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E.O.E: Eve of Extinction - Ein grottenschlechtes Spiel - Leser-Test von Ultraschall


1 Bilder E.O.E: Eve of Extinction - Ein grottenschlechtes Spiel - Leser-Test von Ultraschall
Es ist schon manchesmal erschreckend, mit welchem absoluten Mist uns die Spieleentwickler für Videospiele vor die Playstation 2 locken wollen. Diese Erfahrung mache ich selbst immer wieder, da ich ab und an Spiele zu hause habe, wo sich die Frage auftut, warum ich mir soetwas antue. So auch im aktuellen Fall mit dem Spiel der Entwicklerfirma Eidos, die eigentlich recht gute Spiele produziert. Das Game, dass ich dabei meine, nennt sich "Eve of Extinction" und es ist wircklich eine absolute Zumutung.

In diesem Spiel mit der Bezeichnung "Eve of Extinction" handelt sich es um ein Actionspiel der schlechteren Sorte. Im Mittelpunkt dieses Games steht dabei eine Superwaffe mit dem klangvollen Namen "Das Vermächtnis", die auf der Verschmelzung eines uralten Metalls mit dem menschlichen Nervensystem basiert. Die allgemeine Hintergrundstory dreht sich dabei um einen machthungrigen Konzern, den dort angestellten "Josh Calloway" und seiner, ebenso für diese Firma arbeitende, Freundin "Eliel". Klar ist natürlich sofort, dass die beiden die finsteren Pläne der Firma aufdecken wollen, wobei sie jedoch entdeckt und erwischt werden. "Josh Calloway" kann aber durch einen Unfall fliehen. Aber für seine Freundin "Eliel" ist es bereits zu spät, denn ihr Nervensystem wurde als Grundlage für den neuen titelgebenden Prototypen der Waffe verwendet.
So kompliziert sich nun die Story auch anhört, so plump und banal ist letztentlich der allgemeine Spielablauf für euch. Ihr habt eigentlich nur die Aufgabe in diesem Spiel mit der oben genannten Superwaffe in der Hand alles zu plätten, was sich euch in den Weg stellt. Das wären dann schließlich immer wieder auftauchende Gegnergrüppchen und ab und an taucht auch einmal ein nicht besonders trickreicher Endgegner für euch auf. Diese Entgegner lassen dann immer wieder ein paar zusätzliche Goodie's für euch fallen, womit ihr eure Superwaffe ausbauen könnt. Zudem könnt ihr mit den Schultertasten selbst innerhalb eurer Combos die Waffen wechslen, was ab und an etwas zur allgemeinen Verwirrung beitragen kann. Neben den wenigen Schlagtechniken könnt ihr eure Waffen teilweise sogar als Fortbewegungsmittel nutzen. Dabei ist der Kampfstab beispielsweise wunderbar dafür geeignet, hohe Sprünge zu vollführen und mit dem dazugehörigen Peitschenschwert zieht ihr euch schlußentlich dann blitzschnell zu jedem erreichbaren Punkt in dem jeweiligen Level hoch. Mit entsprechender Energieladung sind zudem Waffen für euch für besonders starke Special Moves einsetzbar. So heißt es in der Spielpraxis dann, Energie sammeln, um damit letztentlich eine Tür öffnen zu können. Sonst gibt es in diesem Spiel nicht sonderlich viel zu entdecken, denn die wenigen versteckten Rätsel sind es hier nicht wert erwähnt zu werden.

Die technische Seite von dem Spiel "Eve of Extinction" ist hier wohl mehr zu erwähnen. Die Grafik des Spiel ist im Grunde ein Dauerflimmern, wobei man schon nach kurzer Spieldauer Kopfschmerzen bekommt. Ausserdem ist die Kameraführung so grottenschlecht, dass zu bestehende Jump & Run Einlagen absolut unmöglich werden. Dazu gesellt sich noch eine strohdumme Gegner-K. I. , so dass so mancher Widersacher einfach von einem Dach fällt, ohne dass ihr ihn in irgendeiner Weise berührt habt. Auch so manches Rätsel im Spiel selbst ist für einen nicht immer ganz nachvollziehbar, denn beispielsweise muss man in einem Level mit Hilfe eines "Special Moves" einen Hausbrand löschen, um dann dahinter den Eingangsschlüssel für das selbe Haus zu finden. So etwas kann einen dann als Rätsel schon zu r weisglut bringen. Auch die Musik- und Soundeffekte passen zumeist nicht zum eigentlichen Spielabschnitt.

Fazit:

Das Spiel "Eve of Extinction" der Entwicklerfirma Eidos ist so schlecht, dass mir die Worte einfach fehlen. Nach kurzer Spieldauer schon hatte ich von der schlechten Grafik Kopfschmerzen und meine Nerven lagen durch das miese Spielprinzip blank. Ich rate jedem, der sich anfangs für dieses grottenschlechte Spiel intressiert hat, dringends von einem Kauf ab. Dieses Speil ist wahrlich nicht sein Geld wert.

Negative Aspekte:
Schlechte Kameraführung, dumme Rätsel

Positive Aspekte:
nichts

Infos zur Spielzeit:
Ultraschall hat sich 2-10 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Ultraschall
  • 4.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 6.9/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 5/10
    Steuerung: 4/10
    Sound: 5/10
    Atmosphäre: 3/10
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