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Enigma: Rising Tide - Erste Infos, neues Interview und Screenshots


1 Bilder Enigma: Rising Tide - Erste Infos, neues Interview und Screenshots
In einem Interview auf HomeLan Fed gaben die Entwickler von "Tesseration Games" zahlreiche Informationen zu Ihrem neuen Online-Multiplayer-Spiel "Enigma: Rising Tide" bekannt. Bei dem Spiel handelt es sich um ein Online Kriegsspiel vor dem Hintergrund des 2. Weltkrieges. Schwerpunkt des Spieles wird dabei der Krieg zur See sein. In dem Interviews geben die Entwickler, die früher überwiegend bei Dynamix gearbeitet haben, zahlreiche Informationen zur Story, zum Gameplay und den Kosten des Spiels.

Zur Hintergrundstory: Enigma wird in einer alternativen Realität spielen, in der die Geschichte einen anderen Verlauf nimmt, als es in Realität war. Im Gegensatz zur realen Geschichte wird das Kreuzfahrtschiff "Lusitania" im Jahre 1915 nicht von einem deutschen U-Boot versenkt. In der Realität wurden beim Angriff des U-Bootes auf das amerikanische Kreuzfahrtschiff mehr als 1000 Passagiere getötet. Dieses Ereignis war einer der wesentlichen Gründe für den Eintritt der USA in den 1.Weltkrieg an der Seite der Alliierten. Im Szenario des Spieles kommt die "Lusitania" jedoch wohlbehalten an Ihrem Ziel in Liverpool an. Dadurch bleiben die USA im Spiel neutral und Deutschland gewinnt den 1.Weltkrieg. Das Spiel selbst beginnt dann im Jahre 1936 - das sich ganz anders darstellt als in der realen Geschichte: Nach der Kapitulation der Briten im Jahre 1921 verweigert die britische Navy den Gehorsam und verlegt Ihre Einsatzzentrale nach Asien unter Führung von Churchill und König George V. Dort vereinen diese sich mit Japan zur "Liga der Freien Nationen". Die USA verfolgen eine imperialistische Politik und dehnen ihr Territorium auf Teile Asiens, Südamerikas und Afrikas aus. Im Jahre 1936 herrscht daher "kalter Krieg" zwischen den drei Großmächten USA, Deutschland und der "Liga der freien Nationen" und ein kleiner Zwischenfall würde genügen um einen neuen Weltkrieg auszulösen. Allerdings wird es in Enigma keine Nationalsozialisten geben: Hitler starb im Szenario des Spieles bereits im 1. Weltkrieg und auch der Vertrag von Versailles wurde nie ausgehandelt. Stattdessen ist auch Deutschland ein imperialistischer Staat und auf Ausdehnung seiner Kolonien bedacht.

Zum Gameplay stellen die Entwickler im Interview fest, dass das Spiel so gestaltet wird, dass sich auch Anfänger schnell zurechtfinden werden. Zu Beginn des Spieles schließt sich der Spieler einer der drei Fraktionen an und wählt anschließend eine Hafenstadt als seine Basis. Außerdem kann er sich eines der einfacheren Schiffstypen aussuchen. Zu Beginn stehen im ein Tanker, ein leichtes U-Boot oder eine Korvette zur Verfügung. Zum Schluss wählt er dann noch eine der Einsteigermissionen. Dann wird er zur Kampfzone "teleportiert" und sollte sich so schon nach wenigen Minuten mitten im Kampf befinden. Die Kämpfe auf offner See werden schnell vonstatten gehen, sollen aber einiges an strategischem Geschick vom Spieler verlangen. Die U-Boote werden feindlichen Schiffen auflauern müssen und die übrigen Kriegsschiffe werden Ausschau nach anderen feindlichen Schiffen und Torpedos von U.Booten halten müssen. Wechselnde Wetterverhältnisse und die schwankende Zahl an Gegnern soll ebenso für Abwechslung sorgen, wie unterschiedliche Missionsziele und die Verfügbarkeit von Treibstoff- und Waffennachschub oder der Mangel an Reparaturkräften. Im Laufe des Spieles wird meam seine Schiffe natürlich ständig verbessern und mit neuer Waffentechnik ausstatten können. Enigma soll jedoch weder eine akkurate Gefechtssimulation noch ein Arcade-Game werden, sondern eine gesunde Mischung von beiden Elementen enthalten. So wird man nicht stundenlang die Meere absuchen müssen, sondern wird sehr schnell auf feindliche Boote - in den allermeisten Fällen gesteuert von "echten" Mitspielern - treffen. Als Spieler wird man sein eigenes Schiff steuern, seine Vorgehensweise mit anderen Mitspielern koordinieren oder als "One-Man-Show" mit seinem U-Boot Handelsschiffe und Konvois angreifen können. Neben den drei bereits genannten Fraktionen, die sich bezüglich ihrer Schiffe und Kommandostrukturen deutlich voneinander unterscheiden sollen, können erfahrene Spieler eine weitere Fraktion spielen: Die Pariah sind eine Mischung aus Piraten und Händlern, die sich aber wesentlich schwieriger spielen werden, als die anderen Parteien, da sie keinen Heimathafen besitzen werden, an dem sie ihre Vorräte an Treibstoff und Waffen erneuern können. Stattdessen werden sie sich alles durch Piraterie beschaffen müssen. Innerhalb jeder Fraktion wird es ein Rangsystem geben auf dem der Spieler aufsteigen kann. Je höher der Rang des Spieler desto größer wird sein Einfluss aufs Spielgeschehen. Er wird zum Beispiel beeinflussen können, wohin der wertvolle Nachschub geht und auch selbst Missionsziele festlegen können. Dies soll soweit gehen, dass der Spieler mit einen sehr hohen Rank zum Beispiel die gesamten übergeordneten Ziele einer ganzen Fraktion festlegen kann.

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