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End of Twilight im Gamezone-Test


1 Bilder End of Twilight im Gamezone-Test

Wikinger-Runden-Strategie


1 Bilder End of Twilight im Gamezone-Test
Mit Ragnarök, der Götterdämmerung, bricht eine dunkle Zeit über die nordischen Völker herein. Götter und Riesen kommen in der alles entscheidenden Schlacht zwischen Gut und Böse ums Leben; Ungeheuer erheben sich und attackieren menschliche Siedlungen; Walhalla, die Festhalle der Götter und gefallenen Helden, stürzt auf die Erde. Dort vermischen sich ihre Trümmer mit Teilen der verwüsteten Erdoberfläche und bilden schwebende Inseln, welche nach und nach wieder von Menschen in Besitz genommen werden.

Als Transportmittel dienen riesige Vögel, auf denen wagemutige Boten Waren und Nachrichten von einer Insel zur nächsten schaffen. Doch schon braut sich neues Unheil zusammen: Gott Odin und Wolf Fenrir, die sich bereits in der Schlacht als Feinde gegenüberstanden, versuchen - jeder für sich - dem Reich der Toten zu entkommen und ihre alte Macht wiederzugewinnen. Dies kann jedoch nur gelingen, wenn Walhalla neu erbaut und die schwebenden Inseln mit der wiedergeborenen Erde vereinigt werden. Ihre Werkzeuge sind sterbliche Krieger.

Auf Seiten Odins lenkt der Spieler die Geschicke dreier Helden, welche in zwölf umfangreichen Missionen die Tore der Unterwelt öffnen und ihren Herrn befreien sollen. Nur mit der richtigen Taktik haben Erik, Bers und Aks eine Chance, die Pläne Fenrirs zu durchkreuzen - und wer weiß, ob Göttervater Odin nicht selbst ein falsches Spiel mit den drei Wikingern spielt...

Eine wirklich interessante Idee: Wikinger-Kampf als rundenbasiertes Strategie-Spiel. Die Grafik ist zweckmäßig und weiß mit manchen Details, wie z.B. den Wasserfällen wirklich zu begeistern. Klar, hier brauchen wir keinen Geforce-Overkill erwarten, aber so was braucht man bei einem 3D-Rundenspiel ja auch nicht unbedingt.

Das Gameplay ist klassisch im Rundenstil gehalten, wir bewegen uns in einer, in einzelne Spielfelder unterteilten, Umgebung und können in 8 Richtungen Feinde angreifen. Eine sehr große Rolle spielt hier die Umgebung: So erhalten wir im Wasser einen Angriffsbonus, oder der von uns angerichtete Schaden variiert je nach Untergrund. Auch gibt es Abschnitte im Spiel, die direkt im Spielfeld für kurze Zeit die Story weitererzählen wird oder uns neue Aufträge gegeben werden.

Der Schwierigkeitsgrad ist nichts für Anfänger! Wer hier ungeplant und ohne Strategie sich direkt ins Kampfgetümmel stürzt, verliert mit Sicherheit. Die Umgebung der einzelnen Runden muss genau bekannt sein, sonst haucht unser Wikinger sehr schnell sein Leben aus. Teilweise kommt es hier auch zu Frustmomenten und man fragt sich, wie die Mission überhaupt zu schaffen ist. Der Spieler muss viel Zeit mitbringen um nach ein paar missglückten Versuchen die richtige Taktik selbst herauszufinden.

Das Spiel ist mal eine neue Idee und ansatzweise sehr schön gemacht. Trotzdem vermissen wir etwas mehr Spieltiefe, denn ein paar mehr Aktionen außer zuschlagen und laufen hätten es schon sein können. Auch wenn der Schwierigkeitsgrad ziemlich hoch ist, scheinen zwölf Missionen nicht gerade viel.

End of Twilight (PC)
  • Singleplayer
  • 6 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 7/10 
    Sound 5/10 
    Steuerung 6/10 
    Gameplay 6/10 
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