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F1 2002: Der König des Rennsports! - Leser-Test von Ultraschall


1 Bilder F1 2002: Der König des Rennsports! - Leser-Test von Ultraschall
Vor ungefähr zwei Jahren stieg der große Sportspielherrsteller Electronic Arts in den Bereich der Formel Eins-Rennspiele ein und programmierte seitdem zwei herrausragende Rennspiel-Simulationen, die sich um die Königsklasse des Rennsports drehten. Auch dieses Jahr war es im Frühjahr wieder soweit, dass Electronic Arts ein weiteres Update ihrers Formel 1-Rennspieles auf den deutschen Markt brachte. Mit dem Titel "F 1 2002" gelang es ihnen schließlich die Messlatte für solche Rennspiele recht hoch zu setzten.
Auch wenn der Vorgänger schon in allen Belangen eine Bereicherung für die Playstation 2-Spielegemeinschaft war und sich sehr stark von seinen Konkurrenten in Bezug auf Realismus abhob, haben sich die Entwickler von "F 1 2002" eine Menge Gedanken gemacht, wie man dieses Rennspiel noch besser machen kann. Obwohl sich dieses Spiel zwar nicht allzustark von seinem Vorgänger unterscheidet, gibt es doch einige gute Neuerungen und sehr viele sinnvolle Änderungen im Spielprinzip.

Bei "F 1 2002" habt ihr schon von Beginn an "fast" vollen Zugriff auf alle Spielmodi. Bei schnellen Rennen müßt ihr 14 von 17 enthaltenen Strecken aber erst durch Erfolge freischalten. Bei den übrigen Einspieler-Möglichkeiten gibt es aber sonst keine derartigen Beschränkungen, die den Spielfluss bei "F 1 2002" bremsen könnten. Ihr könnt also jederzeit ein einzelnes Grand-Prix-Rennen fahren, bei dem sogar ein komplettes Rennwochenende simuliert wird. Dabei durchlauft ihr alle vier wichtigen Stationen, wie freies Training, Qualifying, Warm-Up und natürlich das eigentliche Rennen.
Bei einer kompletten Saison absolviert ihr, wie bei der orginalen Weltmeisterschaft auch, alle WM-Läufe hintereinander. Habt ihr aber an diesem Ablauf etwas auszusetzen, könnt ihr auch eure eigene Meisterschaft frei konfigurieren und dabei die Reihenfolge der Rennen selbst bestimmen. Etwas unkomplizierter geht es schließlich beim Team-Zweikampf zu. Hier zählt nur eins: Schlagt in einem kurzen Rennen euren Teamkameraden und beweißt so, was in euch steckt.
Das eigentliche Handwerkszeug im Renngeschäft, um letztentlich erfolgreich zu sein, erlernt ihr im Herausforderungs-Modus. In 22 zusammengestellten Challenges erlernt ihr hier, wie man den richtigen Boxenstopp einlegt, wie man sauber überholt und ihr erfahrt, wie man seinen Wagen am besten auf der Straße hält.
Einen Überblick, was ihr im Spielverlauf bei "F 1 2002" schon erreicht habt, werden euch durch die EA-Sports-Karten gezeigt, von denen es im gesammten Spielverlauf bis zu 66 Stück gibt.
Diese Karten müßt ihr euch aber durch gute Fahrten und gewonnene Rennen erst einmal verdienen, was letztentlich die Spielspasskurve am obersten Limit hält! Dazu kommt noch, dass ihr durch diese EA-Sports-Karten noch zusätzliche Spiel-Modi freischalten könnt. Darunter befindet sich dann, zum Beispiel, die Möglichkeit eine komplette Saison von schnellen Rennen zu bestreiten oder ihr habt die Chance eure Fähigkeiten bei Überholmanövern unter Beweis zu stellen.
Der Vorherrschaftsmodus hingegen besteht dann daraus, dass ihr alle Rennen einer vollen Saison gewinnen müßt. Da sich die KI-gesteuerten Gegner in allen Modi's aber als recht intellegent erweisen und teilweise sogar einen sehr agressiven Fahrstill an den Tag legen, ist dies kein recht leichtes Unterfangen.
Neben den gelungenen Einspieler-Part's sind aber auch noch die Multiplayer-Positionsgefecht zu erwähnen, die den Titel intressant machen. Hier steht schließlich der schnelle und unkomplizierte Rennspaß im Vordergrund. Habt ihr nämlich einen Freund bei euch zu hause, könnt ihr per Splitscreen die Piste unsicher machen. Entweder ihr fahrt dann eine Mini-Weltmeisterschaft aus oder ihr startet ein Grand-Prix-Rennen über die volle Distanz, wie in der Wircklichkeit auch. Sollten sich aber dennoch mehrere Freunde bei euch ankündigen, um diesen Ausnahmetitel spielen zu wollen, habt ihr noch die Chance zu viert ein Rennen auszutragen, wobei ihr natürlich aus Performancegründen auf das restliche Starterfeld verzichten müßt.
Eine witzige Alternative dazu bieten die beiden Hotseat-Spielmodi. Beim Team-Modus bestimmt ihr für jedes Team die Anzahl der teilnehmenden Spieler, wobei sich die einzelnen Fahrer nach jeder Runde abwechseln müssen. Wem das aber immer noch nicht reicht, der kann beim Zeitfahren mit bis zu 21 Kumpels versuchen, die schnellste Rundenzeit auf einer selbstdefinierten Strecke zu ermitteln.

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