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Earthsiege: Earthsiege - Leser-Test von tillitom


1 Bilder Earthsiege: Earthsiege - Leser-Test von tillitom
Earthsiege ist ein Mech-warrior Klon. Dynamix musste hierfür eine ganz neues Szenario schaffen. Trotzdem schaffte auch dieses Game es, sich bei der Spielergemeinde einzugliedern. Durch die vorhandenen Spiele von Activision, konnten sich die Spieler schon mal teils in das Spiel reindenken und schneller mit der äußerst komplizierten Steuerung umgehen.

Story:
Die Story von Earthsiege ist schnell erzählt. Sie spielt auf der Erde der Zukunft. Die Menschen setzten ziemlich grosse und klobige Roboter für schwerste Arbeiten, zum Beispiel im Bergbau ein. Doch plötzlich drehen die von Computern gesteuerten Roboter durch. Sie greifen die Menschen an und vernichten einen grossen Teil. Nurnoch eine kleine Rebellengruppe kämpft wacker gegen das drohende Ende. Diesen Rebellen schließt sich der Spieler an. Das Ziel ist es, diese verfluchten Roboter auszuschalten.

Gameplay:
Hat das Spiel angefangen, so muss der Spieler zuerst aussuchen, welchen Modus er spielen möchte. Es gibt folgende:
Instant Action: In diesem Modus wird eine Mission per Zufall ausgewählt, die dann gespielt werden muss.
Single Mission: Hier kann der Spieler alle möglichen Einstellungen vornehmen. Er kann sich einen von acht HERC's (Bezeichnung der Roboter allgemein) aussuchen, mit dem er spielen möchte. Auch hat er die Möglichkeit, Sichtverhältnisse oder sogar Unverwundbarkeit und unendlich Munitionsvorrat einzustellen. Nach dieser Mission muss der Spieler sich wieder entscheiden, wie er weiterspielen möchte.
Campaign Modus: Eigentlich der Hauptmodus. Hier kann man, wie der Name schon sagt Kampagnen spielen. Vor jedem Einsatz erhält der Spieler ein Briefing, wie der Auftrag aussieht. Es gibt Missionen, in denen man den Gegner ausschalten muss und dessen Reste als Ersatzteile einsammeln muss. Auch gibt es Missionen in denen man gegnerische Computer anzapfen muss um neue technische Fortschritte zu erlangen. Ist das Briefing zu Ende, muss der Spieler sich seinen HERC aussuchen. Dieser kann dann auch noch individuell bewaffnet werden. Zu Beginn des Spiels stehen leider noch nicht alle HERCs zur Verfügung. Jeder HERC hat seine Eigenheiten. Der eine mag schnell sein, ist aber nicht so gut gepanzert. Der andere ist sehr groß und gut gepanzert, aber sehr langsam. Auch kann der Spieler Co-Piloten aussuchen, die neben ihm in eigenen HERCs kämpfen. Sind alle Einstellung gemacht, beginnt der Einsatz, in dem man mit seinem Roboter im Zielgebiet abgesetzt wird.
Die Steuerung eines HERCs gehört wohl zu den schwersten Dingen in diesem Spiel. Earthsiege kann mit der Maus, der Tastatur und dem Joystick gespielt werden. Jeder Spieler hat seine eigenen Vorlieben was die Steuerung angeht. Aber sich hier zurecht zu finden ist schon eine kleine Meisterleistung. Allein nur das Laufen kann zu einem großen Problem werden, denn der Torso des Roboters kann sich unabhängig von den Beinen bewegen. Das heisst, dass der Spieler zum Beispiel nach rechts schaut, aber nach vorne läuft. Dann verfranst man sich ganz schön schnell. Auch die Steuerung im innern des Cockpits ist etwas für flinke Finger. Es gibt so viele Möglichkeiten allein die Waffen abzufeuern, dass viele schon bei dieser Aufgabe scheitern (ich zum Beispiel). Alle Funktionen sind zwar im Manual festgehalten, aber gleichzeitig schauen und spielen ist nicht drin.

Grafik:
Die Grafik von Earthsiege lässt sich natürlich mit seinen verwandten Spielen vergleichen. Die Roboter sind ganz gut dargestellt, aber die Umwelt ist nur sehr grob gezeichnet. Ein Gebäude ist meist ein viereckiger Klotz mit einer Tür drin. Trotzdem gab es aber auch Missionspacks, die Missionen auf dem Mond und dem Mars angeboten haben. Leider habe ich diese nie gespielt. Vielleicht war die Grafik da besser.

Sound:
Dieser war eigentlich nicht schlecht. Nur war es damals nur dann möglich das Gesprochene auch zu hören, wenn man sich das Speechpack gekauft hat. War teilweise auch nicht gerade billig, aber ein nettes Feature.

Fazit:
Earthsiege wäre ein echt gutes Spiel gewesen (für meine Verhältnisse), wäre die Steuerung nicht sooo dermaßen schwer gewesen. Trotzdem kann man einfach rumlaufen und ballern. Dann machts auch gleich mehr Spass.

Negative Aspekte:
die steuerung ist echt ...

Positive Aspekte:
nettes gameplay

Infos zur Spielzeit:
tillitom hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    tillitom
  • 6.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 4/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 5/10
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