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Evolution: Endlich nach 2 Jahren - Leser-Test von Tobsen KLees


1 Bilder Evolution: Endlich nach 2 Jahren - Leser-Test von Tobsen KLees
Evolution: The World of Sacred Device stellte im Jahr 1998 eines der ersten Rollenspiele für den Dreamcast dar, welches vor allem durch gute Grafik und eine spannende Story die japanischen Spieler überzeugen konnte. Nach einer zweijährigen Wartezeit fand sich nun auch endlich ein Publisher für den europäischen Markt. So brachte Ubi Soft das con ESP entwickelt Spiel Mitte 2000 bei uns auf den Markt, samt einer englische Anpassung. Nun stellt sich die Frage ob das Spiel auch uns Europäer überzeugen kann, besonders da das Spiel bereist schon vor über zwei Jahre erschien und in einem sehr manga-haften Look gehalten ist oder ob es einfach nur ein schlecht auf die PAL- Konsole umgesetztes Spiel ist mit dem man eben nur mal schnell ein wenig Geld machen wollte.

Story:

Die Geschichte von Evolution: The World of Sacred Device ist genau so simple wie genial. So ist der Hauptcharakter Mag Launcher mit seinen Freunden auf der Suche nach den Artekfakten einer uralten, versunkenen High- Tech- Zivilisation. Dies gestaltet sich aber schwieriger als es den Freunden anfangs erscheint. So werden sie von bösen Monstern und merkwürdigen Kreaturen verfolg und angegriffen. Nach einer weile bekommen die Schatzsucher nun Wind von einer alten Legende, welche besagt das ein sehr wertvolles Artefakt gibt, der Cyframe. Wer dieses Artefakt besitzt hat den Schlüssel zur Macht, mit der man alles beherrschen kann. Leider wissen dies nicht nur die Schatzsucherfreunde sondern auch bösen Grabräuber, die diese Macht für böse Zwecke missbrauchen wollen. Diese versuchen alles um selbst an das Artefakt zu kommen und stellen sich den Schatzsucher jeglicher Zeit in den Weg.

Grafik/Sound:

Die grafische Gestaltung des Spiels zeigt sich in allen Ecken sehr abwechslungsreich und bunt, so wie man es eben von einem Manga- Game erwartet. Leider sind die Texturen nicht sonderlich hochauflösend und wirken stellenweise sehr verwaschen. Auch sind die Animationsphasen der Charaktere und der Gegner sehr stockend und hölzern. Dies sind aber alles Punkte die man bei dem Spiel, aufgrund des hohen Alters, übersehen kann. Sehr positiv ist man sicherlich vom dem Abwechslungsreichtum der Gegner überrascht, so wird man nur in den seltensten Fällen gegen einen Gegner zweimal antreten. Jedoch fällt weiterhin negativ auf das die Soundkulisse wirklich sehr japanisch ist. So bekommt man ständig fast immer dieselbe, fast schon an 16Bit Zeiten, erinnernde Musik zu hören.

Gameplay:

Die Steuerung von Evolution: The World of Sacred Device ist dagegen sehr gut gelungen. So lassen sich die Charaktere sehr präzise über den Bildschirm steuern. Auch ist das Kampfverhalten, bei den doch sehr oft auftretenden Matches gegen jegliche Monster, gut gelungen. Auch ist hier das Interface sehr übersichtlich und alle Moves schnell ausführbar.

Fazit:

Mit Evolution: The World of Sacred Device liefert ESP ein wirklich gutes Manga RPG ab welches durch eine gute Story und hohem Abwechslungsreichtum überzeugen kann. Auch ist die PAL Anpassung recht gut gelungen, jedoch ist zu beachten das alle Bildschirmtexte in Englisch sind, wobei zum Teil auch englisch Fremdwörter benutzt werden. Man Kann Evolution allen RGP Fans empfehlen, vor allen denjenigen die mal ein wenig Abwechslung von Final Fantasy und Co. suchen. Allen anderen sei ein intensives Anspielen empfohlen um einen möglichen Fehlkauf zu vermeiden.

Negative Aspekte:
grafische Mängel

Positive Aspekte:
Story

Infos zur Spielzeit:
Tobsen KLees hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 6/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 8/10
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