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Fallout Tactics - Brotherhood of Steel: Postnukleares Taktikspektakel - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Fallout Tactics - Brotherhood of Steel: Postnukleares Taktikspektakel - Leser-Test von CONQUEROR
Kennen sie Fallout und seine Nachfolger? Beides sind absolute Klassiker des Rollenspielgenres und mit einem ungewöhnlichen Szenario sowie jeder Menge schwarzem Humor etwas ganz besonderes. Nun ist der dritte Teil draußen, der zwar das gleiche Szenario, jedoch ein völlig anderes Genre hat. Fallout Tactics ist, wie der Name vermuten lässt, ein Taktikspiel mit Schwerpunkt auf ausgearbeiteten Missionen und Truppenmanagement. Die Story: Die Erde ist einem Atomkrieg verwüstet worden, die stählerne Bruderschaft versucht nun, die Bevölkerung der USA wieder unter ihrer strengen Herrschaft zu vereinen. Dazu müssen Bündnisse mit Gruppen von Überlebenden geschlossen und Rohstoffquellen gesichert werden. Sie sind Soldat in eine Neulingstrupp, der jetzt erst einmal seine Fähigkeiten unter Beweis stellen muss. Zu diesem Zweck müssen sie als erstes mal die erste Mission bestehen, die noch nicht allzu schwierig ist. Das Spiel wird aus der Isoansicht gesteuert, genau wie seine Vorgänger. Die Grafik wurde erneuert, ist aber der der Vorgänger immer noch sehr ähnlich. Sie haben eine Gruppe aus mehreren Mitgliedern, die sie nun erstmals alle selbst steuern dürfen. Jeder/e Soldat/in hat eine Anzahl von Punkten zur Verfügung, die er zum bewegen, schießen, nachladen oder in Deckung gehen verwenden kann. Die Attribute jedes einzelnen Soldaten lassen sich mit Levelaufstiegen steigern. Neben den Skills für leichte, schwere und Energiewaffen gibt es auch die Fähigkeit Fallen zu entschärfen, Schlösser zu knacken usw. Zusätzlich hat ein Charakter mehrere Grundwerte wie Stärke, Wahrnehmung und ähnliches. Wer nicht genug Stärke hat, kann auch keine schwereren Waffen benutzen, Leute ohne gute Wahrnehmung können nicht sehr gut zielen. Über ein Inventar verwalten sie die Ausrüstung von jedem ihres Trupps. Am Anfangs stehen nur einfache Lederrüstungen, Gewehre und Pistolen zur Verfügung. Aber Fallout wäre nicht Fallout, ohne ein ordentliches Arsenal an Vernichtungsgeräten jetweder Art. Plasmagewehre- und Pistolen, riesige Maschinengewehre oder Gatlings sowie Raketenwerfer lassen die Fetzen gehörig fliegen. Wer will kann auch in den Nahkampf gehen, mit Messern, Schockstäben, Powerfäusten usw. Besonders kultig: Die Percs die man immer mal wieder für die einzelnen Charaktere wählen darf. Percs sind Spezialeigenschaften wie die Fähigkeit besonders gut schiessen zu können oder Details am Gegner besser zu erkennen. Allerdings gibt es auch ein paar höchst denkwürdige Percs: Einer bewirkt dass die Menschen um den Betroffenen immer sehr grausam sterben, ein anderer bewirkt besonderes wenn man obst isst... Die große Übersichtskarte aus den Vorgänern ist auch wieder mit von der Partie. Auf ihr bewegen sie sich von einem Schauplatz zum anderen. In ihrem ständig wechselnden Basislager können sie sich Einsatzbesprechungen holen, Waffen und Medizin kaufen und falls vorhanden ein Fahrzeug für die Mission mitnehmen. Das neue daran ist, dass sie das Gefährt auch in den Missionen benutzen können.
Die Übersetzung ist einfach nur prächtig gelungen und bietet sehr passende Sprecher und fetzige Sounds. Die Grafik ist OK, das Spielprinzip ungeschlagen, wenn auch der neue taktische Aspekt einem zuerst etwas ungewohnt vorkommt.
Insgesamt kann ich Fallout Tactics jedem, besonders aber den Fans der Vorgänger empfehlen.

FAZIT: empfehlenswert

Negative Aspekte:
gelegentlich bug-Probleme

Positive Aspekte:
kultig, spannend, umfangreich

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 8.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 10/10
    Atmosphäre: 10/10
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