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Dino Island im Gamezone-Test


1 Bilder Dino Island im Gamezone-Test

Erst kürzlich entdeckte Dinosaurierskelette haben es der Wissenschaft ermöglicht, die Giganten der Vorzeit wieder zum Leben zu erwecken. Ihre Aufgabe besteht nun darin, auf einer entlegenen Insel einen Dinosaurierpark aufzubauen und selbstverständlich gewinnbringend am Laufen zu halten. Dazu steht ihnen ein Labor zur Verfügung in dem vorhandene Dinos geklont oder neue gekreuzt werden können sowie alle anderen in Aufbausimulationen üblichen Elemente, wie Buden, diverse Gebäude und Wege.

Der Schwerpunkt von "Dino Island" liegt definitiv bei der Kampagne, welche durch das freie Spiel komplettiert wird. Beginnen tut man immer mit einer leeren Insel, welche sich mitten im sonnigen Süden oder aber auch in der tiefsten Arktis befindet. Lediglich vorgegeben ist der Hafen mit Landesteg, auf dem unsere Besucher eintreffen. Um den Rest muss man sich selbst kümmern. So fängt man am besten mit einem Gehege für unseren zukünftigen Dino an, da ein Dinopark ohne Dinos irgendwie nicht das Wahre ist. Dieses Gehege statten wir mit einem oder mehreren Futtertrögen aus und stellen zum Gefallen der Besucher auch noch einen Beobachtungsturm daneben. Damit die Futtertröge auch immer voll sind benötigen wir noch eine Farm, welche für die Pflanzenfresser genauso wie für die Fleischfresser das Futter herstellt. Somit fehlt nur noch der Dino selbst, welchen wir uns auf dem freien Markt kaufen können. Freilich fühlt sich ein einziger Dino recht einsam in seinem Gehege, so dass wir gleich, um die Geldbörse zu schonen, in unserem Labor einen Klon des vorhandenen Dinos herstellen. Schon ist er nicht mehr allein. Generell kann man auch mehrere Dinos verschiedener Rassen in einem Gehege halten, allerdings ist dann besondere Sorgfalt von Nöten. Selbstverständlich darf man keinen Fleischfresser mit einem Pflanzenfresser zusammensperren, da dies so oder so in einem Blutbad endet, doch ist dies nicht das Einzige was man in einem Mischgehege beachten muss. So gibt es Rassen die grundsätzlich etwas ängstlicher sind und sich gegen größere Dinos nicht durchsetzen können, was darin gipfelt, dass sie schlicht und einfach verhungern weil sie sich nicht an den Futtertrog trauen. Hier hilft oft schon einen Trog mehr aufzustellen. Auch ist es unklug recht aggressive Rassen mit den friedlicheren zusammen zu halten, da man sonst damit rechnen muss, dass die schwächeren Tiere ständig verletzt und krank sind, somit auch für keine Vorführung taugen. Diese wiederum sind sehr wichtig um die Besucher in den Park zu locken. So kann man allen Ernstes die armen Dinos zu allerlei Schabernack anstiften welcher die Besucher begeistern soll. Dabei reicht der Handlungsspielraum vom Dinorennen bis hin zum Dinoringen in einer eigenen Arena. Neben den Dino-Attraktionen gibt es auch die Dinge die man schon aus allen möglichen anderen Vergnügungsparks kennt, wie Riesenräder, Pommes-Buden und Restaurants.

Das Gameplay zu "Dino Island" ist überraschend gut. Keine Kinderkrankheiten vergällen den Spielfluss und die Optionsvielfalt weiß auf lange Zeit zu beschäftigen. Durch die eingängige Steuerung fällt der Einstieg in das Spiel leicht und alle Funktionen finden sich dort wo man sie vermutet. Obwohl die Spielprinzipien alle nicht neu sind, präsentiert sich "Dino Island" erstaunlich gut spielbar ohne den Spieler mit unnötigen Verwaltungsaufgaben zu überlasten.

Die Grafik stellt sicher nicht den Horizont des Machbaren dar, ist aber ausreichend detailliert und animiert. Positiv anzumerken ist der immense Spielraum beim Zoomen der Karte, welche von der Totalen bis hinunter zur Einzelansicht der Besucher reicht, völlig Stufenlos. Selbstverständlich lässt sich die Ansicht auch frei drehen.

Die Soundkulisse bietet uns gediegenes Mittelmaß. Die Geräusche werden gezielt eingesetzt und besitzen alle eine fest definierte Quelle. Je näher man sich z.B. einem Dino nähert, desto lauter wird dessen Schnauben. Der Soundtrack hingegen ist kaum zu definieren, so belanglos dudelt er im Hintergrund.

  • Peter Grubmair"-"
  • "Dino Island" ist ein erstaunlich spaßiges Spiel. Obwohl sämtliche Ideen anderen Spielen bzw. Filmen entsprangen ist Monte Cristo hier ein wirklich lustiges und lang motivierendes Aufbauspiel mit Sim-Elementen gelungen. Wer also schon immer mal Dinos Klonen und Kreuzen will, sich gerne mit Parkbesuchern und deren Bedürfnissen herumschlägt, der ist mit "Dino Island" hervorragend bedient. Eine klare Kaufempfehlung also.
Dino Island (PC)
  • Singleplayer
  • 8,2 /10
  • Multiplayer - 
    Grafik 8/10 
    Sound 7/10 
    Steuerung 9/10 
    Gameplay 9/10 
Pro & Contra
Leichter Einstieg
übersichtliches Interface
langer Spielspaß
Langweiliger Soundtrack
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