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Earth & Beyond: Revolutionär - Leser-Test von CONQUEROR


1 Bilder Earth & Beyond: Revolutionär  - Leser-Test von CONQUEROR
Ja ja, nur wenige können sich heutzutage noch an die selige Elite-Zeit erinnern. Mit einer nach heutigen Maßstäben lachhaften Grafik flog man im Universum umher und verdiente sich mit Handel und Piraterie Geld für neue Ausrüstung, um schließlich in den Rang der Elite aufzusteigen. Einen Schauer jagt Kennern besonders die Erinnerung an die Andockmanöver bei den Raumstationen über den Rücken, die ohne Andockcomputer ein Mittelding zwischen extrem schwer und absolut unmöglich darstellte. Diverse andere Spiele griffen die bewährten Elemente auf, so konnte man Jahre später mit Privateer und dessen Nachfolger wieder Handel treiben und neue Schiffe kaufen. Ein quasi Klon kam mit dem Spiel X-Beyond the Frontier heraus, welches in fast allen Belangen dem Urahn entsprach, jedoch wesentlich bessere Grafik und weniger haarsträubende Andockmanöver bot. Jetzt, nach all den Jahren, wird das ganze um eine neue Dimension bereichert: Die Online-Dimension. Earth & Beyond (das Wort beyond scheint bei solchen Spielen wohl sehr beliebt zu sein) schickt den Spieler geradewegs in Online Welten, die so noch nie zuvor ein Zocker gesehen hat.

„Unendliche Weiten“, so ganz trifft das wohl auch auf dieses Spiel nicht zu, aber für den Anfänger liegt dieser Schluß doch ganz nahe: bis zu 2000 Spieler pro Galaxis, so heißen die einzelnen Server in Earth & Beyond, schwirren auf einmal in ihren Raumschiffen umher. Diese schnuckligen Schiffchen gibt es für jeden Geschmack. Leidenschaftliche Weltraum-Rambos bevorzugen waffenstarrende Kampfpötte, um ihre Opponenten so schnell und effizient wie möglich aus dem All zu jagen. Händler hingegen setzen die Prioritäten wieder anders, ebenso Entdecker. Und wer sich nicht für eine Raumschiffklasse entscheiden kann, nimmt eben eine der drei Mischvarianten. Sie selbst dürfen übrigens wählen: nämlich eine von 6 Beruf-/Rassenkombinationen mit insgesamt 39 Talenten. Einige dieser Talente sind bestimmten Charakteren vorbehalten, wählen sie also sogfältig. Die altbekannten Raumstationen geben sich auch diesmal wieder ein Stelldichein, glänzen aber diesmal mit luxuriöser Grafik und einem alter Ego (Sie) dass durch die Gänge rennt. Aller Anfang ist schwer und bevor sie zum Händler rennen um sich teure Ausrüstung zu kaufen, sollten sie doch lieber einmal Ausschu nach einem ersten, möglichst einfachen Auftrag halten. Den bekommen sie bei NPCs oder sogenannten Missionsgeneratorterminals. Nachdem sie ihre quasi Ausbildung beendet haben und so einige Fertigkeiten besitzen, können sie sich auf 3 Arten ihre Sporen verdienen: Kampf, Handel und Entdeckung. Das ist sehr praktisch, denn so brauchen friedliche Naturen nicht zu kämpfen, sondern können durch das Verkaufen, bzw. Herstellen von Waren (Ultima Online lässt grüßen) Erfahrung sammeln. Nach und nach steigen sie so in der Spielhierarchie auf, bekommen neue Titel und damit verbundene umfangreiche Aufgaben, die von ihrer jeweiligen Klasse abhängen. Die Währung im E&B Universum sind die Credits, mit denen sie z. B. Schiffsausrüstung ordern.

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