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Fallout 2: Postnukleares Erlebnis - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Fallout 2: Postnukleares Erlebnis - Leser-Test von CONQUEROR
Die Menschheit hats nicht leicht. Überbevölkerung, Ressourcenknappheit und Nahrungsmangel haben den dritten Weltkrieg ausgelöst und beinahe alles menschliche Leben ausgelöscht. Das Ergebnis ist eine trostlose Nuklearwüste, in der kaum noch etwas leben kann. Jedoch haben einige Menschen in halbwegs sicheren Bunkern, genannt Vaults überlebt. Im ersten Teil war der Spieler ein solcher Bunkerbewohner, der an die Oberfläche musste, um ein Ersatzteil zu besorgen, ohne dass die gesamte Bunkerbesatzung gestorben währe. Zum Dank schickte man ihn in die Wüste, wo er ein Dorf gründete. Nun, Jahre nach den Ereignissen des 1en Teils übernehmen sie die Kontrolle über einen Nachfahren des legendären "Bunkerbewohners" und übernehmen die schwierige Aufgabe, das GEEK (Garten-Eden-Erstellungs-Kit) zu suchen. Zu diesem zweck absolvieren sie eine Reihe von Tests im Temple of Trials und melden sich anschließend bei der Dorfältesten wo sie mit etwas Geld und einer alten Wasserflasche bedacht werden. Danach geht es los. Der eigene Charakter den sie sich am Anfang selbst erstellen können, weist bestimmte Fertigkeiten, wie z.B. das Knacken von Schlössern oder der Umgang mit den verschiedensten Waffen auf. Zusätzlich gibt es noch Spezialfähigkeiten, sogenannte "Perks" von denen sie sich alle paar Stufen einen aussuchen können. Neue Erfahrungsstufen erhalten sie sowohl durch das Töten von Gegnern als auch durch die Erfüllung von Aufgaben. Davon gibt es im Ödland reichlich schon in ihrem Heimatdorf gibt es eine Reihe von Leuten, die ihre Hilfe benötigen. Dies setzt sich später in den Siedlungen des Ödlandes fort. Mal soll eine bestimmte Person gerettet oder beseitigt werden, mal ist ein bestimmtes Teil zu besorgen. Wie im ersten Teil gibt es wieder jede Menge schwarzen Humor und allerlei Anspielungen.
Da spielen die Ghuls in ihrer Stadt das Kartenspiel "Tragic the Garnering", auf der Karte begegnen sie einer Gruppe die sich die "Ritter der Tafelrunde" nennen und mitten auf der Karte ist ein abgestürztes Shuttle zu finden, nebst Leichen in merkwürdig vertrauten Uniformen... Die Kämpfe finden wieder in Runden statt, in denen sie Punkte für das Abfeuern und Nachladen von Waffen sowie das Bewegen benutzen. Das Waffenarsenal platzt fast vor Vielfalt, unzählige Pistolen, Gewehre, Energiewaffen,Granaten usw. befinden sich in der Waffenkammer des Ödlanderkunders. Im Kampf können sie auch kritische Treffer landen die Gegner meist sofort töten. In der Deutschen Version fallen Gegner immer nur um und es gibt eine Blutlache. In der Englischen Version hingegen gehen Gegner bei besonders vernichtenden Treffern spektakulär und manchmal mit dem Verlust des halben Oberkörpers unter. Eine weitere Neuerung des Spiels ist das Auto, das man bekommt, sobald man die nötigen Ersatzteile zusammen hat. Die währung im postnuklearen Nordamerika ist diesmal der Dollar und nicht wie im ersten Teil Deckel. Die Geschichte wird im 2en Teil logisch weitererzählt, was man in den einzelnen Städten immer wieder merkt. Manche Städte haben sich weiterentwickelt und sind sogar zu Großmächten geworden. Einige Überraschenden Wendungen sind auch enthalten. So leben Mutanten friedlich mit Menschen zusammen. Der Spieler kann wie im ersten Teil entweder aggressiv oder mit Köpfchen vorgehen. Die Teamkameraden können nun per einfachem tausch im Inventar zu Packeseln umfunktioniert werden. Von der Grafik des mittlerweile sehr alten Spiels sollte man sich nicht abschrecken lassen. Wer hinter diese schaut, entdeckt ein spannendes, sehr packendes Rollenspiel.

Negative Aspekte:
ziemlich Buggy

Positive Aspekte:
Spannende Story, super Atmosphäre

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 6.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 5/10
    Steuerung: 6/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 8/10
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