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Earthworm Jim: Wahnwitziges Abenteuer - Leser-Test von axelkothe


1 Bilder Earthworm Jim: Wahnwitziges Abenteuer - Leser-Test von axelkothe
Neben Pitfall – The Mayan Adventure hat sich Majesco Sales noch die Game Boy Advance Rechte an einem weiteren SNES-Klassiker gesichert. Shiny Entertainment’s Earthworm Jim (damals von Playmates / Interplay) hat so den Weg auf Nintendos neues Handheld gefunden.

Schon an der Story zeigt sich, wie abgedreht das Spiel ist: Da diese doch recht lang und abgedreht ist, nur soviel: Ein Ultra-High-Tech-unzerstörbarer-Super-Weltraum-Cyber-Anzug fällt auf die Erde und landet direkt über dem Kopf von dem kleinen Wurm Jim. Dadurch verwandelt dieser sich in Earthworm Jim mit besonderen Fähigkeiten. Während Jim ein gefangene Prinzessin mit Hilfe des Anzugs befreien will, ist Psycrow hinter dem Anzug und damit hinter euch her...

Nach dem Einschalten landet ihr ohne Umschweife im Startbildschirm. In den Optionen könnt ihr euch noch mal schnell die Steuerung ansehen und den Schwierigkeitsgrad einstellen.
Ihr übernehmt die Steuerung von Earthworm Jim, einem Regenwurm mit besonderen Fähigkeiten: Er kann springen, schießen und seinen eigenen Körper als Peitsche benutzen. Auch kann er seinen Körper einsetzen, um sich an Seilen über Abgründe zu hangeln oder darüber zu schwingen.
Unterwegs müsst ihr einiges an Viehzeug aus dem Weg räumen. Die Gegner sind dabei ähnlich originell wie der Hauptcharakter. Die Levels warten auch mit Zwischen- und Endgegner auf.

Zwischen den einzelnen Levels müsst ihr noch ein Rennen gegen Andy Asteroids bestreiten, und zwar auf einem Düsentriebwerk. Dabei gilt es Asteroiden auszuweichen und soviel wie möglich blaue Kugeln einzusammeln. Schafft ihr es nicht vor Andy am Ziel zu sein, müsst ihr gegen den bösen Psycrow antreten. Schafft ihr es, geht es direkt weiter in den nächsten Level.

Was wäre Earthworm Jim für ein Jump’n Run, wenn es nichts einzusammeln gäbe? So sind auch hier wieder Energie, 1ups und Waffenmunition in den Levels verteilt. Dabei lohnt es sich nach versteckten Passagen Ausschau zu halten, denn diese verbergen oft die begehrtesten Extras.
Ebenfalls über die Levels verteilt sind die Rücksetztpunkte, die im vorbeigehen aktiviert werden.
Leider hat es Majesco Sales verpasst, das Spiel mit einer Batterie oder wenigstens einem Passwortsystem zu versehen. So muss nach jedem ausschalten von vorne begonnen werden, was ein Spielen z. B. im Bus sinnlos macht.

Die Grafik entspricht der der SNES –Version praktisch wie ein Ei dem anderen, was in diesem Fall auch positiv zu sehen ist. Vor allem die tollen Animationen, die zwar leicht abgespeckt wurden, sind schön anzusehen. Aber auch die Musik hat die Portierung sehr gut überstanden.

Axels Meinung:
Mit Earthworm Jim haben Douglas R. TenNapel und David Perry damals ihr Meisterwerk abgeliefert. Während es spielerisch zwar gut ist, begeisterten vor allem die vielen verrückten Ideen, die in das Spiel geflossen sind. Das alles trifft auch auf die mir vorliegende GBA-Version zu, da sich die Entwickler von Game Titan eng an die Vorlage gehalten haben. Leider mussten einige Levels etwas gekürzt werden, und ein paar Animationsphasen eingespart werden. Auch ist die Tastenbelegung nicht immer optimal, doch das liegt wohl an der beschränkten Anzahl der GBA-Knöpfe. Beim Spielen sollte für gute Beleuchtung gesorgt werden, da in manchen Leveln die Farbwahl etwas unglücklich ist, und es einem schwierig macht, zwischen Hintergrund und Gegner zu unterscheiden. Das und die fehlende Speichermöglichkeit zehrt etwas an der Motivation.

Negative Aspekte:
manchmal zu dunkel, kein Passwort

Positive Aspekte:
Viel Humor, gute Grafik, tolle Animationen

Infos zur Spielzeit:
axelkothe hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    axelkothe
  • 7.0%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 6/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 8/10
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