch diese Äons lernen mit der Anzahl der Kämpfe und werden immer stärker. Jeder der Charaktere lädt sich während der Kämpfe auf und hat dann einen sog. Megastrike, der die Potenzierung eines Kampfbefehls darstellt. Wie diese „Aufladung“ erfolgt kann eingestellt werden. Bei manchen Kämpfen ist es besser, wenn man diese Bonusenergie durch eingesteckte Treffer erhält, bei manchen sind es die ausgeteilten Hiebe, die den Energieanstieg verursachen. Je nach Kampferfahrung erhalten die Charaktere auch Punkte. Ab einer gewissen Anzahl an Punkten kann der Charakter so genannte Sphere-Level erreichen. Man geht dazu in ein bestimmtes Menü, daß wie ein virtuelles Labyrinth aussieht. Pro Sphere-Level kann sich der Charakter auf dieser Art Spielbrett fortbewegen. Bei manchen Feldern erlernt der Held dann entweder eine neue Technik, einen Zauberspruch oder bekommt „Rüstungs“-Punkte hinzu, die Ihn unverwundbarer machen. Einige der Helden beherrschen auch heilende Zauber, die im Kampf helfen können verletzte Mitstreiter wieder aufzupäppeln. Das oben angesprochene Menü ist am Anfang ein wenig schwierig zu handhaben. Nach einiger Zeit verbringt man aber sehr gerne die Zeit auf diesem Sphere-grid, da dies später – man ahnt es schon- spielentscheidend sein kann.

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