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Driver: Driver- Möge die Jagd beginnen - Leser-Test von Theo


1 Bilder Driver: Driver- Möge die Jagd beginnen - Leser-Test von Theo
Nach Destruction Derby 1 und 2 liefern uns Reflections mit Driver ihr absolutes Meisterwerk. DD lieferte uns spannende Wrecking Races, bei dem der Wagen so lange beschädigt wurde, bis er stehen bleibt. Jedes Wagenteil konnte dabei Schaden nehmen, was in dieser Art und Weise völlig neu war. In Driver wird diese Idee wieder aufgenommen und zu einem komplexen Spiel ausgeweitet.
Man fährt durch verschiedene Städte, wobei das Spiel den Flair der 70er-Jahre Serien und Filme wie Starsky und Hutch, Ein Duke kommt selten allein oder Bullit hat. Wilde Verfolgungsjagden mit dicken 8-Zylindern stehen eindeutig im Vordergrund.
Es gibt verschiedene Spielmodi: Undercover (das Herz des Spieles, dazu spatter mehr), Training, Freeride (zum Kennenlernen der Städte) und die Driving Games Pursuit (Polizeiwagen jagen und verschrotten), Getaway (Polizeiwagen abhängen), Cross-Town Checkpoit (mit Zeitlimit verschiedene Checkpoints erreichen), Trail Blazer (Folgen eines abgesteckten Weges mit Zeitlimit) und Survival (lange genug überleben, während die Polizei dich jagt).
Im Undercover Mode spielt man als Undercover Cop. Man kann zwischen verschiedenen Missionen wählen, je mehr man schafft, umso schwieriger werden sie, dafür hat man damit das Vertrauen der Gangster. Es entwickelt sich eine spannende Geschichte, die einen in die Städte New York, San Francisco und Los Angeles führt. Die Städte wurden originalgetreu nachgebildet, wer die Städte kennt, sollte manche Ecken im Spiel wieder erkennen.
Das besondere an diesem Spiel ist Fahrengine. Die Wagen lassen sich absolut realistisch steuern (mit Burnout, 180er-Turn), je mehr die Wagen beschädigt sind, umso schwieriger wird es. Ebenso gut ist die Rolle der Polizei. Am Anfang ist man unverdäch-tig, wenn man eine rote Ampel überfährt oder einen Wagen rammt, wenn ein Polizeiauto in der Nähe ist, wird man verfolgt. So hat man die Wahl, ob man lieber langsam und verkehrtsgerecht fährt (was mit dem Zeitlimit schwierig ist), oder ob man eine Ver-folgung in Kauf nimmt. Hierbei hilft der kleine Strassenausschnitt unten im Bild, auf dem man die Polizeiwagen sieht und auch, wohin man fahren muss, so dass man nie die Orientierung verliert.
Etwas besonderes ist auch der Directors Mode. Hier kann man seine wilden Verfolgungsjadgen editieren und speichern, um so vor seinen Freunden zu protzen. Man kann an allen möglichen Stellen Kameras positionieren (auf Gebäuden, im eigenen Auto oder auf den Polizeiwagen), so dass man nahezu freie Hand hat, um einen spannenden kleinen Film zu produzieren. Am An-fang ist es relativ schwierig, doch hat man den Kniff erst einmal heraus, macht es wirklich großen Spaß.
Die Grafik ist fantastisch, die Texturen liebevoll designt, die Städte haben ihren eigenen Flair (z.B. in Chinatown). Es gibt viele kleine Gassen, die die Wege abkürzen oder Schutz vor der Polizei bieten. Die Wagen behalten ihre Schäden, nach einem Unfall sind die Lichter kaputt oder es bleiben Beulen. Der Sound ist ebenfalls den 70ern nachemfunden, man hat swingende, groovi-ge Tracks und dazu die absolut realistischen Fahrgeräusche. Das Quitschen der durchdrehenden Reifen, das Aufheulen des Motors oder die Polizeisirenen, man hat wirklich das Gefühl, in einem echten Wagen zu sitzen.
Driver ist neben Gran Turismo eines der besten Driving Games überhaupt, ich kann es jedem nur allerwärmstens ans Herz legen. Wer es einmal gespielt hat, wird nicht damit aufhören, bis das Spiel komplett durchgespielt wurde.

Negative Aspekte:
Sound

Positive Aspekte:
Fahrengine, Grafik

Infos zur Spielzeit:
Theo hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Theo
  • 8.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 9/10
    Steuerung: 9/10
    Sound: 6/10
    Atmosphäre: 9/10
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