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Dungeon Keeper: Schön böse sein ! - Leser-Test von CONQUEROR

Mit hoch erhobenem Schwert stürtzt der stolze Ritter sich auf ein paar Trolle, doch diese zeigen nur ungeniert den Mittelfinger und rennen davon. Der Held folgt ihnen und trifft auf einen besonders großen und ekligen Vertreter des Bösen.


1 Bilder Dungeon Keeper: Schön böse sein ! - Leser-Test von CONQUEROR [Quelle: Bullfrog.]
Noch bevor er die Flucht ergreifen kann, wird er von einem weiteren Monster von hinten überrascht und enthauptet, tja, war wohl nix mit ehre und Reichtum. GAME OVER sollte jetzt auf dem Bildschirm stehen, doch weit gefehlt. Der Meister der Monster sind nämlich sie. Sie sind der Dungeon Keeper. Als angehender Dungeon Keeper sollten sie erst einmal für eine gut ausgebaute Schatzkammer sorgen, in der sie ihre Reichtümer lagern. Danach legen sie Wohnhöhlen an und lassen ihre niederen Untergebenen, genannt Imps, für sie Gold und Edelsteine abbauen. Das Dungeon wächst, und bald treffen die ersten kleinen Monster wie Fliegen und Käfer ein, um sich in ihrem Kerker niederzulassen. Jetzt noch ein kleiner Fressraum mit Hühnchen und die Gäste fühlen sich richtig wohl bei ihnen. Die nötigen ehälter müssen sie allerdings immernoch zahlen-tja, Fressi allein macht eben nicht glücklich. Das Zentrum ihres Dungeons ist das sogenannte Dungeon-Herz, welches auch die ganze Zeit pocht. Wird es durch Angriffe zerstört, haben sie das Spiel verloren. Im Laufe der Zeit werden sie sicher ein paar richtig große Kreaturen bei sich ansiedeln wollen. Doch das ist nicht so ohne weiteres möglich. Die Viecher sind anspruchsvoll und geben sich nur mit einem Wohnplatz und etwas zu fressen nicht mehr zufrieden. Zauberer verlangen eine Bilbliothek, um dort Bücher zu wälzen. Andere wiederum schätzen eine gute Folterkammer. Durch Trainingsräume halten sie ihre Kreaturen fit für den Kampf. Denn irgendwann wird die Oberwelt auf sie aufmerksam, und entsendet ihre besten Kämpfer um ihnen das Handwerk zu legen. Dann haben sie hoffentlich die Wände befestigt und für genug Monster gesorgt, die den schrecklich Guten zur Strecke bringen. Ist dass geschafft, ist der Landstrich verwüstet und der Level geschafft. Mit der Zeit verwüsten sie so immer mehr und steigern ständig ihre Macht. Nette Zugabe: Sie können jedes beliebige Monster selber steuern, was aber aufgrund der dann sehr unübersichtlichen 3D-Grafik nicht sehr gut zu spielen ist. Mit der Zeit bekommen sie Gefängnisse, in denen sie Feinde verhungern lassen, um ihrer Wiederauferstehung als Skelettkrieger beizuwohnen. Fallen sind auch sehr wichtig und halten ungebetene Gäste ab. Sie selbst können dann später auch Zaubern und dem Gegner mit Blitzen und anderem fiesen Kram kräftig einheitzen.
Dungeon Keeper macht dank der gelungenen Kombination von Aufbau und Kampf richtig Spass, kein Wunder, denn das Spiel stammt aus der Feder von Programmiererlegende Peter Molineux.
Wenngleich die Grafik nicht mehr die schönste ist, so sprüht das Spiel doch vor schwarzem Humor. Die Kampagne ist recht motivierend, und man bekommt ständig neue Möglichkeiten hinzu.
Sollten sie das Teil nicht schon besitzten, lohnt der Kauf jetzt. Da es zum Budgetpreis erhältlich ist, können nun auch einstmalige Zweifler ungeniert zugreifen.
FAZIT: empfehlenswert

Anmerkung: Mittlerweile ist die recht gute Erweiterung "Deeper Dungeons" erschienen, soweie ein zweiter Teil mit verbesserter Grafik. Alle beide sind ebenfalls zum Budgetpreis erhältlich. Zgreifen also.

Negative Aspekte:
nicht jedermanns Geschmack, abgedreht, mittlerweile angestaubte Grafik.

Positive Aspekte:
klasse neues Szenario, viele Möglichkeiten

Infos zur Spielzeit:
CONQUEROR hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    CONQUEROR
  • 7.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 6/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 6/10
    Atmosphäre: 9/10
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