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Diddy Kong Racing: Nicht nur ein Mario Kart-Klon - Leser-Test von GameSpy


1 Bilder Diddy Kong Racing: Nicht nur ein Mario Kart-Klon - Leser-Test von GameSpy
Am Ende des Jahres 1997 erschien bei uns der Funracer Diddy Kong Racing von Rareware. Man könnte vielleicht denken, das Spiel sei einfach ein Mario Kart 64 Klon mit Rarecharakteren, aber in Wirklichkeit hat das Spiel sehr viel mehr zu bieten und wartet mit vielen interessanten Ideen auf.
Die Geschichte ist schnell erzählt: Das Weltraumschwein Wizpig hat die Insel des Elefantengeistes Taj verzaubert und Diddy und seine Kumpels müssen jetzt auf der ganzen Insel Rennen fahren um den Bann zu brechen.
Das Spiel, das übrigens komplett eingedeutsch worden ist, bietet neben einem normalen Rennmodus, in dem man alle Strecken einzeln abfahren kann, einen Time Trial und den Abenteuer Modus, den wohl wichtigsten Teil des Spiels. Euch stehen von Anfang an acht verschiedene Fahrer zur Auswahl, unter anderem Diddy, Banjo und Conker ( Damals hatten Banjo und Conker noch nicht mal ein eigenes Spiel und die anderen Figuren waren alle neu erfunden). Später kann man noch zwei weitere freischalten. Ähnlich wie in Mario Kart unterscheiden sie sich etwas in ihren Fähigkeiten. Die Rennen werden aber nicht einfach nur in normalen Karts gefahren. Es stehen nämlich drei verschieden Fahrzeuge zur Verfügung: Ein Kart, ein Hoovercraft und ein Flugzeug. Während des Rennens kann man farbige Luftballons einsammeln, die einem unterschiedliche Items hinterlassen. Da gibt es Boosts zur Beschleunigung, Raketen um seinen Gegner auszuschalten oder Minen, die man als Falle aufstellen kann. Fährt man über mehrere gleichfarbige Ballons hintereinander, so wird das jeweilige Item in seiner Durchschlagskraft verbessert. Ein Beispiel: Ein roter Ballon gleich eine normale Rakete, zwei rote Ballons gleich eine Lenkrakete und drei rote Ballons bescheren dir zehn Raketen. Als eine Art Oberwelt dient die Insel von der man zu allen Welten gelangen kann. Es gibt vier ( plus eine geheime ) Welten mit jeweils vier Leveln. Anfangs könnt ihr nur die erste Strecke in er ersten Welt fahren. Um weitere freizuspielen muss man in den Rennen goldene Luftballons gewinnen. Wenn man alle vier Rennen einer Welt gewonnen hat, trifft man auf einen Endgegner, den man in einem Duell besiegen muss. Hat man das geschafft, darf man die vier Strecken ein weiteres mal abfahren. Diesmal muss man aber nicht nur erster werden, um zu gewinnen, sondern auch acht auf der Strecke verteite N64-Münzen einsammeln. Anschließend trifft man ein zweites mal auf den Endgegner, der dieses mal um einiges schwerer zu besiegen ist. Hat man diesen besiegt, so hinterlässt er einem einen von vier Teilen eines Amulettes. Wenn man alle Teile zusammen hat, kann man den riesigen Steinkopf in der Mitte der Insel betreten und gegen Wizpig antreten. Diese Begegnung ist übrigens enorm schwer und ich habe es bis heute noch nicht geschafft. Falls einer es doch tut, wird der Eingang zur geheimen fünften Welt geöffnet. Wenn man diese erfolgreich beendet, hat man das ganze Spiel durch und eines der meiner Meinung nach schwierigsten Games überhaupt.
Die Grafik des Spiels ist sehr bunt aber trotzdem schön und übersichtlich. Der Sound ist unterhaltsam. Meistens passt er ganz gut und ist auch nicht allzu nervend.
Diddy Kong Racing ist ein excellenter Funracer, der über einen sehr großen Umfang und ein tolles Gameplay verfügt. Leider reicht es jedoch nicht an das große Vorbild Mario Kart 64 heran.

Negative Aspekte:
Teilweise zu schwer

Positive Aspekte:
Hohe Langzeitmotivation

Infos zur Spielzeit:
GameSpy hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    GameSpy
  • 8.8%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 8/10
    Steuerung: 10/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 9/10
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