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Dynasty Warriors 2: Kein Schlachtfeld der Ehre - Leser-Test von HALLofGAME


1 Bilder Dynasty Warriors 2: Kein Schlachtfeld der Ehre - Leser-Test von HALLofGAME
2. Jahrhundert nach Christus. Während das Römische Reich auf dem Zenith seiner Macht fast ganz Europa und Teile Westasiens beherrscht, bricht einige tausend Kilometer weiter östlich die 400jährige Herrschaft der korrupte Han-Dynasty über China zusammen. Aus den Bürgerkriegswirren erwachsen drei mächtige Kriegsherren, Cao Cao, Sun Qian und Lui Bei, die über die Königreiche Wei, Wu uns Shu gebieten, jeder Willens über ganz China zu herrschen. Doch bis dahin ist es ein weiter Weg und so beginnt die Geschichte vom Kampf der drei Königreiche, die nun auch Eure Geschichte sein wird.

Denn natürlich kämpfen die Könige nicht allein, sondern stützen sich auf zahlreiche verbündete Krieger, Kommandanten und deren Truppekontigente. Einer davon werdet Ihr sein! Wer, das müsst Ihr entscheiden, denn schon zu Beginn stehen Euch neun verschiedene Charaktere (19 weitere können freigespielt werden) zur Auswahl, je drei für jedes Königreich. Je nachdem, ob Ihr Euch nun z.B. für den einäugigen Wei General Xiahou Dun oder Sun Shang Xiang aus dem Königreich Wu, einzige Frau in der Startaufstellung, oder einen der drei Shu Kämpfer entscheidet, variiert auch die Geschichte (ganz davon abgesehen, dass jeder Recke selbstverständlich auch individuelle Charakterwerte mitbringt). In je sechs Schlachten von insgesamt acht möglichen, die allesamt ein noch nicht dagewsesenes episches Ausmass erreichen, gilt es nun, den Kampf der drei Königreiche für Euren König zu zu entscheiden.

In den Schlachten stehen sich zwei gewaltige Streitkräfte, bestehend aus mehreren Teilstreitkräften gegenüber. Euer Endziel ist es, den jeweiligen Oberbefehlshaber des Gegners zu vernichten. Je nach Schwierigkeitsgrad (insgesamt 3) und Schlacht hört sich dies allerdings wesentlich einfacher an, als es tatsächlich ist. Könnt Ihr Euch auf einfachster Stufe noch problemlos innerhalb weniger Minuten zu Eurem obersten Widersacher durchkämpfen, sieht dies in den höheren Spielstufen schon ganz anders aus.

Ein Zeitlimit von sage und schreibe 100 Minuten pro Schlacht lässt erahnen, wie anders wahre Schlachten tatsächlich aussehen können! Gut Ding will Weile haben, da unterscheidet sich Dynasty Warriors 2 trotz flachstem Spielinhalt nicht wesentlich von den Erfordernissen hochkomplexer RPGs. Wer also ungeduldig per Hack and Rush durch die Schlachten hastet, verliert vielleicht sein Leben, vernachlässigt damit aber mit Sicherheit die weitere Entwicklung seines chinesischen Alter Egos!

Denn nach jeder Schlacht wird die Leistung Eures Recken bewertet, entsprechend gestaltet sich dessen Aufstieg, wovon unter anderem z.B. die Anzahl der persönlichen Leibwächter abhängt. Ein wichtiger Punkt, schließlich sind es Eure Leibwächter, die Euch zuerst folgen, wenn Ihr Euch alleine in eine neue Teilschlacht stürzt. Je mehr Gegner Ihr besiegt, um so höher fällt also auch Eure Belohnung aus, doch beachtet dabei immer auch den traditionellen chinesischen Ehrenkodex. Als Heerführer solltet Ihr Euch deshalb nicht ausschliesslich auf die gegnerischen Mannschaftsgrade stürzen, sondern Euch unbedingt deren Offizieren stellen, denn nur sie sind sogenannte würdige Gegner für Euch. Üblicherweise kann Euch pro Waffengang ein rundes Dutzend solcher Gegner über den Weg laufen. Den Bodycount unter den einfachen Soldaten schrauben ausdauernde Berserker dagegen auch schon mal locker in Richtung Tausend Opfer.

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