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Donald Duck Quack Attack im Gamezone-Test


1 Bilder Donald Duck Quack Attack im Gamezone-Test
Die berühmte Reporterin des Entenhausener Tagblatts, Daisy Duck, ist spurlos verschwunden. Zuletzt noch sah man sie gestern, als sie versuchte den gefürchteten Merlock im Fernsehen zu zeigen, als die Übertragung plötzlich abbrach und man seither nichts mehr von ihr hörte. Es braucht keine extra Aufforderung für Donald, der sich sofort auf den Weg macht Daisy zu retten. Kräftig unterstützt wird er dabei von seinen drei Neffen und dem Erfinder Daniel Düsentrieb, welcher Donald mit seiner Teleportermaschine um die ganze Welt schickt, um die fehlenden Teile zu finden welche die Maschine stark genug machen sollen um ihn direkt in das Schloss von Merlock beamen zu können.

"Donald Duck - Quack Attack" präsentiert sich dabei als klassisches Jump&Run, gespickt mit neuen Ideen und einen nicht besonders niedrigen Schwierigkeitsgrad. So genügt es nicht Donald einfach nur die Level ablaufen zu lassen, vielmehr gilt es diverse Aufgaben zu erfüllen, wie z.B. die Einzelteile des Wettermessgerätes zu sammeln oder Specialmoves von den Neffen lernen, die im Handbuch zwar erwähnt werden, es aber im Dunkeln gelassen wird wie sie auszuführen sind. Dann gibt es noch den goldenen Garn in jedem Level zu finden, welchen man am Ende jedes Kapitels gegen neue Kleider eintauschen kann. Insgesamt vier Kapitel zu jeweils vier Level gibt es zu erleben. Beginnend mit dem "Entenberg", gefolgt von "Entenhausen" über "Gundel Gaukeleys Reich" und schließlich bis in "Merlocks Tempel".

Das Gameplay kann sich für ein Jump&Run sehen lassen, auch wenn die Zielgruppe eindeutig die jüngere Generation darstellt. Besonderen Spaß machen die vier verschiedenen Launen in denen sich Donald befinden kann. Ist er normalerweise einfach fröhlich, so kann er durch das trinken von Orangensaft in den Hyper-Mode wechseln, was ihn ein ganz schönes Stück beschleunigt. Wird er hingegen getroffen, wird Donald böse und muss sich vor einem weitern Treffer in Acht nehmen, welcher ihn für drei Sekunden verrückt werden lässt, in denen er zwar unbesiegbar aber auch nur sehr schwer steuerbar ist.

Die Grafik von "Donald Duck - Quack Attack" kann sich sehen lassen, besonders die Animationen der Figuren sind sehr nett anzusehen. Die Welten selbst sind im quietschebunten Disney Design gehalten und ausreichend detailliert und vor allem animiert. Wie man es von einem Game aus diesem Hause erwartet scheint alles ein Eigenleben zu besitzen.

Die Soundkulisse und im besonderen die deutschen Synchronstimmen geben sich alle Mühe authentisch zu wirken, aber auch in den Menüs fallen keine Übersetzungsfehler auf. Über die belanglose Hintergrundmusik ein Wort zu verlieren fällt schwer, da sie sich nicht besonders hervor tut. Die Synchronsprecher hingegen entsprechen in den meisten Fällen dem aus den deutschen Fernsehen bekannten Stimmen.

"Donald Duck - Quack Attack" dar man getrost als ausgereiftes 3D Jump&Run für die jüngere Spielergemeinde bezeichnen. Trotz des kindlichen Charakters ist der Schwierigkeitsgrad nicht zu tief angeordnet, so dass man schon einige Zeit mit der Lösung der einzelnen Level beschäftigt ist. Durch die lustigen Launen von Donald und das raffinierte Belohnungsprinzip sollte "Donald Duck - Quack Attack" so genug Potential innehaben um mehr als einmal gespielt zu werden.

Donald Duck Quack Attack (PS2)
  • Singleplayer
  • 7 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 6/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 7/10 
    Gameplay 8/10 
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