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Extreme-G: Extreme-Gut - Leser-Test von perfect007


1 Bilder Extreme-G: Extreme-Gut - Leser-Test von perfect007
Einer der wohl wichtigsten 3rd Party Entwickler und Publisher für das Nintendo 64 System war wohl eindeutig Acclaim. Mit Turok gelang ihnen auf dem ersten 3D System von Nintendo ein Überraschungserfolg. Mit der futuristischen Rennaction Extreme-G knüpfte man an diesem Erfolg an und kreierte eine weitere sehr erfolgreiche sowie beliebte Rennserie. Extreme-G überzeugt nicht nur durch gelungener Technik, sondern auch einem fantastischem Gameplay und einem abgedrehten Streckendesign.

Der Titel reiht sich in das Genre der Future-Racer nahtlos ein, doch unterscheidet sich Extreme-G zum Beispiel von WipeOut und ähnlichen Konsorten. Acclaim bzw. der Entwickler Probe setzte nicht auf Fluggleiter sondern auf PS starke Motorräder, welche Geschwindigkeiten jenseits unserer Vorstellungskraft erreichen. Auf speziellen Strecken können diese ausgefahren werden und zeigen, was sie drauf haben. Zu Beginn des Spieles stehen insgesamt acht unterschiedliche Bikes zur Verfügung. Zwei weitere können mit guten Leistungen innerhalb der Rennen noch zusätzlich zum Kader hinzu erworben werden. Alle Fahrzeuge unterscheiden sich nicht nur primär durch ihr äußerst gelungenes und futuristisches Aussehen, sondern auch in Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit, Kurvenverhalten, Schutzschild sowie Bewaffnung. Alle Elemente spielen eine große Rolle und sollten gut bedacht sein. Die Maim zum Beispiel hat zwar keine gute Beschleunigung, von einem Schutzschild hat man bei der Entwicklung dieses Zweirades wohl aber noch nichts gehört. Doch ihre Bewaffnung lehrt anderen das Fürchten. Die Kahn eignet sich dagegen für Einsteiger, da sie eine gute Beschleunigung und ein gutes Handling hat.

Das reichhaltige Angebot an Modi

Herzstück des Spieles ist der "Extreme Contest", welcher wahlweise alleine aber auch mit einem Freund gemeinsam gespielt werden kann. Sitzen zwei Leute vor der Konsole, wird das Bild einfach geteilt. Im Optionsmenü kann sogar eingestellt werden, ob das Bild horizontal bzw. vertikal geteilt werden soll, eine löbliche Funktion, welche die Entwickler eingebaut haben. Die bessere Übersicht erhält man aber mit einer horizontalen Darstellungen. Im Extreme Wettkampf stehen nun drei unterschiedliche Stufen zur Verfügung: "Atomic" (Atomar), "Critical Mass" (Kritische Masse) und "Meltdown" (Kernschmelze). Bevor aber eine der höheren Stufen gewählt werden kann, muss die vorherige erfolgreich abgeschlossen sein. Somit gibt man sich zuerst einmal mit Atomic zufrieden, wo vier Strecken auf die Raser warten. Bei Critical Mass stehen uns dann schon acht unterschiedliche Pisten zur Verfügung währen das Ganze bei Meltdown dann letztendlich auf zwölf aufgestockt wird. Die neuen Kurse, die durch erfolgreiches Abschließen der vorherigen Stufe hinzukommen, sind natürlich etwas kniffliger und verlangen schon etwas mehr fahrerisches Können ab. Drei unterschiedliche Schwierigkeitsgrade mit jeweils allen drei Stufen laden den Spieler zum Extreme Contest ein. Genügend Futter und vor allem lang anhaltender Spielspaß sollte somit garantiert sein.

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