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Donkey Kong 64: Endlich auch auf dem N64! - Leser-Test von harhuettne


1 Bilder Donkey Kong 64: Endlich auch auf dem N64! - Leser-Test von harhuettne
Lange hat man als N64-Besitzer auf ein DK-Spiel warten müssen, aber am Ende des Jahres 1999 war es endlich soweit.

Das heiß ersehnte Spiel ist grafisch überragend, was man bei Expansion Pak-Pflicht auch erwarten kann (ohne Expansion Pak läuft das Spiel nicht, es wird jedoch sowieso mitgeliefert). Der Sound ist ganz in Ordnung, jedoch N64-typisch nicht sehr hochwertig, was den Spielspaß aber nicht besonders trübt. Nun aber zum Inhalt:

Dreimal dürft ihr raten, was wieder einmal das Hauptziel des Spiels ist!

Genau, der große Gegenspieler des Kong-Clans heißt wieder einmal King K. Rool, der mit seinem Schlachtschiff Kurs auf die Donkey Kong - Insel genommen hat, um sie mit seiner Kaputt-o-Matik - Kanone zu zerstören.

Es ist seinen vertrottelten Helfern, den Kremlings, zu verdanken, daß aus diesem Plan nichts wird, da sie das Schiff gegen die Insel steuern, wo es hängenbleibt.

King K. Rool hält aber trotzdem noch einige Trümpfe in der Hand, da er Donkeys Freunde Diddy, Tiny, Lanky und Chunky entführt und in verschiedenen Welten eingesperrt hat. Außerdem hat er die goldenen Bananen geklaut und sie in den sechs Welten an den verschiedensten Stellen versteckt. In jeder Welt kann jeder der fünf Affen fünf dieser Bananen finden. Erst müssen jedoch alle vier gefangenen Kongs befreit werden! Die Welten tragen solch kuriose Namen wie Tropen-Trubel, Azteken-Arena, Fabrik-Fatal, Aqua-Alptraum, Wunder-Wald, Kristall-Kaverne, Kamikaze-Kastell und natürlich King K. Rools Kommandatur.

Am Ende einer jeden Welt gilt es, einen Endgegner zu bezwingen, wobei diese unterschiedlich schwer auszuschalten sind.
Beim Kampf um die Bananen stehen den fünf Kongs natürlich noch einige Helfer zur Seite, die sie mit Waffen, Tränken oder Instrumenten ausstatten.

Funky ist z.B. für die Bewaffnung zuständig und hält für jeden Affen eine andere kuriose Waffe bereit, unter anderem die Kokos-Kanone, den Ananas-Atomisator oder die Trauben-Tröte.

Beim guten alten Cranky, der immer einen unverschämten Spruch auf den Lippen hat, können die Kongs hilfreiche Tränke erstehen, die es ermöglichen, nützliche Moves durchzuführen und so bisher unzugängliche Areale zu erreichen oder die Kremlings zu bekämpfen.

Bei der schönen Candy kann man zerstörerische Instrumente kaufen, mit denen man aber auch an bestimmten Orten Tore oder ähnliches öffnen kann.

Was auch noch erwähnt werden muß, sind die genialen Multiplayer-Modi, die den Spielspaß mit bis zu vier Freunden noch steigern. Unter anderem kann man sich in einer Arena mit den lustigen Waffen jagen oder einfach in einer Art Ring gegeneinander antreten!

Insgesamt ist Donkey Kong 64 ein extrem umfangreiches Spiel, so daß wirklich eine Menge Zeit vergeht, bis man alle goldenen Bananen gefunden und King K. Rool besiegt hat.

Die acht Welten und das Affen-Atoll (so heißt das Gebiet um die eigentliche DK-Insel) sind mit viel Liebe zum Detail und sehr groß gestaltet worden, somit wird das Umherlaufen in diesen abwechslungsreichen Gebieten zu einem echten Vergnügen, allein schon aufgrund der farbenfrohen Gestaltung.

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