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EA Sports: Hier spielt die Musik


1 Bilder EA Sports: Hier spielt die Musik
Wie wichtig der richtige Soundtrack für ein Spiel sein kann, weiß jeder. Da verwundert es kaum, das immer mehr Publisher zum Wohle ihrer Games auch nicht vor horrenden Lizenzgebühren für bekannte Stars und ihre Hits zurückschrecken. Und daran wird sich auch in Zukunft sicher nichts ändern, es sei denn man heißt EA Sports und ist damit wichtigster Bestandteil des vielleicht professionellsten Publishers der Welt! Dort hat man sich im Hinblick auf die zunehmende Bedeutung des Mediums Videospiel nämlich entschlossen den Spieß jetzt endlich umzudrehen und kurzerhand ein Programm namens "EA Trax" aus der Taufe gehoben.

Nach Ansicht von Steve Schnur, weltweit zuständig für die Musik in den EA Produkten, werden die Spiele nämlich ein immer wichtigerer Kanal für die erfolgreiche Vermarktung und den Verkauf von Musik. Für Labels, die in Zukunft etwa Newcomer im Rahmen von EA Sports Spielen promoten, oder einfach für zusätzliche Werbung für ihre Platten sorgen wollen, ist in Zukunft "EA Trax" da und nach Firmenangaben haben sich bereits zahlreiche Branchengrößen dem Programm angeschlossen (oder sollte man besser sagen "unterworfen"?).

Los gehts übrigens schon nächste Woche, zumindest in den USA. So wird EA Sports diesjähriges Football-Update "Madden NFL 2003" nicht nur die üblichen marginalen Verbesserungen mit sich bringen, sondern hat neben der neuen Singele "Everyday" von Bon Jovi auch noch zahlreiche Songs von Künstlern im Gepäck, deren Platten erst noch erscheinen werden. Und auch für den Rest von EA's jährlich recyclter Sportpalette - von NBA Live 2003 über FIFA 2003 bis hin NASCAR Thunder 2003 - stehen offenbar schon genügend willige Künstler bereit. Namentlich bekannt sind z. B. bereits Papa Roach, Snoop Doggy Dog, Just Blaze und Method Man.

HALLofGAMEs Meinung:
Da zeigt sich wieder einmal die Sonderstellung von Electronic Arts: Die einen gehen Klinken putzen für gute Songs. Die anderen , sprich EA Sports, lassen jetzt lieber Labels und Künstler antraben und machen aus dem Ganzen auch noch ein Geschäft. Denn das Electronic Arts kein "EA Trax" Programm auflegt, ohne daß sich dahinter ein finanzieller Vorteil auftut, davon darf man wohl getrost ausgehen. Und bei aller neidvollen Bewunderung für deren sicheres Gespür für geschäftliche Vorteile darf man eines nicht vergessen: Im Grunde haben sie recht! Könnte es einen besseren Werbeträger für hippe Newcomer oder angejahrte Altstars geben, als die millionenfach verkauften Sportspielhits von EA Sports?

Quelle: www.xengamers.com

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