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Dragon Ball Z: Budokai im Gamezone-Test


1 Bilder Dragon Ball Z: Budokai im Gamezone-Test

Endlich ist es Goku gelungen den König der Dämonen Piccolo im Kampf zu besiegen. Voller Freude kehrt er heim nach Kame House, um endlich seinen wohlverdienten Frieden zu genießen. Doch dieser Zusatnd soll nicht lange anhalten, denn ein Fremder mit Namen Raditz taucht auf und entführt seinen Sohn Gohan. So schwört Goku Rache und verlangt einen Kampf um seinen Sohn wieder zurück zu gewinnen.

So beginnt der Storymode des neuesten Dragonball Z Titels welcher erstmals komplett in richtigem 3D erstellt wurde. Dabei erleben wir allerdings nicht nur eine Geschichte sondern derer ganze drei. Beginnen tut alles mit der "Saiyan-Saga", dessen Beginn ihr soeben gelesen habt. Die Geschichte setzt sich fort mit der "Namek-Saga", welche die Begebenheiten um Vegetas Invasion beschreibt und deren Niederlage. Krillin macht sich an Gokus Stelle auf zum Planeten Namek, während sich Goku mit den Senzu-Bohnen heilt, bevor auch er ein Raumschiff betritt und Krillik hinterher reist. Der dritte Teil der Geschichte nennt sich "Cyborgs-Saga" und handelt von Trunks der behauptet aus der Zukunft zu kommen. Dieser Cyborg sagt voraus, dass Goku sterben und die Welt erobert wird. Als dann tatsächlich weitere Cyborgs auftauchen und beginnen die Welt zu zerstören, scheint sich seine Prophezeiung zu erfüllen.

Das Gameplay dieses Titels besteht natürlich hauptsächlich aus den actionreichen Kämpfen sowie den vielen und sehr bunten Zwischensequenzen. Diese wurden nicht nur zwischen die Kämpfe gesetzt sondern tauchen auch mittendrin auf, um z.B. entscheidende Sequenzen einzuleiten oder auf bestimmte Punkte aufmerksam zu machen. Die gesamte Präsentation also wirkt tatsächlich so wie man es auch schon aus der TV-Serie kennt. Kenner haben ebenfalls schon erkannt, dass sich auch die Story am TV-Vorbild orientiert, der Wiedererkennungswert also sehr hoch ist.

Leider kommt die Grafik nicht ganz mit dem hohen Qualitätsanspruch der Serie mit, denn die Videos genauso wie die Kämpfe sind allesamt sehr schwach detailliert und die meisten Arenen bestehen aus flachen Böden mit nur wenig drumherum. Auch keine Seltenheit sind komplett einfarbige Himmel oder Hintergründe, dafür muss man keine Geschwindigkeitsprobleme befürchten, denn Dragonball Z kommt nicht einmal ins Ruckeln. Ist allerdings auch kein Kunststück bei so detailarmen Levels.

Wesentlich bombastischer gibt sich da schon die Soundkulisse, die vom Hintergrund aus mit bekannten Melodien beschallt wird und den Spieler frontal mit den original japanischen Synchronstimmen anplärrt das es eine Freude ist. Die Untertitel sind aber selbstverständlich nicht nur in Deutsch und Englisch sondern auch in Spanisch und Französisch verfpgbar.

Die Steuerung ist nicht so belegt wie man es von gewöhnlichen Fightern her kennt, also etwas gewöhnungsbedürftig, aber keinesfalls schwer zu erlernen oder ungeschickt angeordnet. Ein Blick ins Handbuch oder etwas Aufmerksamkeit bei den am Schirm gebotenen Hilfen genügt um sich wunderbar zurechtzufinden.

  • Peter Grubmair"-"
  • "Dragonball Z - Budokai" hält sich eng an die TV-Vorlage und ist somit das ideale Futter für alle Fans des japanischen Comicuniversums der Drachenbälle. Von der detailarmen Grafik abgesehen bekommt man ein schnelles und lautes Kampfspiel geboten ohne Auffälligkeiten oder zuviel Anspruch. Damit haben die Entwickler sicher voll den Nerv der Zielgruppe getroffen die sich darauf freuen können all ihre bekannten Freunde im Game wieder zu sehen und gemeinsam mit ihnen das Böse zu besiegen.
Dragon Ball Z: Budokai (PS2)
  • Singleplayer
  • 4,8 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 3/10 
    Sound 5/10 
    Steuerung 6/10 
    Gameplay 5/10 
Pro & Contra
Hält sich eng an die TV-Vorlage
Sehr detailarm
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