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Dynasty Warriors 3: Chinese Warriors 3 - Leser-Test von Theo


1 Bilder Dynasty Warriors 3: Chinese Warriors 3 - Leser-Test von Theo
Einfach so sinnlos durch die Gegend zu ziehen und alles zu vernichten was einem in den Weg kommt kann schon Spaß machen. Wenn man es im Nahkampf macht, fallen mir vor allem drei Titel ein: Nightmare Creatures, Devil May Cry und vor allem Koeis Dynasti Warrior-Serie, von der ich den dritten Teil vorstellen möchte.
Die ganze Geschichte ist im alten China angelegt. Damals gab es noch keine Feuerwaffen, als Soldat hatte man seinen Speer, seine Lanze, seine Keule oder sein Schwert. Mit diesen Waffen sind die Helden ausgestattet, von denen es mehr als genug gibt. Insgesamt soll es 41 Charaktere geben, von denen einige freigespielt werden müssen. Koei hat sich ein nettes Dankeschön für die treuen Fans einfallen lassen: Wer einen alten Spielstand von Teil 2 auf der Memory Karte hat, bekommt zusätzliche Charaktere zum Freispielen. Diese Idee finde ich klasse, daran sollten sich andere Hersteller ein Beispiel nehmen. Die Helden gehören verschiedenen Clans an, so dass sich der Ablauf der Missionen je nach Held unterscheidet. Einige der Missionen kennt man aus Teil 2, es gibt 15 neue Missionen und acht alte, die jedoch in einem viel höheren Detailreichtum daher kommen. Jede Missionen hat ein Hauptziel und ein Zeitlimit. In der Regel ist ein Heerführer zu besiegen, um an diesen zu gelangen, muss man erst einige Schlachten schlagen. Hierzu muss man andere Zwischenbosse schlagen, die es in der Regel in sich haben, aber dafür auch die Angriffs- und Abwehrwerte unseres Helden erhöhen oder einen Gegenstand hinterlassen. Es gilt wirklich, zuerst die gegnerischen Bosse zu schlagen und vor allem auch die Tore zu sichern, die gelegentlich auftauchen. Tötet man die Torwache, kommen keine gegnerischen Nachschubtrupps mehr durch dieses Tor. Das klingt kompliziert, ist es aber nicht. Man rennt durch die Gegend, und schlägt auf alles ein, was zum Gegner gehört. Mit der R-Taste geht man in die Verteidigung, mit der L-Taste kann man mit Pfeil und Bogen auf entferntere Gegner (ie gegnerische Bogenschützen) schiessen. Wenn man genügend Gegner getroffen hat, lädt sich die Musou-Leiste auf. ISt sie voll kann man einen Musou-Angriff starten, eine Art Befreiungsschlag, der mehrere Gegner trifft, wenn man in Bedrängnis ist. Im Vergleich zum zweiten Teil ist nicht viel neu. Neu ist, dass man die Anzahl seiner Leibwächter einstellen kann und ihre Strategie -Anfriff oder Verteidigung- einstellen kann. Neu sind die Gegenstände, die man finden kann und die beispielsweise die eigenen Werter wie Angriff oder Geschicklichkeit erhöhen. Neu sind die Elephanten, die man im späteren Verlauf des Spiels findet und neu sind die verschiedenen Musou-Attacken. Sonst ist fast alles wie in Teil 2, aber das ist gar nicht so schlimm, denn das Spiel macht immer noch Spaß und die Grafik wurde gehörig aufpoliert. Auch der Sound ist wieder hervorragend, schnelle Stücke, die asiatische Einflüsse mit leichten Metalleinlagen bieten. Das passt wunderbar zur Hektik des Spiels. Was mir nicht ganz so gut gefallen hat, ist die Tatsache, dass im Spiel viel weniger Save-Stellen verhanden sind als in Teil 3, auch sind die Medipacks viel seltener. Das heißt, dass man oft eine Boss-Schlacht kämpft, einige Schläge einsteckt und nichts zum Heilen da ist, man aber schon 40 Minuten gespielt und nicht sterben möchte. So hilft nur die Flucht zu den allierten Truppen, ein paar leichte Gegner killen und hoffen, dass jemand ein Medipack hinterlässt. Eine etwas ausgewogenerer Schwierigkeitsgrad wäre besser gewesen.
Alles in allem hat man jedoch ein hervorragendes Spiel, dass wirklich Spaß macht. Man kann sich herrlich abreagieren, die Grafik ist top, der Spielspaß groß. Gelegentliche Slow Downs trüben ihn zwar etwas, sind aber zu verschmerzen, wenn man die Vielzahl der Gegner bedenkt. Wer Teil 2 kennt und mag, sollte unbedingt zuschlagen, Freunde von Devil May Cry und guten Prügelspielen auch. Ich kann es nur empfehlen.

Negative Aspekte:
etwas schwer

Positive Aspekte:
besser als Vorgänger, Gameplay

Infos zur Spielzeit:
Theo hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Theo
  • 8.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 7.1/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 9/10
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