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Dragons Blood: Gute Story im Mittelalter - Leser-Test von Tobsen KLees


1 Bilder Dragons Blood: Gute Story im Mittelalter - Leser-Test von Tobsen KLees
Dragons Blood stellte den ersten und einzigen exklusiven Dreamcast- Titel von Interplay dar.
Entwickelt wurde das Spiel aus dem Jahr 2001 von Treyarch, welche sich auch für die Dreamcast- Umsetzungen von den Tony Hawk Teilen verantwortlich zeichnen. Das Game findet im tiefsten Mittelalter statt und soll gutes Gameplay mit guter Grafik und Story kombinieren. Nun stellt sich die Frage ob es den Programmieren gelingen konnte ein Spiel zu machen was alle diese Komponente miteinander verbindet.

Aufbau:

Die Story von Dragons Blood gestaltet sich hierbei sehr spektakulär und interessant. So muss man versuchen das böse im Königreich zu besiegen. Dabei kämpft man entweder mit dem Königsohn Cynric oder mit der Königstochter Aeowyn durch drei verschiedene Gebiete, die alle mit bösen Orgs und Trollen bewohnt sind. Jedoch trifft man bei seiner Reise auf viele Wesen die einem auch Gut gewollt sind. So trifft man Elfen, deren Elfenstadt man von Orgs befreien muss. Eine Besonderheit des Spiels ist, das man seine Charaktere weiter entwickeln kann. Hierzu muss man in den einzelnen Levels insgesamt 5 Segnungs- Feen finden, danach kann man am Levelende eine Charakterattribut aussuchen und es um einen Punkt nach oben setzen. So bekommen die Kämpfer, wenn man zum Beispiel das Attribut 'Angriff' erhöht neue Waffen , wie Schwerter und Morgensterne.
Das Spiel unterteilt sich in insgesamt 15 Levels, die alle aber jedoch sehr groß ausfallen und man somit schon mal mit bis zu 3 Stunden an einem Level sitzt. Dabei kann man die Levels sehr gut erkunden, leider sind sie stellenweise zu groß geraten. So rennt man manchmal in einem Wald herum ohne zu Wissen wie es weiter geht.
Die Kämpfe gegen die Orgs und Trolle oder andere Wesen gestallte sich recht einfach, nur leider verliert man aufgrund von einer schlechten Kameraführung die Übersicht. Auch hat das Game einen recht hohen Gewaltanteil, so fliegen stellenweise auch mal Arme und Köpfe mit rotem Blut jedoch hat Dragons Blood eine Altersfreigabe von 16, da es sich hier um Fabelwesen handelt und deshalb das Spiel als unrealistisch zu bezeichnen ist.

Grafik.

Die Grafik von Dragons Blood ist sehr gut gelungen. Löblich ist auch das ein 60Hz Modus vorhanden ist. Leider kommt es bei großem Gegneraufkommen oder aber in sehr detaillierten Levelabschnitten zu leichten bis starke Rucklern. Auch wirken die Animationen der Charaktere etwas hölzern und plump. Jedoch sind die Charaktere recht detailliert , auch sind die großen komplexen Level mit vielen Randobjekten geschmückt, die alles etwas realer wirken lassen. Auch sehen die komplette Texturen im Spiel okay aus, auch wenn sie etwas höher aufgelöst sein könnten.

Gameplay.

Die Steuerung von Dragons Blood ist gut gelungen, wenn man bedenkt welches komplexe System die Entwickler auf die paar Tasten des Pads bekamen. So hat man immer das Gefühl das man die Kontrolle über seinen Charaktere hat. Leider sind die Sprungpassagen im Spiel etwas zu ungenau geraden und deshalb landet man oft daneben.

Fazit:

Dragons Blood stellt einen gelungen Titel dar, denn man alle Fans von dieser Art Spiel empfehlen kann. Leider hat das Spiel einige Macken, über die man aber hinweg sehen kann. Ein vorhergehendes Anspielen ist also für Un- Entschlossene zu empfehlen.

Negative Aspekte:
Ruckler, stellenweise Steuerung und Kameraführung

Positive Aspekte:
Story, Levelgröße

Infos zur Spielzeit:
Tobsen KLees hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 7/10
    Steuerung: 7/10
    Sound: 7/10
    Atmosphäre: 8/10
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