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Dollhouse - Private Dancer im Gamezone-Test


1 Bilder Dollhouse - Private Dancer im Gamezone-Test

Wohl schon seit die Computer in der Lage sind mehr als zwei Farben gleichzeitig darzustellen, gibt es den Versuch sexuell orientierte Software herzustellen. Die erfolgreichste Methode bisher stellte dabei das altbekannte Strippoker dar, an welchem sich schon Samantha Fox vor gut 15 Jahren versuchte, damals noch in zweifarbiger Pixelgrafik auf den gängigen Homecomputersystemen. "Private Dancer" funktioniert im Grunde nach demselben Prinzip, nämlich im Kartenspiel die Mädels soweit abzuzocken bis sie sich ihrer Kleidungsstücke entledigen müssen. Allerdings sind wir nicht nur auf das schnöde Poker angewiesen, sondern können uns auch für Red Dog, Blackjack, Catch a Wave, Let it Ride und Double Down Stud entscheiden. Jedes Spiel findet auf dem eigens dafür vorgesehenen Tisch statt und die Geberrolle übernimmt das zugehörige Mädchen. Jedes Kleidungsstück dieser ist eine bestimmte Summe wert die es zu erreichen gilt. Ist dies geschafft, geht das Mädchen auf den Laufsteg und zeigt was sie kann. Da sich die Mädels aber auch wieder anziehen sobald wir unser Geld wieder verlieren, kann man sie dagegen versichern. Dies kostet je nach Mädchen und Spiel eine bestimmte Summe. Ist man schließlich bis zur Unterwäsche vorgedrungen erhält man das Mädchen zur Belohnung als Privattänzerin, die man sodann auf den Laufsteg schicken kann wann man will. Als besonderes Schmankerl hat man bei den Privatdancern die volle Kontrolle über die Kamera sowie den vielversprechenden "Directors Cut" Button, hinter dem sich allerdings nur eine vorgefertigte Kameraführung versteckt.

So besteht das Gameplay also aus dem absolvieren der Spieltische nacheinander, wobei man immer mehr halbnackte Mädels sammelt, die es im Laufe des Spiels auch noch in verschiedenen Kostümen zu bewundern gibt. Da es sich bei den Games ausschließlich um Glücksspiele handelt, kann man nur schwer abschätzen wie lange man braucht bis man alle Mädels in allen Kostümen freigespielt hat. Am Stück wird man sich dies aber kaum antun, da sich die Spiele selbst alle Mühe geben nur nicht zu attraktiv zu erscheinen. Der Reiz liegt also ausschließlich in den Kartenspielen selbst verborgen und wird durch den Computer nicht unterstützt. Einzig der Sammeltrieb sorgt für die nötige Motivation das Game immer wieder einzulegen.

Die grafische Präsentation der strippenden Girls begeistert nicht unbedingt wegen der Reize der Girls, die doch etwas eckig geraten sind und ganz genau darauf acht geben nur nicht zuviel herzuzeigen. Nackte Haut gibt es schließlich im Abendprogramm mehr zu sehen. Dafür sind die Tänze selbst schön inszeniert und selbst der immer gleiche Laufsteg wartet mit so mancher grafischer Überraschung auf.
Die Kartentische selbst sind eher funktionell gestaltet und kaum verspielt, so kann man sich also voll auf das Geschehen konzentrieren.

Die Soundkulisse während des Kartenspiels besteht aus dem Ratschen der Karten, dem Geplauder der Geberin und einer Fahrstuhlmusik zum weglaufen. Dafür sind die Tänze allesamt mit der zum Auftritt passenden Hintergrundbeschallung versehen, die zwar sicher nicht Jedermanns Sache ist (besonders der Bunnyhop) aber immer gut zum Auftritt passt.

  • Peter Grubmair"-"
  • Langsam aber sicher wagen sich die Publisher in immer schlüpfrigere Gewässer. Freilich darf man keinen wirklichen sexuellen Reiz von den Polygondamen erwarten, auch wenn sich diese alle Mühe geben wie ihre Vorbilder aus Hamburg zu wirken. Die Kartenspiele selbst schaffen es dagegen schon für einige Stunden zu beschäftigen und sie glänzen vor Allem wegen ihrer einfachen Bedienung. So kann man abschließend sagen, dass "Dollhouse" genau seinen Kaufpreis wert ist aber keinen Euro mehr, da man im Grunde eine uralte Spielidee aufgetischt bekommt.
Dollhouse - Private Dancer (PC)
  • Singleplayer
  • 4,5 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 4/10 
    Sound 4/10 
    Steuerung 6/10 
    Gameplay 4/10 
Pro & Contra
Benötigt nur 10 MB auf der Festplatte
Eckige Girls
schnell abfallende Motivationskurve
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