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Fantasy Zone: Grossvater auf Reisen. - Leser-Test von RAMS-es


1 Bilder Fantasy Zone: Grossvater auf Reisen. - Leser-Test von RAMS-es
n der Zukunft wird es, wenn es so läuft wie SEGA das sieht, einmal die FANTASY ZONE geben. In dieser Zone tummeln sich alle friedlichen Wesen unseres Universums zur gemeinsamen Erbauung und Belustigung. Doch der hohe Freizeitwert der FANTASY ZONE wird in Frage gestellt. Gemeine Schurken aus einer äußerst finsteren Ecke einer drittklassigen Galaxis wittern das große Geld und nisten sich unserer bonbonfarbener Welt ein.

Die Bösewichter von den menonischen planetaren Streitkräften führen Übles im Schilde. Sie klauen einfach alle finanziellen Mittel aus den Banken und versuchen so die Wirtschaft des gesamten Universum zusammenbrechen zu lassen. Dieser Plan könnte sogar gelingen und so wäre die glorreiche Geschichte der Space Guild, die das Universum seit Jahrtausenden regiert, beendet.

Die Menoner haben die FANTASY ZONE schon in eine waffenstarrende Festung verwandelt. Allerdings haben die Fremdherrscher den knallbunten und niedlichen Baustil beibehalten. Jetzt kann eigentlich nur der letzte Held des Universums für Ordnung sorgen. SEGAs Entwickler gaben diesem stolzen Recken, den für Deutsche etwas seltsam klingenden Namen Opa-Opa. Dieser Weltenretter macht sich auch sofort mit seinem kleinen, aber flinken Raumschiff auf die bösen Menoner zu vertreiben.

Dummerweise ist Opa-Opas Raumgleiter zu Beginn nicht besonders ausgerüstet, denn er hat seine Spezialausrüstung beim Schafkoffen verloren. Ein klitzekleiner Laser und zwei Mini-Flügel als Antrieb müssen erst einmal reichen. Allerdings darf Opa-Opa sein Schiff mit neuen Waffen und Gegenständen auszurüsten. Dafür muß er sich aber einmal das nötige Kleingeld von den Menonern besorgen. Zum Glück hinterläßt fast jeder Gegner, nach seiner Vernichtung gestohlenes Geld. Dieses Geld wird dann auch schnell in den ab und an auftauchenden Kaufhäusern ausgegeben. Um einen der Level abzuschließen müssen alle gegnerischen Basen ausgeschaltet werden. Danach darf sich Opa-Opa noch um einen besonders großen Gegner kümmern. Game Over heißt es, wenn sich Opa-Opa durch alle acht Level erfolgreich durchkämpft oder sein letztes Raumschiff verliert.

Mit FANTASY ZONE präsentiert SEGA für das Master System eine knallbunte DEFENDER Variante, die es in sich hat. Genau wie beim großen Vorbild kann man nach beiden Seiten durch die Stages fliegen. Die Grafik ist knallbunt und mag manchem Zeitgenossen etwas zu kindlich anmuten. FANTASY ZONE ist aber mitnichten einer Kinderspiel. Spielerisch haben die Entwickler tief in die Trickkiste gegriffen. Neben Punkten kann man auch auf die Jagd nach dem schnöden Mammon gehen. Die vielen Levels mit unterschiedlichen Hintergrundgrafiken garantieren eine langandauernde Motivation. Die Musik ist gut komponiert und technisch einwandfrei ausgeführt. Das einzige Manko ist die etwas heikle Steuerung, an die man sich erst noch gewöhnen muß. Auf jeden Fall ist FANTASY ZONE ein herrlich abwechslungsreiches Shoot'em Up, das selbst heute noch überzeugen kann.

FANTASY ZONEMaster System
SEGA1986
Shoot'em Up One Player

Negative Aspekte:
Gibt nix zu meckern.

Positive Aspekte:
Knallbunt so liebe ich das.

Infos zur Spielzeit:
RAMS-es hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    RAMS-es
  • 7.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 6/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 8/10
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