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Dynasty Warriors 3: Auf dem Schlachtfeld der Ehre! - Leser-Test von Ultraschall


1 Bilder Dynasty Warriors 3: Auf dem Schlachtfeld der Ehre! - Leser-Test von Ultraschall
Manche Spieleherrsteller greifen immer wieder auf Spielideen zurück, die auf japanischer Geschichte und aus den Sagen der fernöstlichen Ländern stammen. So auch die Spielefirma THQ, die sich in diesem Videospielegenere schon einen ordentlichen Namen gemacht hat. Gerade diese Spielefirma hat vor kurzem das Videospiel "Dynasty Warriors 3" auf den deutschen Markt gebracht. Viele von euch werden sich wahrscheindlich noch an den Vorgänger im letzten Jahr erinnern, der leider in jeder Beziehung nicht das erwartete Ziel erreicht hatte. Doch mit "Dynasty Worriors 3" ist THQ ein besseres Spiel gelungen.

Einige von euch werden mit Namen, wie Cho Cho, Liu Bei, Zhao Yun oder Dian Wei natürlich nichts anfangen können, da solche Namen eher vor Asia-Imbiss-Buden zu hören sind. Dort haben sie zumeist vorsichtshalber eine Nummer, damit man sich beim Aussprechen dieser Bezeichnungen nicht die Zunge bricht.
Bei "Dynasty Warriors 3" ist das natürlich etwas ganz anderes. In den Wirren des alten Chinas, zurzeit der drei grossen Reiche, werden euch pausenlos solche exotischen und unausprechlichen Namen an den Kopf geworfen, so dass man letztentlich nicht mehr weiss, wer in diesem Spiel gut oder böse ist, oder ob es sich beim Nennen des Namens wircklich um eine Person handelt.
Sogar die Schlachten, die in diesem Spiel an der Tagesordnung stehen, scheinen auf den ersten Blick etwas unkoordiniert zu sein.

Mit einer Figur, die ihr am Anfang des Spiels auswählen könnt, steht ihr umringt mit einer Hand voll Leibwächter, auf dem ausgewählten Schlachtfeld herum. Nebenher könnt ihr zunächst noch eurer Leibgarde Formationsbefehle zu eurem Schutz erteilen, damit euch zu beginn des Spiel nicht ein feindlicher Pfeil oder ein Hieb eines feindlichen Schwertes trifft. Währenddessen tobt auf dem Schalchtfeld bereits die Schlacht, die mit großen taktischen Manövern und weniger kleineren Scharmützeln durchgeführt wird. Freilich seht ihr selbst davon recht wenig, da die Sichtweite im Spiel selbst recht gering ist. So ist es eigentlich klar, dass man sich seine eigenen Aufgaben vor nimmt und seinem eigenen Einsatzziel folgt. Dabei metzelt ihr mit eurer Leibgarde an der Seite ganze Gegnerhorden nieder. Dies gestalltet sich für euch recht einfach, wie unterhaltsam, denn ihr könnt mit dem Playstation 2-Controller einfache und etwas schwierigere Tastenkombinationen ausführen, die im Grunde fast schon zu einfach sind, um sie hier zu nennen.
Mit eurer normalen Waffe, die entweder ein Samurai-Schwert oder eine Kampflanze ist, könnt ihr ohne weiteres um euch schlagen und im Notfall auch zu Pfeil und Bogen greifen, um den Gegnerhorden her zu werden. Dabei ist das Kräftegleichgewicht so angelegt, dass ihr mit einem kräftigen Schlag gleich mehrere Feinde besiegen könnt. Hierbei ist noch zu nennen, dass jeder getöteter Feind eurem "K.O.-Zähler" hinzugefügt wird, der im unteren Bildschirmrand immer mitläuft. Das hört sich jetzt zwar etwas langweilig an, aber auf die Dauer des Kampfes in einer Schlacht können schon mal bis zu 200 gegnerische Soldaten auf euch zustürmen, die es erst mal abzuschlachten gilt. Etwas ansprochsvoller gestallten sich hier nur die Kämpfe mit den gegnerischen Offizieren, die ab und an auf dem Schlachtfeld euren Weg kreuzen. Diese Kämpfe sind dann schon etwas netter anzusehen, denn diese Offiziere verfügen über weit mehr Kraft, als das normale Fußvolk. Was ihr aber neben dem Gegnerplätten noch an Aufageben habt, hängt dann schließlich doch noch von dem Modi ab, den ihr zu beginn des Spiels gewählt habt.

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