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Divine Divinity – Neues Interview plus Screenshots


1 Bilder Divine Divinity – Neues Interview plus Screenshots
Das Fantasy-Rollenspiel der belgischen Larian Studios scheint nun langsam aber sicher endlich fertig zu werden und Divine Divinity wird nach mehreren Verschiebungen wohl wie geplant im zweiten Quartal erscheinen. In den letzten Monaten haben die fleißigen Entwickler noch einige Dinge verändert und verbessert und in einem neuen Interview bei Avault geht es unter anderem um diese Veränderungen. Als Ergänzung zum Text kann man dort auch wieder einige Screenshots finden. Am Anfang wird die Entstehungsgeschichte des Spiels kurz zusammengefasst. Swen Vincke (der auch interviewt wurde) kümmerte sich ursprünglich um die Entwicklung eines isometrischen Rollenspiels namens The Lady, The Mage & The Knight, das aber zum Leidwesen vieler RPG-Fans vor ein paar Jahren gecancelt wurde. Die Larian Studios begannen danach mit den Arbeiten an einem ähnlichen Spiel, das anfangs schlicht „Project C“ und später „Divinity: Sword of Lies“ genannt wurde. Mit CDV wurde dann endlich ein passender Publisher gefunden und das ehrgeizige Projekt ist seitdem als Divine Divinity bekannt.
In den letzten fünf Monaten haben sich die Entwickler intensiv mit dem Ausmerzen der Bugs beschäftigt und in dieser Zeit wurden mehr als viertausend kleine und große Fehler gefunden und beseitigt. Darüber hinaus ging es um die Spielbalance und die Lokalisierungsarbeiten. Zur Zeit gibt es nicht mehr allzu viel zu tun und Divine Divinity soll deshalb wahrscheinlich noch in diesem Monat fertig werden. Ein Releasetermin wird dann aber erst von CDV bekannt gegeben. Divine Divinity ist ein sehr komplexes und umfangreiches Spiel, so dass die einzelnen Elemente gar nicht so leicht auszubalancieren sind und die Leute von Larian hatten dementsprechend viel zu tun. Die englischen, französischen und deutschen Versionen sind mittlerweile fertig und jetzt geht es um die asiatischen Sprachen, was manchmal gar nicht so einfach ist weil die Entwickler teilweise nicht wissen ob die angezeigten Texte auch wirklich zur jeweiligen Situation passen.
Ein paar Ideen der Tester wurden umgesetzt und das Spiel wird dadurch komfortabler (es gibt zusätzliche Hotkeys usw.). Die meisten Veränderungen in diesem Bereich sind aber relativ klein. Was schon eher auffällt sind die Geräusche, welche die Charaktere von sich geben. So bekommt man zum Beispiel je nach gewählter Charakterklasse andere Geräusche zu hören wenn die Helden kämpfen. Ein geschickter Kämpfer erregt so etwa weniger Aufsehen weil er sich fast lautlos bewegen kann. Die wichtigsten neuen Features gibt es aber hinter den Kulissen, denn die Entwickler haben ein paar nützliche Tools programmiert, die verschiedene Arbeiten wie zum Beispiel das Testen erheblich erleichtern.
Im Vergleich zum ursprünglichen Konzept sind die Party-Mitglieder jetzt weit weniger wichtig und das Spiel konzentriert sich viel mehr auf den eigentlichen Helden. Laut Swen Vincke hängt das mit der komplexen Story zusammen und das Spiel hätte nicht so schnell fertig werden können wenn man die geplanten Features eingebaut hätte. Die Hintergrundgeschichte ist angeblich schon ohne die zusätzlichen Nebenstorys an manchen Stellen mehr als komplex und zusätzliche Abzweigungen hätten den Rahmen gesprengt. Die Entwickler haben außerdem einige Features im Bereich der künstlichen Intelligenz gestrichen, weil diese eher spielspaßhemmende Auswirkungen hatten. Als Beispiel werden schlaue Gegner genannt, die wegrannten um anschließend mit ein paar Hundert anderen Monstern zurückzukehren, was für den Helden nicht gerade erfreulich war.
Die Tester sind angeblich begeistert und die Entwickler hoffen dass auch die spielbare Demo gut ankommt. Diese Demoversion wurde gerade fertig gestellt und sie dürfte deshalb bald auftauchen (im Text wird leider nicht verraten ob die Demo auf Heft-CDs und/oder im Internet zu finden sein wird). Die Leute von Larian sind der Meinung dass ihr Spiel allgemein nicht die Beachtung gefunden hat, die es eigentlich verdient hätte was wohl daran liegt dass die Screenshots nicht zeigen können wie viele interessante Elemente Divine Divinity zu bieten hat. Mit dem Erscheinen der Demo dürfte sich das bald ändern.
Am Ende werden dann noch ein paar interessante Zahlen genannt. Im Spiel findet man mehr als 350 Monster- oder Charaktertypen, fast 200000 Dialogzeilen, mehr als dreihundert Quests, sechzig Musikstücke, 2400 Sprachsamples, drei Zwischensequenzen, 96 Skills und etwa siebentausend verschiedene Gegenstände.

Ceilans Meinung:
Auf den Screenshots sind diesmal neben Spielszenen auch Ausschnitte aus Zwischensequenzen zu sehen und die Optik ist stellenweise wirklich hübsch. Wobei andere Bilder nicht ganz so überzeugend aussehen. Man darf also auf die Demo gespannt sein und bald können die Rollenspielfans das Game endlich besser beurteilen. Die bisher veröffentlichten Informationen waren jedenfalls immer ziemlich vielversprechend und das Spiel scheint wirklich sehr komplex zu sein. In diesem Interview gibt es zwar vor allem ein paar allgemeine Informationen, aber ich finde den Text trotzdem recht interessant. Die Features wurden ja schon öfter angesprochen. Nebenbei bemerkt: Der alte Name (Divinity: Sword of Lies) hätte mir besser gefallen. Auf einer anderen Seite gibt es übrigens auch neue Screenshots zu sehen: http://www.evilavatar.com/EA/Screenshots/M37711

Quelle: www.avault.com

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