Login
Passwort vergessen?
Registrieren

Evil Dead: Hail to the King - Ash und die Untoten - Leser-Test von gromit666


1 Bilder Evil Dead: Hail to the King - Ash und die Untoten - Leser-Test von gromit666
Wer erinnert sich nicht gerne an die Szene im Film "Die Armee der Finsternis", in der Bruce Campbell als Ash versucht, mit den drei magischen Worten das Buch der Toten zu entwenden und dabei das letzte Wort vergisst, haha...! Was auf der Kinoleinwand bzw. in der Videothek eigentlich schon Kult ist, hat die Firma THQ versucht, mit dem Spiel "Evil Dead - Hail to the King" auch auf den heimischen PC zu holen. Auch hier übernimmt Ash die Rolle des Titelhelden, der wieder gegen das Böse in Form von Dämonen und Monstern auszieht.

Spiel:

Das Spiel erinnert an Spiele wie "Silent Hill" oder "Alone in the Dark", wo es darum geht, einige Rätsel zu lösen, Gegener auszuschalten und dabei des Hauptziel nicht aus den Augen zu verlieren. Leider fehlt dem Spiel die düstere Atmosphäre und auch der spielerische Tiefgang seiner Artgenossen. Ob das damit zusammenhängt, daß die Filme auch Horrorfilme mit hohem komödiantischem Anteil sind? Ich denke weniger, daß das der Grund ist, sondern eher auf den Versuch basiert, einen guten Titel auch als PC-Spiel zu vermarkten. Nun, die Geschichte knüpft da an, wo der letzte Kinofilm aufhörte. In einem Haushaltwarenladen, in dem Ash jobbte. Zusammen mit seiner Freundin Jenny furh Ash wieder zu dieser Hütte im Wald, um seine Ängste und Albträume loszuwerden. Und just in diesem Moment verschwindet Jenny von der Bildfläche. Wer dafür verantwortlich ist, kann sich wohl jeder denken. Also packt Ash seine bewährten Waffen ein und macht sich auf die Suche nach seiner Freundin.

Grafik:

Die Grafik ist gut grendert, doch mag einfach keine gruselige Stimmung aufkommen. Die Figur sieht unserem Filmschauspieler wirklich verdammt ähnlich, das haben die Programmierer sehr gut hinbekommen. Die Landschaft, in der sich unser Held bewegt, ist auch schön detailreich. Es sei hier angemerkt, daß die Kampfszenen hier nicht mit der Darstellung von Blut sparen. Sieht aber nicht grauselig aus. Die Kameraführung schwenkt bei den Szenenübergängen etwas willkürlich hin und her, so daß man nie genau erraten kann, ob man nun gleich den Helden von vorne oder von hinten sehen wird.

Spielprinzip:

Das Spiel lebt nicht allein davon, Dämonen, Monster und sonstige böse Buben auseinander zu nehmen, sonder hat auch einige Rätsel im Repertoir, die es gilt zu lösen. Manchmal ein nicht einfaches Unterfangen, weil zur Lösung auch immer wieder bestimmte Gegenstände gefunden werden müssen.

Spielsteuerung:

Mit der Spielsteuerung hatte ich schon so meine Probleme. Die Spiel wird aus einer Verfolgerkamera gespielt, wobei sich allerdings bei den Szenenwechsel der Blickwinkel meist ändert. Das führt dazu, daß wenn man gerade von links nach rechts läuft, um ein paar Untoten zu entkommen, man in der nächsten Szene auf einmal von rechts nach links läuft. Es ist also immer anzuraten, sich in einer neuen Szene neu zu orientieren. Darunter leidet meines Erachtens schon enorm der Spielspaß.

Fazit:

Das einzig gute an dem Spiel ist Grafik und die Sounds. Für die Spieltiefe und den Spaß bietet diese Spiel weit weniger als die Klassiker der "Alone in the Dark"-Reihe. Ich bin letztendlich froh darüber gewesen, daß ich mir das Spiel erst dann gekauft habe, als der Preis auf 35,00 DM gefallen war. Ansonsten hätte ich mich sicher tagelang geärgert.

Negative Aspekte:
Spielsteuerung und Spieltiefe naja

Positive Aspekte:
nette Grafik

Infos zur Spielzeit:
gromit666 hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    gromit666
  • 6.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 4/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 6/10
e_gz_ArticlePage_Default