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Drakan: Im Land der Drachen - Leser-Test von Ultraschall


1 Bilder Drakan: Im Land der Drachen - Leser-Test von Ultraschall
Vor ungefähr zwei Jahren kam die Gemeinde der PC-Spieler in den Genuss des Spiels "Drakan". In diesem damaligen Spiel schon mußte man in der Rolle einer Heldin, zu Fuß oder auf dem Rücken eines Drachen, seine Abenteuer erleben. Nun ist solch ein ähnliches Spiel auch für die Playstation 2 erschiehnen, dass auf die gleichen beiden spielbaren Charaktere zurückgreift. Das Spiel trägt den klangvollen Namen "Drakan - The ancients Gates"!

Die Hintergrundgeschichte des Spiels ist schnell erzählt, denn es spielt sich fast alles in dem geheimnissvollen Land "Drakan" ab.
Das friedliche und von einfachen Menschen bevölkerte Land, wird nun von Horden von Monstern und schwarzen Drachen bedroht. Die Anführer dieser Horden nennen sich selbst "Herren der Wüste". Ihr Ziel ist dabei ganz klar, denn sie wollen das Land "Drakan" ins Chaos stürtzen und die Menschen dort in die Sklaverei führen. Doch die "Herren der Wüste" haben die Rechnug dabei ohne die beiden Helden des Landes gemacht. Die Kämpferin Rynn und der Drache Arokh, die beide einem alten Orden anghören, stellen sich den "Herren der Wüste" in den Weg.
Ab hier schlüpft ihr in die Rolle der Kämpferin Rynn, die mit ihrem Drachenfreund Arokh, nun die klangvolle Aufgabe hat, den alten Orden der Drachen wieder ins Leben zu rufen. Dazu muß das Oberhaupt der Drachen "Mala-Shae" geweckt werden. Um das zu erreichen müßt ihr einige Portale finden, die über das ganze Land verstreut sind, um sie zu öffnen. Nebenher habt ihr in der Rolle der Kämpferin Rynn noch andere Aufgaben zu erfüllen, wie zum Beispiel die Rettung eines jungen Mädchens aus einer Höhle. Diese Nebenquests dienen aber nur dazu, eure Heldin schließlich aufzuleveln, damit ihr gegen die "Herren der Wüste" bestehen könnt.

Das Gameplay selbst ähnelt von der Kameraperspektive her dem Spiel Tomb-Raider, denn ihr seht eure Heldin immer aus der "Third-Person"-Perspektive. Die Steuerung dabei ist recht einfach gehalten, denn ihr steuert abwechslungsweise einmal die Heldin Rynn oder den Drachen Arokh. Als Rynn habt ihr am Boden immer wieder kleinere Kämpfe mit einer vielzahl von Gegnern auszufechten, die sich aber ab und an recht einfach gestallten, da die K. I. des Spiels nicht so hoch angesetzt wurde. Sollten aber mehr Gegner auf eure Heldin einstürmen, dann kann es doch manchesmal recht gefährlich werden, denn um eure Waffe zu wechseln, oder eure Lebensenergie aufzufrischen, müßt ihr in euer Inventar. Genau das ist der Knackpunkt in diesem Spiel, denn solltet ihr wircklich mal ins Inventar, läuft das eigentliche Spiel weiter, und das kann in der Hitze des Gefechts schon mal euren Tod bedeuten. Manchesmal jedoch werdet ihr aber auch auf Gegner treffen, die mit eurer Heldin Rynn auf Tuchfühlung gehen, aber nicht angreifen. Sie lassen sich dann zu Übungszwecken auf verschiedenste Weisen töten. Neben diesen Gegnertypen werdet ihr in diesem Spiel aber noch auf andere Arten von Gegnern treffen, wie zum Beispiel auf Trolle, die in den verwinkelsten Höhlen hausen, auf Schneeriesen, die dem Jeti nicht unähnlich sind und auf riesige schwarze Drachen, die nur von dem Drachen Arokh vom Himmel geholt werden können.
Euren Spielstand könnt ihr jederzeit speichern, was aber letztentlich 1, 5 MB auf eurer Memory Card kostet. Ausserdem sind dann dabei die Lade- und Speicherzeiten sehr lange und können einem den Spielspass an diesem Game schon mal verderben.
Doch dafür wird man ab und an durch schöne Zwischensequenzen entschädigt, die allesamt in Spielgrafik gehalten sind.

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