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Die Sims 2: Die neue Generation der Sims - Leser-Test von Gee


1 Bilder Die Sims 2: Die neue Generation der Sims - Leser-Test von Gee
Mit sieben Add-Ons und insgesamt 30 Millionen weltweit verkaufter Einheiten ist "Die Sims" das erfolgreichste Spiel aller Zeiten. Vier Jahre nach den ersten Sim-Abenteuern hat Electronic Arts nun einen Generationenwechsel vollzogen.

Es kann wieder gesimst werden. Der zweite Teil der Lebenssimulation kommt mit zahlreichen neuen Spielfeatures daher - ohne dabei die Stärken des Vorgängers zu ignorieren. Die Sims führen die Grundbedürfnisse wie Nahrungsaufnahme und -abgabe nun wesentlich selbstständiger aus, als das noch im ersten Teil der Fall war.

Dafür sind zu den zu befriedigenden Bedürfnissen nun auch Wünsche und Ängste hinzugekommen, die großen Einfluss auf den Erfolg der Sims haben. Mit Erfüllung eines, der sich häufig ändernden Wünsche, erhält man unter anderem Bonuspunkte, die zum Erwerb von Goddies wie Geldbäumen oder Lebenselexieren gebraucht werden. Anfangs sind die Wünsche recht leicht zu erfüllen, doch mit zunehmender Simulationsdichte, nimmt auch der Schwierigkeitsgrad zu, allen Anliegen der virtuellen Marionetten gerecht zu werden.


Altbewährte Steuerung neu verpackt
Auch all diejenigen, die noch nie zuvor etwas mit Die Sims zu tun hatten, werden sich binnen kurzer Zeit mit der Steuerung des Geschehens in den Nachbarschaften der Sims zurechtfinden. Ein in Kapitel unterteiltes Tutorial führt absolute Neulinge in die grundlegenden Bedienungselemente ein und erklärt danach einige der neuen Features von Die Sims 2. In der in allen drei Dimensionen frei bewegbaren Spielansicht findet man sich schnell zurecht. Allerdings ist Bewegung der Kamera am Anfang etwas gewöhnungsbedürftigt und man hat nicht immer den richtigen Blickwinkel auf das Geschehen auf dem Bildschirm. Mit etwas Übung bekommt man dies aber leicht in den Griff. Die Sims als solche sind nahezu intuitiv via Maus zu steuern, jedoch bereitet die Wegfindung unseren munteren PC-Bewohnern gelegentlich Schwierigkeiten.

Neue Grafik- und Hardwaregeneration
Die neue 3D-Umgebung runderneuert die mit mittlerweile vier Jahren doch recht angestaubte Sims-Grafik. Die hohe Qualität des ersten Teils wurde nochmals übertroffen und besonders die Animationen der Sims sind sehr lebensecht, detailreich und flüssig - sogar das Alter hat nun Einfluss auf deren Haltung, Bewegung und Gestik. Auch die Texturen des Interieurs und der Gegenstände sind aller erster Güte. Abstriche gibt es wegen der weiterhin fehlenden Nachbargrundstücke in der Hausansicht der Sims. Hinzu kommt, dass die höheren Detailstufen einen enormen Hardwarehunger haben: In der oberen Mittelklasse angesiedelte PCs sollten es dann schon sein um die Lebensabschnitte der Schutzlinge flüssig zu durchschreiten.

Sprachkauderwelsch und sonstige akustische Begleitung
In Sachen Musik und Sound mischt Die Sims 2 im oberen Mittelfeld mit. Die Hintergrundmusik ist mit der Zeit zwar eintönig, Abhilfe schaffen aber die Radios und HiFi-Anlagen der Sims. Aus diesen sprudeln Musikstücke aus sechs unterschiedlichen Stilrichtungen, so dass für jeden Geschmack - und für jeden Tanzstil etwas dabei sein dürfte. Die Sims selbst sprechen weiterhin ihr einzigartiges Kauderwelsch, welches durch Betonung und Gestik irgendwie doch verständlich ist. Die übrigen Soundeffekte sind durchweg gelungen.

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