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F1 2002: gelungene F1 Simulation - Leser-Test von vollpropeller


1 Bilder F1 2002: gelungene F1 Simulation - Leser-Test von vollpropeller
EA Sports ist mit F1 2002 ein weiteres Top-Spiel im F1-Simulations Genre gelungen. Blickt man noch auf die beiden Vorgänger aus dem Hause EA zurück, so hat sich mehr als nur der Titel geändert. F1 2002 stellt in jeder Hinsicht eine ernsthafte Konkurrenz dar, was bei Top Titeln wie "Grand Prix 4" kein leichtes Unterfangen ist.

Fakten:

- Saison 2002
- 11 Teams
- 22 Fahrer
- 17 Strecken
- 5 Spielmodi
- Fahrschule

Realistische Fahrphsyik:

Größtes Manko der Vorgänger bestand in der Fahrphysik. Hier haben die Entwickler einiges getan. Sollte man mal aus einer Kurve fliegen, weiss der Spieler sofort, was die Ursache dafür war. Für nicht geübte Piloten lassen sich natürlich die üblichen Fahrhilfen wie "ABS" oder "Brems- und Lenkhilfen" etc. hinzuschalten. Anders als bei der Konkurrenz können diese jedoch in mehrere Schritten angepasst werden. Wenn man alle Fahrhilfen aktiviert, spielt sich F1 2002 jedoch mehr wie ein Actionspiel. Erst ohne jegliche Hilfe kommt man in den Genuß der gelungenen Simulation.
Wer sich mit den Standardeinstellungen der Chassis nicht zufrieden geben möchte kann auch bei F1 2002 an jeder Schraube drehen. Ob Sturz, Aufhängung oder Getriebe, alles lässt sich tunen und verändern.
Doch Patzer bleiben nicht aus. So lässt sich mit nur 3 Rädern der Bolide auf immernoch gewaltige 300 Km/h beschleunigen, was in der Realität keineswegs zumutbar wäre.

Die Gegner:

EA Sports hat sich die Lizenz der 22 Piloten aus der Saison 2002 gesichert. Alle Piloten verhalten sich exakt wie ihre realen Kollegen auf der Rennpiste. Doch auch hier lassen sich viele Einstellungen stufenlos vornehmen: Ein paar Mausklicks weiter, und Schumacher fährt aggressiver als je zuvor. Bei einem leichten Schwierigkeitsgrad verhalten sich die Gegner eher zurückhaltend und machen lieber Platz anstatt in einen Zweikampf zu geraten. Erhöht man jedoch den Schwierigkeitsgrad, bedarf es sehr viel Übung, ehe man den Kampf gegen einen Spitzenpiloten gewinnt.

Steuerung:

Ebenfalls vermisst hat man bei den Vorgängern die Unterstützung von Force Feedback Joysticken. Doch auch hier haben die Entwickler von F1 2002 nicht gute Arbeit abgeliefert, so dass man jede Bodenwelle und Fliehkraft zu spüren bekommt.

Zuerst die Fahrschule?:

Besonders für Neulinge des F1-Simulations Genres empfiehlt es sich vor einem Rennen gegen die Armada erfahrener Piloten eine Art Fahrschule zu absolvieren. Hier können sich die zukünftigen Piloten an das 800 PS starke Auto, sowie an die einzelnen Strecken gewöhnen. Zuerst führt ein Autopilot durch einen Kurs, anschliessend kann man sich dann selbst ans Steuer setzten und der Ideallinie folgen. Im späteres Rennen wird diese nämlich nichtmehr vorhanden sein.

Grafik / Sound:

Die Designer haben sehr viel Wert auf Details gelegt. Die Sichtweite ist enorm, und die Texturen wirken sehr realitstisch. Von qualmenden Reifen bis zu rauchenden Motoren bekommt man fast alles geboten. Die Hände des Fahrers sind vorhanden und, anders als bei der Konkurrenz, animiert. Leider kann man jedoch wie bei anderen EA Sports Titeln nicht eigene Fahrerskins ins Spiel integrieren. Auch einen animierten Schumacher und Co bekommt man nicht zu Gesicht.
In Punkte Sound lässt F1 2002 die Konkurrenz weit hinter sich. Nie zuvor wurde der mächtige Sound des Motors so gelungen umgesetzt. Auch der Funk mit der Boxencrew wurde sinnvoll und hilfreich umgesetzt.

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