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Dungeon Keeper 2: es ist schön böse zu sein! - Leser-Test von Neo


1 Bilder Dungeon Keeper 2: es ist schön böse zu sein! - Leser-Test von Neo
Welcher Spieler hat sich noch nie gewünscht endlich mal in die Rolle des Bösen zu schlüpfen und nach Lust und Laune Angst zu verbreiten.
Dungeon Keeper 2 hebt sich, durch die Tatsache das in diesem Spiel die Guten die zu bekämpfenden Widersacher sind, positiv von anderen Spielen ab. Im Allgemeinen sind Molineux-Spiele ja sowieso bekannt für ihre Innovation (zBsp. Black&White), aber Dungeon Keeper 2 ist unumstritten eines der genialsten aller dieser Spiele.

Mit der Grafik hat Dungeon Keeper 2 den damaligen Standart für ähnliche Spiele gesetzt.
Die Texturen von Figuren und vor allem von den Räumen sind sehr detailliert, die Animationen sehen genial aus und die 3D-Welt, durch die man die Kamera frei bewegen, drehen und zoomen kann, suchte zu dieser Zeit einfach ihres Gleichen.

Neue Wesen die fortan als des Keeper’s treue Untertanen kämpfen und dienen sollen werden nur dann zu ihrer Truppe dazustossen, wenn sie entsprechende Räume erstellen. ZBsp. Nur wenn sie eine Bibliothek besitzen werden sie einige auf Fernkampf spezialisierte Zauberer in ihrer „Mannschaft“ begrüssen dürfen. Allerdings müssen sie, bevor sie sich um neue Anhänger kümmern, noch ein Portal einnehmen durch das Einwanderer ihr Reich betreten können.
Allerdings sollten sie sich nicht zurücklehnen wenn sie denken dass sie genügend Wesen rekrutiert haben, denn wenn sie sich nicht angemessen um die Wünsche ihrer Wesen kümmern, wandern diese wieder aus.
Wenn sie die Möglichkeit und genügend Mana besitzen, können sie für kurze Zeit (bis der Manavorrat erschöpft ist) Horny beschwören.
Horny ist ein roter Teufel und macht Gegner in einem gezielten Schlag platt.
Ihre Wesen entwickeln sich natürlich im Laufe der (Spiel)-Zeit auch weiter.
Wenn zum Beispiel ein neuer Salamander ihren Dungeon betritt dann hat er Erfahrungslevel 1, sobald sie ihn trainieren lassen kann er bis zum Level 4 aufsteigen, die Restlichen (bis Level 10) lassen sich nur in Kämpfen erreichen.
Es gibt allerdings auch noch eine zweite Möglichkeit seine Wesen mehr Kampferfahrung zu verschaffen. Bauen sie sich einfach eine Arena, wenn diese fertiggestellt ist können sie ein paar Wesen darin kämpfen lassen. In der Arena wird (fast) bis zum bitteren Ende gekämpft, wenn ein Kämpfer unterliegt, wird es bewusstlos am Arena-Rand zurückgelassen und sie können es von ihren Imp’s (Arbeiter-Kobolde) ins Bett schleppen lassen, damit sollten sie sich allerdings beeilen, denn wenn es zu lange dauert stirbt und verfault ihr Wesen.

Um neue Räume zu erstellen müssen sie natürlich auch das nötige Kleingeld vorweisen können, das erlangen sie indem sie ihre Imp’s nach Gold graben lassen.
Falls die Goldsuche erfolgreich war, geht’s ans Räume bauen, vorher allerdings müssen diese erst von ihren Imp’s ausgehoben werden.
Verschiedene Räume sind in Dungeon Keeper 2 zur Genüge verfügbar (unter anderem auch die Folterkammer, der Tempel und der Kerker in dem man Gegner einsperren kann und sie, nachdem sie gestorben sind, als Skelette in seine Armee aufnehmen kann).
Für ganz ängstliche Keeper gibt es einen Wachraum in dem ihre Wesen aufmerksamer sind.
Wenn ihnen das nicht reicht kann man eine der etlichen Fallen aufstellen.
Aber am Anfang besitzen sie gerade mal das Wissen für 4 Räume, vor dem Bauen wollen alle restlichen Räume und Fallen erst mal erfunden sein, und das erledigen ihre Zauberer in der Bibliothek für sie.

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