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Dr. Mario: Funky Pills - Leser-Test von oelk-hglhgl


1 Bilder Dr. Mario: Funky Pills - Leser-Test von oelk-hglhgl
"Doc! Doc! Wir haben eine Virenepidemie im Schwammerlkrankenhaus!"
"Schwester Peach! Ich kümmere mich drum!"

So etwa wird die Geschichte von Dr. Mario im Handbuch beschrieben. Natürlich interessiert die Geschichte bei einem solchen Spiel wie Dr. Mario nicht, sie kommt auch nicht rüber während dem Spiel, aber das Ziel ist klar Definiert: Viren müssen ausgelsöscht werden.

Ja, nun wie soll das gehen? Ganz einfach! Die Virenepidemie hat die Reagenzgläser des Labors noch nicht verlassen, und so können die Viren leicht mit speziellen Medikamenten abgetötet werden.

Insgesamt tummeln sich je Glas drei verschiedene Viren, aber nicht nur je eins, sondern je nach Schweirigkeitsgrad bis zu indgesamt 84 dieser bösen Krankheitserreger. Natürlich ist dann das Glas fast gefüllt, und an Pillen past hier icht mehr viel hinein.

OK, wir wissen nun was das Ziel des Spieles ist, aber wie geht der Angehende Behandler dagegen an?

Das ist nicht einmal ansatzweise so schwer, als es klingt. Dr. med Mario Mario, wirft Pillen ins Glas, die aus zwei Hälften bestehen, je aus einer einzelnen Farbe (Natürlich gibt es auch Pillen mit zwei gleichfarbigen Hälften), Gelb, Rot und Blau, wie auch die drei Viren.
Und ihr könnt euch denken was zu tun ist. Die Pillenhälften mit gleicher Farbe sind neben oder über und unter die Viren zu stapeln, sobald vier gleichfarbige Pillenhälften und Viren in einer wagrechten oder senktrechten Reihe zu liegen kommen, lösen sich diese auf, und das entsprechende Virus ist.. wie soll ich sagen.. Kuriert.
Diese Prozedur muss bei jedem einzelnen Virus wiederholt werden.

Und dies wiederum ist nicht so einfach, denn erstens kommen die Pillen von oben ins Glas und sinken nach unten, und es kommt nicht immer die Farbe die benötigt wird. Die mit den A und B-Knöpfen gedrehten Pillen können in Lücken und Nischen hineingeschoben werden, vorbei an anderst- und gleichfarbigen Viren und anderen Pillen.

Wie oben erwähnt können Pillen gedreht werden, was ist jetzt aber, wenn nur eine Hälfte einer Pille mittels Virendämmung aufgelöst wird?
Die andere hälfte sinkt zu Boden, und wenn diese auf einer anderen Pille, oder einem weiteren Virus landet, bleibt sie dort liegen, ausser es hat die gleiche Farbe und die neu hinzugekommene Pillenhälfte ist das vierte Element der erforderlichen Menge um ein Virus oder eine Reihe von Pillenhälften auszulöschen. Denn dann verschwindet diese Reihe auch. Und mit dieser Möglichkeit können Kettenreaktionen gebildet werden, welche massig Punkte geben.

Punkte gibt es aber nur wenn mindestens ein Virus ausgelöscht wird, ansonsten bewirkt es nichts, ausser das es wieder Platz im Glas für bessere Navigation frei wird.

In den Einstellungen, die gleich nach dem Titelbildschirm kommen, kann auch eine von drei Geschwindigkeitsstufen ausgewählt werden (Low, Med & High), je höhre die Geschwindigkeit, desto schwerer das Spiel und umso mehr Punkte gibt es.

Hier komme ich gleich mal zur Graphik des Spiels, eigentlich nicht spektakuläres, auch für das NES nicht, aber zweckgemäss, die Programmierer haben im Einspielermodus sogar noch den Doktor selber, sprich Mario, ins Bild eingebaut, der die nächste Pille in der Hand hält, und diese dann ins Glas wirft. In der Bildschirmecke gegenüber von ihm, hat es ein Vergrösserungsglas, in welchem die drei verschiedenen Viren zu sehen sind, wie sie im Kreis zur Musik tanzen. Wird im Glas ein Virus ausgelöscht, beginnt der in der Lupe mit der entsprechenden Farbe an zu zappeln, wenn dann keine mehr dieser Farbe mehr übrig bleibt, verschwindet dieser auch im Vergröserungsglas. Als ob eine einfache Lupe reichen würde, um Viren dich angrinsen zu sehen.
Apropoz angrinsen, wenn sich die obere Öffnung des Glases mit Pillen zustopft, und Doc Mario seine Achseln zuckt, grinsen die bösen., bösen Viren nicht mehr, die Lachen einen aus! Einen Grund mehr, denen die Hölle unter dem Hintern heiss zu machen!

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