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Extreme-G: Extremsport der Zukunft - Leser-Test von pineline


1 Bilder Extreme-G: Extremsport der Zukunft - Leser-Test von pineline
Funsportarten gehören ja zu meinen Lieblingsspielen, was Videospiele angeht, das habe ich ja schon ab und zu in meinen vergangenen Berichten erwähnt. In den letzten Jahren bin ich kaum zum Spielen gekommen, doch einige erwähnenswerte Spiele für ältere Konsolen aus jener Zeit fallen mir natürlich immer noch ein. Eines davon ist "Extreme G" für das Nintendo 64 und ohne gleich zuviel verraten zu wollen, kann ich Euch sagen, dass jeder von Euch, der ein Nintendo 64 besitzt, dieses Spiel eigentlich in seiner Sammlung haben sollte. Es sei denn, er oder sie kann mit so einer Art von Videospiel überhaupt nichts anfangen. Das Schöne an solchen Funracern ist, dass Ihr in der Regel nicht immer gleich so wahnsinnig viel Zeit investieren müsst, öfters reicht es auch mal nur für so eben zwischendurch, für etwa 30 bis 60 Minuten. Besonders interessant sind solche Funspiele so richtig erst zu mehreren Spielern, aber auch alleine macht dieses futuristische Rennspiel wirklich enormen Spaß. Woran das liegt, sage ich Euch jetzt.

Bei Extreme G schwingt Ihr Euch auf ein Motorrad, allerdings haben die zur Verfügung stehenden Bikes nur noch sehr wenig im Hinblick auf Design und Leistung mit einer herkömmlichen Maschine gemeinsam. Wir befinden uns weit in der Zukunft, was Ihr nicht nur an der Auswahl der Motorräder ziemlich schnell erkennen dürftet, sondern auch an der Gestaltung der Rennstrecken. Hier geht es weniger um eine möglichst realistische Fahrweise, sondern um viel Action und um den erbitterten Kampf mit allen möglichen Mitteln und in einem höllischen Tempo innerhalb der Königsklasse. Schon sehr schnell werdet Ihr Euch wie in einer Achterbahn vorkommen, denn angesichts des unglaublich hohen Tempos, der enormen Beschleunigung, den zahlreichen scharfen Kurven und sogar vorhandenen Loopings wird dem ein oder anderen von Euch wahrscheinlich etwas schwindlig. Die Rennen absolviert Ihr dabei nicht über normalem Asphalt oder auf Schotter, sondern Ihr müsst Euch mit der hartnäckigen Konkurrenz in staubigen Wüstengebieten, in glühend heißen Lavahöhlen und sogar auch im Weltraum auseinandersetzen. Viel Zeit bleibt Euch zu Beginn allerdings nicht, um die Umgebung bestaunen zu können, zu sehr müsst Ihr Euch darauf konzentrieren, so halbwegs die Spur halten zu können.

Um schließlich am Ende siegreich zu sein müsst Ihr Euch auf insgesamt zwölf verschiedenen Rennkursen beweisen, wobei der sogenannte Extreme Contest im Mittelpunkt steht. Wie Ihr schon an der Namensgebung dieses Wettbewerbs erkennen könnt, geht es hier nicht unbedingt mit normalen Mitteln zu. Mit harten Bandagen wird in drei verschiedenen Wettbewerben um die Platzierungen gekämpft, Ihr müsst dabei versuchen, die Klassen Atomic, Critical Mass und Meltdown halbwegs zu überstehen. Diese setzen sich aus jeweils vier bzw. acht bzw. zwölf Einzelrennen zusammen, das ist ganz sicher nicht gerade wenig. Dabei fand ich es besonders gut, dass sich beispielsweise die zwölf Strecken überhaupt nicht ähnlich waren, auf jedem einzelnen Kurs herrscht eine völlig andere Atmosphäre. Erst wenn Ihr die Kurse erfolgreich absolviert habt, stehen Euch diese übrigens auch in anderen Spielmodi zur Verfügung, vorher sind sie noch nicht freigeschaltet.

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