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Die Siedler II: Veni, Vidi, Vici - Toller zweiter Teil der Serie - Leser-Test von soldier79


1 Bilder Die Siedler II: Veni, Vidi, Vici - Toller zweiter Teil der Serie - Leser-Test von soldier79
Der zweite Teil der Siedler-Serie ist mein persönlicher Favorit.
Bei Siedler 2 handelt es sich um ein Aufbaustrategiespiel, bei dem es darauf ankommt seine Siedlung zu erweitern und vor dem feindlichen Übergriff anderer Siedlungen zu schützen.
Nachdem man ausgewählt hat ob man eine Kampagne oder ein freies Spiel wählt kann es auch schon losgehen.
Im folgenden erkläre ich die Besonderheiten des freien Spiel.
Anfangen tut man nur mit dem nötigsten was die neue Siedlung so braucht, ein Hauptlager mit je nach Einstellung der Schwierigkeit eher mehr oder weniger bescheidenem Inhalt.
Die Siedlung ist noch klein und die Grenzen sehr eng und somit die bebaubare Fläche sehr beschränkt.
Abhilfe kann da ein ein kleines Wachhäuschen bringen, in dem Soldaten untergebracht sind.
Baut man dieses an seine Siedlungsgrenze verändern sich die Siedlungbegrenzungen an diesem Punkt und im näheren Umkreis.
Ziel ist es nun am Ende die letzte Siedlung auf der Landkarte zu sein, denn es gibt auf der großen weiten Welt auch andere Siedlungen, die nach der Vorherrschaft streben.
Um dies zu erreichen muss nun eine richtige kleine Volkswirtschaft aufgebaut werden um die Versorgung der verschiedenen Produktionsstätten zu gewährleisten.
Besonders wichtige Rohstoffe sind dabei Holz und Stein, da diese zum Bau aller möglichen Einrichtungen benötigt werden.
Um eine Einrichtung zu bauen ist es also wichtig diese Vorräte auf Lager zu haben, zum anderen ist ebenfalls wichtig ein geeignetes Gelände zu finden welches sich für die Art und Größe des Gebäues eignet.
Zuguteretzt muss man auch überlegen ob es sich überhaupt lohnt einen bestimmten Betrieb gerade an diese Stelle zu bauen, da z. B. ein Holzfäller auf der Steppe irgendwie keinen Sinn macht und die Produktionswege so kurz wie möglich seien sollten.
Die Lieferwege sind eine elementare Sache in diesem Spiel, da die Produktionsgüter fast immer über extra gebaute Wege zur Weiterverarbeitung gehen. Fast immer deshalb, weil wenn man zusammengehörige Produktionsstätten geschickt in den Wirkungsbereich des jeweiligen Gegenstückes baut; der Bauer auch schonmal sein Schwein direkt in die Fleischerei bringt.
Insbesondere sollte man vermeiden lange Wege zu bauen, da immer nur ein Siedler Waren von einem Ort bis zur nächsten Weggabelung bringt.
Dieses kann man allerdings dadurch verhindern, daß man auf langen Verbindungstrecken Fahnen errichtet, denn diese bewirken, das auch an den Fahnen Siedler stehen und somit die Zeit, die notwendig ist alle Güter zu Ihrem Bestimmungsort zu bringen, wesentlich verkürzt wird.
Ist ein geeigneter Platz für ein Gebäude gefunden, muss man dieses nur noch mit dem Weg verbinden und schon beginnen ganz automatisch die Arbeiten, vorausgesetzt es sind genügend Rohstoffe vorhanden.
In diesem Spiel gibt es eine Vielzahl von Betrieben, die errichtet werden können und die auch fast alle notwendig sind um das Spiel erfolgreich zu bestehen. So sind die Fischer extrem billige Nahrungslieferanten, da sie einfach nur die Angel heraus aufs Meer müssen und einen Fisch zu fangen. Sich bei seiner Nahrungsmittelproduktion allerdings nur auf die Fischer zu verlassen wäre fatal, denn manchmal haben Sie kein Glück beim fangen und irgendwann sind, wenn man nicht aufpaßt, die Bestände überfischt.
Komischerweise, werden die Nahrungsmittelvorräte nur von einer Berufsgruppe der Siedlung verputzt, den Minenarbeitern.
Insbesondere dem Rohstoffabbau unter Tage kommt in diesem Spiel eine ganz besondere Rolle zu, denn zuersteinmal müssen Berge gefunden werden und dann sollten diese auch noch die benötigten Rohtoffe wie Eisen, Kohle oder Gold in sich tragen.
Durch die Jagd nach diesen Rohstoffen ist es oftmals unvermeidlich sich schnell mit seiner Siedlung auszudehnen und eventuell mit seinen Nachbarn einen Krieg zu führen.
Diese besagten Rohstoffe sind elementar wichtig, denn nur aus Eisenerz kann man Waffen und Werkzeug herstellen, welches allerdings nur mit Hilfe von Kohle eingeschmolzen und zu weiterverarbeitbarem Stahl gemacht werden kann.
Golderz in Verbindung mit Kohle wird in der Münzgießerei zu Goldmünzen verarbeitet, ohne die die Soldaten keinen Grund sehen sich zu verbessern und völlig demotiviert sind. Verlustreiche Kriege sind so vorprogrammiert.
Alle Produktionsstätten und deren Verbindung untereinander würden den Rahmen dieses Reviews bei weitem sprengen, nur soviel sei gesagt, alles braucht man, das eine mehr, das andere weniger, jedoch findet man das in diesem Spiel recht schnell heraus.
Am Ende eines jeden Produktionsweges steht allerdings ein großes Ziel und zwar die militärische Überlegenheit, denn egal was man baut, es ist für das militärische Vorwärtskommen wichtig. Die Nahrungsmittelproduktion z. B. ist für die Versorgung der Minenarbeiter, diese bauen daraufhin wichtige Rohstoffe ab wie z. B. das Eisenerz. Wir das Eisenerz nun aber statt zur Waffenproduktion z. B. für die Werkzeugproduktion eingesetzt, ist diese ebenfalls wichtig auch für das militärische Weiterkommen, denn eine Waffe schmiedet sich nicht von alleine, es muss also ein Hammer her.

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