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Empire Earth: Episch ! - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Empire Earth: Episch ! - Leser-Test von CONQUEROR
Age of Empires behandelte das Thema nur unzureichend: Es ist schön und gut eine Zivilisation durch die Zeit vom Mittelalter bis zur Bronze oder vom dunklen bis zum Imperialzeitalter zu führen, aber was währe, wenn man in den Weltkriegen, der Moderne oder der Zukunft antreten könnte? Eben mit dieser Frage beschäftigt sich das neue Echtzeit-Hghlight Empire Earth. Egal ob Steinzeit oder Zukunft, es gibt für jeden Geschmack die richtige Epoche. In den 4 schweren Kampagnen führen sie 4 Völker durch so ziemlich alle Abschnitte der Menschheitsgeschichte. Kommandieren sie Legionen von gepanzerten Reitern und Soldaten sowie Katapulten in der Antike, führen sie Seeschlachten Breitseite an Breitseite mit den Flotten des Gegners in der Renaissance und dem Imperialzeitalter, Steuern sie Panzer und Jägerschwadronen im Atom-Zeitalter oder erobern sie die Welt mit ihren High-Tech Cyborgs in der Zukunft. Das besondere Dabei: Sie haben nicht nur Zugriff auf eine unglaubliche Vielzahl von Einheiten, sondern können auch Einfluss auf die Entwicklung ihres Volkes nehmen. Für in den Kampagnen erfüllte Aufgaben bekommen sie Punkte gutgeschrieben, mit denen sie ihr Volk verbessern. Wie währe es mit Bauern, die schneller Holz hacken oder Eisen fördern. Oder dürfen es wiederstandsfähigere Bomber sein? Oder doch lieber weitreichendere Geschütze? Natürlich sollten sie bei den Upgrades vernünftig wählen. Wenn sie in der Eisenzeit ihre Bomber aufrüsten, wird ihnen das nicht wirklich viel nützen. Auch auf ihre Einheiten können sie Einfluss nehmen. Zuerst einmal sammeln sie allerdings Rohstoffe mit ihren Bürgern. Es gibt Nahrung, Eisen, Gold, Holz und Stein. Diese werden für verschiedene Zwecke benötigt. Während also zum Beispiel für den Gebäudebau viel Holz und Stein benötigt wird, wird beim Bau von Flugzeugen und Kriegsschiffen mehr Metall gebraucht. Nahrung wird zum Ausheben vieler Bodentruppen benötigt. Während man Holz, Eisen, Gold und Stein nur aus Steinbrüchen und Wäldern fördern kann, gibt es viele Möglichkeiten Nahrung zu fördern, darunter jagen, das Land bestellen usw. Ihre Einheiten können sie mit speziellen Upgrades gestärkt werden, die sie in deren Eigenschaftsfenster in Auftrag geben können. Allerdings kann das ganz schön ins Geld gehen und die Anzahl ist begrenzt. Gewöhnlich sind die Rohstoffe jedoch (zumindest im Multiplayer-Modus) praktisch unbegrenzt vorhanden. Wie auch in Age of Empires können sie Bündnisse schließen und Tribute zahlen, manchmal gehört dies sogar zu den Missionszielen. Die Grafik ist schön anzusehen und bietet Polygon-Einheiten in 3D. Allerdings kann die Kameraperspektive nicht verändert werden. Dafür kann man reinzoomen, bis man praktisch direkt neben den Einheiten steht. Die Musik und der gesamte Soundtrack sind gut gelungen und es tauchen immer wieder Persöhnlichkeiten der Weltgeschichte auf, wie Napoleon oder der rote Baron. Diese Helden dürfen sie - wer hätte das gedacht - meistens nicht verlieren. Mit seiner epischen Breite, die der eines Civilization entspricht, sowie dem historischen Begleitmaterial (sowohl im Spiel als auch in dem speziell beiliegenden Buch mit Fakten zur Weltgeschichte) ist Empire Earth ein Muss für alle Strategie-Fans und solche die es werden wollen. Ein dickes Lob für das geniale und sehr dicke Handbuch sowie für das beiliegende Farbposter mit den Einheiten und Gebäuden. Zusammengefasst: Ein Super Spiel, meine Kaufempfehlung.

FAZIT: Uneingeschränkt empfehlenswert

Negative Aspekte:
Steuerung hat Schwächen !

Positive Aspekte:
Umfangreich, spannend, schicke Grafik !

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 8.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.2/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 10/10
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