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F-Zero: Wegweisendes Rennspiel - Leser-Test von Andy1977


1 Bilder F-Zero: Wegweisendes Rennspiel - Leser-Test von Andy1977
F-Zero war neben Super Mario World der wichtigste Einstandstitel für die damals brandneue Super-Nintendo Konsole. Während Mario wieder einmal in Punkto Design und Abwechslung begeistern konnte, revolutionierte F-Zero das Rennspiel-Genre und brachte es um ein, zwei Klassen weiter: So ein schnelles Rennspiel hatte man vorher nicht gesehen.

Nintendo nutzt geschickt die begrenzten, aber damals einmaligen 3D-Fähigkeiten des Super Nintendos aus: Ein einziges Bitmap kann stufenlos gedreht, gezoomt und bewegt werden. In F-Zero ist dies der komplette Untergrund, also die gesamte Strecke ist auf eine 2D-Tapete gezeichnet und dient als Bodengrafik des Spieles. Die Autos sind kleine Bitmaps, die nur in verschiedenen Größen gemalt wurden, um einen 3D-Effekt zu erzielen. Der Effekt ist simpel, aber gewaltig: Das Spiel ist rasend schnell und dabei absolut flüssig.

F-Zero ist ein Rennspiel mit futuristischem Szenario und Konzept. Das Hauptmenü ist ziemlich klein: Sie können einen Grand Prix oder eine Traininungsrunde fahren. Egal, für welchen Modi Sie sich entscheiden: In beiden haben Sie die Wahl zwischen vier Fahrzeugen, jeweils mit unterschiedlicher Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit und Gewicht ausgestattet. Diese drei Komponenten bestimmen nicht nur die Geschwindigkeit, sondern auch das Handling des Fahrzeuges.
Bei einem Grand Prix haben Sie die Auswahl zwischen drei Meisterschaften, eine schwerer als die andere. In jeder fahren Sie hintereinander auf fünf Rennstrecken. Als letztes wählen Sie den Schwierigkeitsgrad aus, der sich auf das Fahrverhalten der Gegner auswirkt.

Im Spiel selbst fahren Sie gegen neunzehn Gegner, wobei die drei härtesten die Fahrer sind, die Sie anfangs ebenfalls hätten auswählen können. Das Rennen selbst besteht aus fünf Runden. In jeder Runde müssen Sie eine bestimmte Mindestplazierung erlangt haben: Sie müssen unter den besten 15, den besten 10, den besten 7, den besten 5 und in der letzten Runde den besten 3 Fahrern sein. Ansonsten wird das Rennen vorzeitig beendet. Nebenbei erwähnt haben Sie pro Grand Prix nur eine begrenzte Anzahl von Neuversuchen.

Die Rennstrecken sind allesamt flach, aber natürlich sehr kurvenreich. Sie können Gas geben und sich nach links oder rechts drehen. Weiterhin können Sie mit den L- und R-Tasten eine steile Links- oder Rechtskurve fahren. In jeder Runde bekommen Sie noch einen Turbo, der Sie für ein paar Sekunden auf Höchstgeschwindigkeit bringt und jederzeit gezündet werden kann.
Die Strecke ist komplett abgegrenzt. Fahren Sie gegen die Begrenzung, so verlieren Sie Energie. Ist die Energie auf einem niedrigen Level angelangt, können Sie nicht mehr so schnell fahren. Haben Sie gar keine Energie mehr, explodiert Ihr Fahrzeug und das Rennen ist für Sie beendet. Nach jeder Zielgeraden gibt es eine kleinen, rötlich schimmernden Streifen am Streckenrand. Sobald Sie über diesen fahren, lädt sich Ihre Energie wieder auf.
Weitere Streckenbesonderheiten: Graue Flächen machen Ihr Farhzeug langsamer und kleine Sprungschanzen laden zu möglichen Abkürzungen ein. Aber bedenken Sie, dass die Strecke hunderte von Metern über einer Stadt schwebt: Daneben springen ist tödlich. Zudem können zu stark genommene Abkürzungen als Foul geahndet werden und Sie werden automatisch wieder zu dem Punkt gebracht, von dem Sie die Abkürzung aus genommen hatten.
Kleine Turbopfeile wirken wie selbst gezündete Turbos, nur dass Sie diese in jeder Runde nutzen können, falls Sie nicht an den Pfeilen vorbei fahren.

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