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Faxanadu: Schwerter und Magie - Leser-Test von karaokefreak


1 Bilder Faxanadu: Schwerter und Magie - Leser-Test von karaokefreak
Europäische Rollenspiel Fans mit einem NES unterm Fernseher hatten es schon nicht leicht, war das Aufgebot doch sehr gering.
Abgesehn vom mittelprächtigen, reinrassigen Rollenspielvertreter "Swords and Serpants" gab es eigentlich nur Action Adventures, die zwar Rollenspielelemente ansatzweise vorzeigen konnten, aber in dieser Hinsicht nicht sehr tiefgängig waren! Glücklicherweise traute sich Hudson Soft ein Action Adventure zu erschaffen, das ein wenig mehr Rollenspielelemente beinhaltete: Faxanadu!

Die Story
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Der Weltenbaum und die dort ansessigen Elben wurden von den Zwergen überrannt! Plagen suchen die Welt auf, und Rettung scheint es keine zu geben.
Als der Spielheld nach langer Zeit die Stadt Eolis am fuße des Weltenbaums aufsucht, findet er sie schon vertocknet vor. Der König bittet euch um Hilfe gegen das Übel und stattet euch sogar mit einem Startkapital aus ( das man mit einem kleinen trick immer wieder kassieren kann: einfach das Geld so geschickt ausgeben, daß nichts mehr übrigbleibt, und mit leeren Taschen erneut zum König gehen.. . ). So besteigt man nun den Weltenbaum auf der Suche nach der Quelle allen Übels und trifft auf dem Weg allerhand feindliches Gesindel, aber auch Dörfer mit freundlichen Einwohnern, die Möglichkeit zur Rast, neue Waffen oder ein Passwort für den Spielstand anbieten! Allerdings besteigt man ihn nicht von außen, sondern von innen! Magische Gegenstände und mysterien locken auf dem Weg und helfen dem Held sein Ziel zu erreichen!

Das Spiel
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Faxanadu hat überwiegend Action Adventure Elemente. Man sieht das Geschehen aus einer Seitwärts Perspektive ( ähnlich wie bei Zelda 2 in den Kampfsequenzen), wobei leider nicht gescrollt wird. Erreicht man den Rand des Bildschirms, wird umgeblättert.

Abgesehen vom Springen, Laufen und Leitern hinaufklettern beherrscht der Held hauptsächlich Schwertkampfkünste und Magie. Zaubersprüche, Schwerter und andere Gegenstände müssen jedoch teuer erstanden werden, was bedeutet, das man hin und wieder ein paar Gegner nach Geld fragen muss! Da dies auch noch Erfahrungspunkte beschert, ist man desöfteren auch gewillt ein bischen herumzuschlachten!
In den Dörfern werden Hitpoints und Magiekraft wieder aufgefrischt und Schlüssel gekauft, die alle mit anderen Buchstaben gekennzeichnet sind. Ein J schlüssel passt natürlich nur in eine J Tür, und Türen zu Dungeons oder neuen Wegen gibt es reichlich, so daß man immer welche auf Vorrat kaufen sollte
Die Menus zum ausrüsten und benutzen von Gegenständen sind jedoch recht trocken gehalten, was aber nicht stört, denn es gibt ein paar mehr Menus als bei anderen NES Action Adventures, was weiter den Rollenspielanteil verdeutlicht!
Diverse Gegenstände müssen in Dungeons verschiedener Größen auf dem Weg eingesammelt werden, die das Vorankommen erst ermöglichen, aber auch negative Items sind auffindbar!

Einmal den Stamm des Weltenbaums hinaufgekommen durchstreift man das Innere der engen Äste auf der Suche nach neuen Dörfern mit besseren Waffen und Ausrüstungsgegenständen, bis man schließlich den (etwas zu leichten) Endgegner erlegen muss!

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