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Empire Earth: Bestes Strategiespiel - Leser-Test von Spacemarine


1 Bilder Empire Earth: Bestes Strategiespiel - Leser-Test von Spacemarine
Empire Earth ist ein Echtzeit Strategiespiel, dass sich ähnlich spielt wie Age of Empires 2. Sie fangen am Anfang in der Steinzeit an und führen ihr Volk bis in das Nanozeitalter. Dazwischen liegen 12 weitere Epochen in denen es viele Upgrades zu erforschen gibt. Um in ein neues Zeitalter fortzuschreiten, müssen sie viele Resourcen sammeln. Im Spiel gibt es fünf verschieden Resourcen abzubauen: Gold, Eisen, Stein, Holz und Nahrung. Empire Earth beinhaltet vier verschiedene Kampagnen mit je 8 Missionen. Dabei sind viele Missionen an die Menschheitsgeschichte angepasst. Zum Beispiel müssen sie in der ersten Kampagne Troja erobern.Dazu müssen sie ihre Truppen in ein hölzeners Pferd stecken umso in die Stadt Troja zu kommen. In der zweiten dritten und vierten Kampagne spielen sie dann noch die Engländer, die Deutschen und die Russen. Während die ersten beiden Kampagnen noch ziemlich einfach zu bewältigen sind, steigt der Schwierigkeitsgrad in der dritten und vierten Kampagne ziemlich stark an. Diese gewinnt man nur durch viel taktisches Geschick und viel an Geduld Fast alle Missionen sind sehr abwechslungsreich gestaltet und machen eine Menge Spass. Während den Missionen bekommt man Zivilisationspunkte zugeschrieben, mit denen sie ihre Einheiten verbessern können. Diese Möglichkeit ist für Einsteiger am Anfang sehr verwirrend. Nach paar Stunden Spielzeit ist das aber kein Problem mehr. Da man um eine Mission erfolgreich zu beenden einige Stunden spielt, ist das Spiel nichts für Gelegenheitsspieler. Im Spiel kann man über 200 Einheiten produzieren. Diese reichen von Keulenschwinger in der Seinzeit über Soldaten in der Zeit des ersten Weltkrieg bis hin zu Cyborgs im Nanozeitalter. Dadurch ermöglichen sich eine Menge an Taktiken, die besonders im Mehrspielermodus zu spannenden Kämpfen führen. Leider ist im Multiplayer auser den spannenden Kämpfen bis zur letzten Einheit nur noch der Sieg durch Weltwunder möglich. Die Grafik von Empire Earth ist komplett in 3D und sehr detailliert. Die Kamera kann nicht gedreht werden. Dadurch entstehen keine Orientierungsprobleme wie in Earth 2150. Der Sound ist sehr gut gelungen. Im Hintergrund läuft eine angenehme Musik. Auch die Soundeffekte der Einheiten sind sehr gut gelungen. Wer Age of Empire gespielt hat, wird keine Probleme mit der Steuerung haben, da sie bis auf ein paar Ausnahmen völlig identisch ist. Ausserdem ist noch ein Editor enthalten, der es ermöglicht eigene Karten und Kampagnen zu erstellen. So wird es ihnen auch nach dem Durchspielen nie langweilig werden, da im Internet neue Karten zur Verfügung stehen. Ein Nachteil an dem Spiel ist, dass auser dem sehr schön gemachten Intro es keine Rendersequenzen gibt. Um Empire Earth auf hohen Auflösungen flüssig spielen zu können, sollte man mindestens einen Pentium 3 mit 800 Mhz und 256 MB Ram besitzen.
Für niedrigere Auflösungen reicht auch schon ein Pentium 2 mit 400 Mhz und 64 MB Ram.

Fazit: Wer gerne Age of Empires spielt, solle bei Empire Earth sofort zugreifen. Die Komplexität des Technologiebaums und die spannenden Missionen machen das Spiel zu einem Pflichtkauf für jeden Strategiespieler. Gelegenheitsspieler sollten aber lieber die Finger von dem Spiel lassen, da sie mit den langen Missionen keine Freude haben werden. Ich finde, dass Empire Earth zurzeit das beste Echtzeitstrategiespiel ist, was man auf dem Markt findet.

Negative Aspekte:
Kein Rendersequenzen auser dem Intro

Positive Aspekte:
Spannende Missionen

Infos zur Spielzeit:
Spacemarine hat sich 0-1 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Spacemarine
  • 8.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 8.2/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 9/10
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