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Everblue: Ein lahmer Tauchgang! - Leser-Test von Ultraschall


1 Bilder Everblue: Ein lahmer Tauchgang! - Leser-Test von Ultraschall
So manches Spiel, dass den Weg auf Sony's Playstation 2 schafft, ist es nicht wert erwähnt zu werden, da es entweder zu schlecht programmiert worden ist, oder es einfach den Spieler überhaupt nicht motivieren kann. Mir ist es letzthin so ergangen, dass ich das Spiel von Capcom mit der tollen Bezeichnung "Everblue" zu hause zum Antesten hatte. Voller Vorfreude mal etwas anderes auf meiner Playstation 2 zocken zu können, habe ich dann das Spiel "Everblue" eingelegt und mit dem Spielen begonnen.

In diesem Spiel von Capcom werdet ihr in die Rolle eines Tauchers versetzt, der von dem Eiland Daedalus aus seine Tauchgänge auf dem Meeresgrund durchführt, um nach alten Schätzen zu suchen und dem Schicksal seines verschwundenen Freundes auf die Spur zu kommen. In einem Fischerdorf auf dem Eiland selbst, verschachert ihr dann eure gefundenen Gegenstände wieder, um euch mit dem verdienten Geld Boote zu organisieren, die euch noch weiter auf das offene Meer bringen können. Dazu könnt ihr das verdiente Geld auch noch in neue Ausrüstungsgegenstände stecken, wie bessere Schwimmflossen oder leistungsfähigere Taucherausrüstungen. Die Dorfbewohner ansich, die tagelang immer an den gleichen Stellen zu finden sind, rücken dann auch noch gelegentlich mit ein paar Informationen heraus, die sich auf Lagebeschreibungen verschollener Schiffe und Schätze am Meeresgrund beziehen können.
Mit einem Sonar ausgerüstet, das euch je nach Einstellung den Weg am Grund des Meeres in Richtung Holz, Metall und anderen Gegenständen weist, watschelt ihr alsbald den tristen Meeresboden ab und tastet euch an die Ursprünge der Echolot-Signale heran, bis euch eine magere Bildschirmmeldung über einen Fund informiert. Auf alle Fälle solltet ihr auf eure Druckverhältnisse und den Sauerstoffvorrat aufpassen, wenn ihr gerade im Bauch eines versunkenen Wracks auf Beutezug seit, sonst ist das Spiel schneller wieder vorbei, als euch lieb sein kann. Sollte dies dennoch einmal passieren, dass ihr unachtsamer Weise absauft, müßt ihr euren letzten Speicherstand von der Memory Card laden, der fast einen Mega-Byte pro Datei beansprucht. Ausserdem ist das Speichern von Spielständen nur an der Wasseroberfläche oder an Land möglich. Wer dann noch bei diesen langweiligen Tauchabenteuern ein paar Erinnerungsfotos schießen möchte, kann zudem ein mageres Fotoalbum mit geknipsten Bildern füllen.

Zur Präsentation des Titels "Everblue" ist zu sagen, dass nicht nur die holprig konstruierte Geschichte auf den Spieler öde wirckt, denn das Gleiche gilt auch auf die Grafik ansich. Die Sandbänke, Riffe und die Bewohner des Dorfes wirken dabei oft sehr unprofessionell gestalltet. Zudem kommt noch, dass man sich ja nur träge über den Meeresboden bewegen kann, wobei die Grafik eher an ein Teppichmuster erinnert und sich laufend wiederholt. Nur ab und an ziehen mal ein paar Fische oder eine Schildkröte an euch vorbei. Ausserdem erlaubt das "trübe" Wasser nur geringe Sichtweite. Genauso detailarm sind dann auch die Landkarten, die eigentlich nur zur groben Orientierung taugen. Selbst die Soundeffekte werden alsbald so lahm, dass sie auf die Nerven gehen, denn ausser ein paar Wellengeräuschen und das Blubbern eures Atemgeräts kann man kaum eine richtige dazugehörige Melodie heraushören.

Fazit:

Wäre das Spiel "Everblue" nicht einmal eine innovative Abwechslung zu den anderen Spielen gewesen, hätte es kaum den Weg in meine Playstation 2 gefunden. So eine lahme Hintergrundstory und so eine schlechte Grafik habe ich selten bei einem Spiel gesehen. Gleich nach der ersten Stunde möchte man seine Konsole wieder ausschalten, da man meint von den Entwicklern dieses Spiels veralbert worden zu sein. Ich für meinen Teil kann euch nur abraten, dieses Spiel "Everblue" überhaupt einmal zu spielen. Ausserdem ist für solch einen Mist der Preis von 60. -Euro wohl kaum angemessen.

Negative Aspekte:
Schlechte Grafik und miese Story

Positive Aspekte:
Innovatives Spielprinzip

Infos zur Spielzeit:
Ultraschall hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Ultraschall
  • 4.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 6.8/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 4/10
    Steuerung: 5/10
    Sound: 4/10
    Atmosphäre: 4/10
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