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Dreamweb: Dreamweb - Leser-Test von tillitom


1 Bilder Dreamweb: Dreamweb - Leser-Test von tillitom
Dreamweb ist ein Adventure, zu vergleichen (im weitesten Sinne) mit Monkey Island oder Indiana Jones. Es wurde damals auf Diskette und auf CD ausgeliefert. Heute gar nicht mehr vorzustellen, wie die Spiele nur so klein sein konnten um auf ein paar Disketten zu passen.

Story:
Der Held des Spiels schläft. Nichts ungewöhnliches, wenn man das ganz normal betrachtet. Aber, der Traum den er träumt ist doch recht komisch. Es gibt sieben Bewahrer, die das "Traumgespinst" kontrollieren. Jeder dieser Bewahrer hat einen Knoten des Gespinstes. Über diesen wird das Dreamweb mit positiver oder negativer Energie geführt. Stirbt nun einer dieser Bewahrer, tritt ein Sterblicher die neue Wache über den Knoten an. Diese Möglichkeit um das Dreamweb zu kontrollieren wollen sieben Bösewichte nun ausnutzen. Sie versuchen einzudringen und die Bewahrer zu töten. Die letzte Hoffnung dieser ist nun ihre stärkste Waffe ins Spiel zu bringen. Das ist der Held. Sein Name ist Ryan und er lebt als fast normaler Mensch auf der Erde. Als er dann eines Tages aufwacht, weiß er was zu tun ist, aber nicht wo und wann. Das muss nun der Spieler für ihn herausfinden und gleichzeitig die Aufgaben (Rätsel) lösen.

Gameplay:
Dreamweb wird nur mit der Maus gespielt. Der Spieler hat auf dem Bildschirm im linken drittel eine übergroße Ansicht des Helden, wo er zum Beispiel auf die Augen klicken kann, um sich das umliegende Gebiet anzusehen. Im oberen Bereich sind immer irgendwelche Auswahlmenüs angebracht. Je nachdem wo sich der Held gerade befindet, oder was er gerade macht, werden diese angezeigt. Das Spielfeld selbst ist nicht so arg groß. Es befindet sich fast ganz in der Mitte. Dort sieht man das komplette Spiel von oben. Das ist dafür gut, dass die Spielfigur in jeden Winkel der Räume und Orte gehen kann um dort Gegenstände zu finden oder Aktionen auszuführen. Indirekt gibt es auch hier das sog. "Verbenmenü". Es erscheint immer dann, wenn es möglich ist, irgendetwas auszuführen. Steht Ryan zum Beispiel in der Nähe einer Tür, so erscheint "Öffnen" und mit einem Klick kann man diese Aktion dann auch ausführen. Um einen Gegenstand in sein Inventar aufzunehmen, muss man diesen doppelt anklicken. Sehr hilfreich zur Lösung der Rätsel ist auch das mit dem Spiel mitgelieferte Tagebuch des Helden. Dort findet der Spieler immer mal wieder Hilfe um Rätsel lösen zu können. Leider sind die Texte in dem Buch auch schon so komisch geschrieben, dass es meist schon ein Rätsel ist diese zu entschlüsseln.

Grafik:
Durch die Ansicht von oben musste extrem auf die Details geachtet werden. Wie schaut wohl das Klo von oben aus oder eine Pflanze. Der Vorteil daran liegt auf der Hand. Hier mussten die Programmierer nicht so viel Zeit für Details wie Gesichter verwenden. Diese sind nämlich bei neueren Spielen immer etwas wichtiges. Hier würde fast vollkommen darauf verzichtet.

Sound:
Der Sound ist eigentlich ganz gut. Es gibt nur eine Einschränkung. War man nicht in der glücklichen Lage ein CD-Rom in seinem Rechner eingebaut zu haben, so konnte man leider keine gesprochenen Sätze hören. Auf Diskette wurde alles nur geschrieben am Bildschirm ausgegeben.

Fazit:
Dreamweb ist ein recht gutes Adventure mit vielen guten Rätseln und Aufgaben. Auch wenn die Ansicht von oben etwas sehr gewöhnungsbedürftig ist. Wie zielt man von oben genau auf einen Gegner?

Negative Aspekte:
ab und zu schwere steuerung durch die ansicht von oben

Positive Aspekte:
gute story

Infos zur Spielzeit:
tillitom hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    tillitom
  • 6.5%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 6/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 6/10
    Atmosphäre: 7/10
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