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European Air War: Schlacht am Himmel - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder European Air War: Schlacht am Himmel - Leser-Test von CONQUEROR
Willkommen in der Zeit der großen Luftschlachten, einer Zeit, in der noch das Geschick des Piloten und nicht die Technik zählte. Es herrscht der zweite Weltkrieg und sie sind mittendrin- als Engländer, Deutscher oder Amerikaner. In European Air war übernehmen sie die Kontrolle über eine der berühmtesten Maschinen des zweiten Weltkriegs-oder gleich über eine ganze Staffel derselben. Alle sind in mehreren Ausführungen vertreten, von der deutschen BF 109 über die Britische Spitfire bis zur Amerikanischen P39. Sie liefern sich entweder Scharmützel in Schnelleinsätzen, bei denen sie über einen komfortablen Editor Anzahl und Typ der eigenen und gegnerischen Flugzeuge als auch die Art und den Ort des Einsatzes bestimmen können. Neben den Flugzeugen die sie selbst fliegen können, gibt es noch eine Anzahl schwererer Bomber usw. die vom Computer gesteuert werden. In den Kampagnen haben sie die Wahl zwischen drei Einstiegspunkten die die unterschiedlichen Etappen des Krieges darstellen. Diese bestimmen auch ihre Aufgabenstellungen. Während sie im ersten Kapitel als Deutscher bei der Luftschlacht um England hauptsächlich damit beschäftigt sind ihre Bomberstaffeln zum Ziel zu eskortieren, müssen sie als Engländer genau das Gegenteil tun: Nämlich so viele Angriffe wie möglich vereiteln. Später dreht sich dann der Spieß um und sie müssen als Deutscher ihr Land vor den unermüdlichen amerikanisch-britischen Angriffswellen beschützen. Ach wo wir gerade dabei sind: Wenn ich von AngriffsWELLEN spreche, dann meine ich es auch so. Es ist nicht unüblich dass man es mit 30 oder 50 Flugzeugen gleichzeitig zu tun hat was für regelrechte Massenschlachten in der Luft sorgt. Das Spiel beeinhaltet eine dynamische Kampagne, je besser sie also sind, desto besser kommt der Vormarsch voran und danach richten sich auch die Einsätze, die sie fliegen müssen. Einen kleinen Dämpfer für alle Spieler der deutschen Luftwaffe bietet schon dass handbuch: Egal wie gut man ist, die Deutschen werden den Krieg verlieren. Grafisch bietet man dem Spieler aber nicht ganz so viel. Vermutlich liegt es an der teilweisen Masse der Flugzeuge, dass die Details an jedem einzelnen nicht gerade üppig ausgefallen sind. Einschusslöcher sucht man vergeblich, nur die ausgefallenen Motoren kann man erkennen, und diese ziehen eine hübsche Rauchfahne hinter sich her. Die Steuerung ist die eines Flugsimulators eben: Ziemlich kompliziert. Zum Glück ist ein guter Zeittraffer eingebaut, mit dem man überflüssige Wartezeiten recht gut überbrücken kann. Der Sound ist ein zweischneidiges Schwert. Zum einen melden sich die Teamkameraden dramatisch zu wort und bejubeln z.B. einen Abschuss. Zum anderen klingen einige, kleinkalibrige MGs viel zu harmlos. Dem Spieler steht ein virtuelles Cockpit zur Verfügung, in dem man sich jederzeit drehen kann um z.B. einen Verfolger im Auge zu behalten. Dem Spiel liegt ein dickes und vorbildliches Handbuch mit jeder Menge geschichtlichem Material bei. Desweiteren kann man sich historische Videos zu den wichtigsten Flugzeugen, sowie zum eigentlichen Krieg anschauen. Alles in allem motiviert das Spiel einige Zeit. Die Einsatzbesprechungen sind gut gemacht und mit Sprachausgabe versehen, die Atmosphäre stimmt. Abgesehen von den bereits beschriebenen Schwächen erhalten Hobbypiloten einen durchweg robusten Simulator. Und ausserdem den, soweit ich dass weiss, einzigen mit derartigen Massen von Flugzeugen.

Negative Aspekte:
Grafik etwas undetaiiliert

Positive Aspekte:
Massen von Flugzeugen, dyn. Kampagne.

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 6.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 6/10
    Steuerung: 6/10
    Sound: 6/10
    Atmosphäre: 8/10
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