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F-Zero: unglaublich schnell - Leser-Test von Restrictor


1 Bilder F-Zero: unglaublich schnell - Leser-Test von Restrictor
F-Zero erschien zusammen mit dem Super Nintendo und war meines Wissens das erste Rennspiel, was von Nintendo selbst produziert wurde. Es handelt sich aber um kein Autorennen im herkömmlichen Stile sondern um ein rasantes Gleiterrennen, welches den Status als Formel 1 der Zukunft hat.

Nach der Auswahl einer der vier Gleiter, die sich in den Punkten Höchstgeschwindigkeit, Beschleunigung, Gewicht und Steuerung unterscheiden entschieden habt, wählt ihr nur noch die Meisterschaft die ihr fahren wollt, sowie den Schwierigkeitsgrad und schon geht es ab auf eine der vielen Strecke.

Vermutlich legt ihr erst einmal einen Fehlstart hin, denn man darf das Gaspedal nicht von Anfang an gedrückt halten, sondern erst im richtigen Moment anfangen Gas zu geben. Erwischt ihr genau den richtigen Moment macht ihr einen besseren Start als die Konkurrenz und erreicht eine sehr gute Ausgangsposition.

Euch kommt es wirklich vor als fahrt ihr in den Bildschirm hinein, also das das Spiel dreidimensional ist, was zur Zeit der Veröffentlichung ein Novum darstellte. Auch die Geschwindigkeit stellte alles bisher gesehene in den Schatten. Auch an netten Spielereien wie zum Beispiel der Mode 7 Effekt zur Verstärkung der 3D Grafik wurde eingesetzt.

Die Strecken haben alle eine unterschiedliche grafische Thematik, so gibt es diverse Big Blue Strecken, Rennen die auf einem Wasserplaneten ablaufen. Andere Strecken sind direkt über einer Stadt konstruiert. Die Strecke wird von einer Art Kraftfeld begrenzt. Kollidiert ihr mit diesem wird euch Energie abgezogen, bis sie euch schließlich zur Neige geht und euer Gleiter explodiert.

Das Rennen läuft in erster Linie nach Ausschlußverfahren ab. 20 Fahrer starten das Rennen und nach jeder der 5 Runden scheidet eine gewisse Anzahl von Fahrern aus. Am Ende muß euer Gleiter unter den ersten drei sein, ansonsten wird euch der Zugang zur nächsten Strecke verweigert.

Die Steuerung geht relativ leicht von der Hand: Es gibt nur eine Taste zum Gas geben und eine zum bremsen. Mittels der beiden Schultertasten könnt ihr euch bei besonders engen Kurven noch ein bißchen mehr zur Seite legen um die Kurve noch enger zu nehmen um damit wichtige Zeit zu gewinnen.

Während das Spiel auf niedrigen Schwierigkeitsgerade auch von Anfängern durchaus zu bewältigen ist, werden auf höheren Schwierigkeitsgerade nicht nur die gegnerischen Fahrer gemeiner, auch die Strecken werden anspruchsvoller. So kann es vorkommen, dass ihr Bodenminen ausweichen müßt oder komplizierte Sprünge ordentlich landen müßt.

Grafisch beeindruckt das Spiel zum Start des SNES, ich würde sogar sagen, dass er der grafisch beste Starttitel war, aber heutzutage läßt einem die Grafik vollkommen kalt. Der Sound ist gut gelungen, manche Sounds hat man auch noch nach Jahren im Hinterkopf. Bei den Soundeffekten tut sich aber nicht so viel, um ehrlich zu sein gibt es so wenige, dass man sie an einer Hand abzählen könnte.

Mein Fazit: Sicherlich ein Meilenstein in der Entwicklung von Rennspielen. Zum ersten Mal hatte man das Gefühl wirklich 3D zu fahren und die hohe Geschwindigkeit kann auch heute noch beeindrucken. Durch den einstellbaren Schwierigkeitsgrad ist das Spiel sowie für Anfänger als auch für Profis bestens geeignet. Meine Wertung: 89% zur Veröffentlichung, nach heutigen Maßstäben aber wohl nur noch um die 30%.

Negative Aspekte:
nichts

Positive Aspekte:
leichte Steuerung, für Anfänger und Profis fordend

Infos zur Spielzeit:
Restrictor hat sich 100+ Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Restrictor
  • 8.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 8/10
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