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Dino Crisis: Biohazard meets Jurassic Park - Leser-Test von Theo


1 Bilder Dino Crisis: Biohazard meets Jurassic Park  - Leser-Test von Theo
Capcom hat ihrer Resident Evil den Begriff Survival Horror geprägt. Diesen Erfolg haben sie auch auf ein anderes Umfeld umgesetzt, man nehme das Gameplay des eigenen Hits, mische es mit etwas Jurassic Park, und fertig ist Dino Crisis.
Als Spieler schlüpft man in die Rolle der Soldatin Regina. Sie begibt sich mit ihreer Einheit auf eine einsame Insel, um Dr. Kirk zu finden und zu stoppen. Dieser Wissenschaftler, der nach einem Unfall als tot galt, soll auf der Insel seine geheimen Forschungen fortführen, die sich mit einer neuartigen Energiequelle beschäftigen. Diese Energie ist absolut sauber, stellt aber auch eine gefährliche Waffe dar. Leider gibt es auf der Insel aber auch einige Dinosaurier, die alles andere als friedlich sind. Neben den bösen Tyrannosaurus Rex als Endgegner sind besonders die flinken Raptoren sehr gefährlich. Weitere Zusammenhänge sollen an dieser Stelle nocht verraten werden, um denen, die das Spiel noch nicht kennen, nicht zuviel zu verraten.
Das Gameplay ist eine gute Weiterentwicklung des von Resident Evil bekannten. Es gibt zwei wichtige Neuerungen: Zum einen kann man diesmal mit gezogener Waffe laufen und gleichzeitig schiessen, was das Spiel etwas dynamischer macht als Resident Evil, wozu auch die äußerst schnellen Reptilien beitragen. Ausserdem kann man seine Waffen mit verschiedenen Arten von Munition laden wie zum Beispiel narkotisierende Pfeile. Ansonsten kommt man als alter Zombiejäger sofort mit der Steuerung zurecht, man kann laufen, rennen, Items aufsammeln, Kisten verschieben und Schalter umlegen.
Die Kamera ist wie bei RE fest und schwenkt irgendwann um. Das ist leider nicht ganz so gut gelöst, da man leider nicht um einige Ecken schauen kann und so oft in ein paar Dinos läuft. Man kann auch nur begrenzt Items und Waffen aufnehmen, aber wie bei Capcom typisch gibt es Lagerplätze, und man kann seine Sachen irgendwo einlagern und überall wieder aufnehmen.
Was mir an Dino Crisis besonders gefallen hat ist die Notwendigkeit sich an manchen Stellen zu entscheiden, welcher Person man traut oder welche Alternative man einschlägt. Kurzfristig führt dies zu anderen Spielpfaden, am Ende fügen sich aber alle Stränge zu der Gesamtgeschichte zusammen, die wie immer bei Capcom äußerst komplex und spannend ist, aber auch sehr gut durch das Medium Videospiel erzählt wird. Als Spieler will man allerdings die ganze Story aufdecken, so dass es nicht bei einem einzigen Durchspielen des Games bleiben wird (aufgrund der relativ kurzen Spielzeit wird man eh einen zweiten Anlauf nehmen!). Die Grafik ist recht gut und das Game läuft sehr flüssig ab. Die Dinos sehen sehr echt aus, sie stellen sich auch sehr intelligent an und versuchen, den Spieler in die Enge zu treiben und einzukreisen. Oft hilft nur die Flucht, aber manche Dinos sind etwas schneller als die eigene Figur, besonders wenn diese verletzt ist. Die düsteren Wege und unheimlichen Korridore werden durch einen komplexen, sehr schönen Soundtrack untermalt. Auch die Sounds der Dinos sind sehr gut getroffen, und sie sorgen an manchen Stellen für eine Gänsehaut.
Wer Resident Evil mag, wird mit Dino Crisis auch seinen Spaß. Es ist eine konsequente Weiterentwicklung des Hits, man darf kein völlig neues Spiel erwarten. Aber besser ein guter Neuaufguss als ein neues Spielprinzip, das keinen Spaß bringt. Ich kann das Spiel nur jedem empfehlen.

Negative Aspekte:
etwas zu kurz

Positive Aspekte:
Spielgeschwindigkeit, Sound

Infos zur Spielzeit:
Theo hat sich 10-20 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Theo
  • 8.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • 6.8/10
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 8/10
    Sound: 9/10
    Atmosphäre: 8/10
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