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Diablo: Hellfire - Zurück in der Hölle - Leser-Test von Cram


1 Bilder Diablo: Hellfire - Zurück in der Hölle - Leser-Test von Cram
Das Spiel Hellfire ist ein Addon zu Blizzards erfolgreichem Spiel Diablo. In diesem jagten sie Monster durch Dungeons und suchten immer bessere Items. Schließlich besiegten sie den Höllenfürst Diablo höchstpersönlich. Dieser verwandelte sich in einen Menschen zurück und der Höllenstein lag nun frei. Dummerweise hat sich der Spieler des ersten Teil, wahrscheinlich noch glücklich über den Sieg gegen den Obersten der Hölle, genauso diesen Stein selber in die Stirn gerammt, worauf das Spiel von neuem beginnt.

Um das Addon Hellfire zu nutzen benötigen sie die Original Version von Diablo. Wieder ist auch Hellfire nur in englischer Sprache erschienen, dies ist jedoch einer der wenigen Kritikpunkte am Spiel. Insgesamt reicht es nicht an Diablos Niveau an, vor allem gibt es zuwenig Neuerungen.

Es gibt wenige Neuerungen, die das Spiel wirklich bereichern. Am bedeutensten ist wohl, dass ein vierter Charakter, der Mönch, im Spiel auftaucht. Dieser ist ein sehr ausgeglichener Charakter. Er ist ein bisschen Kämpfer, aber auch ein bisschen Zauberer. Durch die Balance ist er perfekt für Einsteiger geeignet. Figuren aus Diablo 1 können für Hellfire übernommen werden.

Neben dem neuen Charakter gibt es auch neue Aufgaben. Insgesamt gibt es 6 Augaben in Hellfire, 2 von diesen sind jedoch gut versteckt. Für die erfüllten Aufgaben bekommen sie wieder großzügige Belohnungen in Form von Gegenständen oder Zaubern. Manche Quests, wie zum Beispiel das Besiegen eines Endgegners müssen natürlich erfüllt werden, andere sind nicht so wichtig. Wieder andere bekommt man im ersten Spiel gar nicht mit, sondern erlebt sie erst beim zweiten durchspielen.

Neu sind auch viele Items die sie finden werden. Manche davon richten mehr Schaden an, oder haben andere spezielle Boni. Die Anzahl an magischen Stäben ist auch deutlich gewachsen, ebenfalls sind viele neue und bessere Rüstungen zu finden. Wie in Diablo werden übrigens auch die Levels in Hellfire zufallsgeneriert. Dieses mal besuchen sie allerdings neue Orte wie zum Beispiel eine Krypta und ein Labyrinth.

Die Grafik ist wie in Diablo etwas trostlos geraten, sieht aber eigentlich ganz gut aus. Vor allem die Effekte für Zauber sind sehr gut gelungen, und kommen vor allem in den dunklen Dungeons gut zur Geltung. Doch genau darin liegt auch das Problem von Diablo und Hellfire. Die Grafik wirkt farblos und trist, nur wenige Flammen lockern das Geschehen auf. Manche Dungeons sind einfach zu dunkel, auch wenn dies atmosphärisch wirken soll.

Negativ aufgefallen ist mir vor allem der Schwierigkeitsgrad. Schon Diablo war nicht einfach, Hellfire legt dagegen noch zu. In den späteren Levels wird man mit wahren Feindmassen konfrontiert und hat ohne entsprechende Items und Zauber fast keine Chance. Dafür ist der neue Charakter sehr interessant und es macht Spaß ihn zu spielen. Doch auch mit diesem hat man nicht bessere Chancen gegen die Feinde zu bestehen

Insgesamt ist Hellfire für harte Diablo Fans ein Muss. Für den Durchschnitts Spieler ist es dagegen nicht notwendig. Ich finde es gibt noch zuwenig Neuerungen, die Sprache ist immer noch Englisch und das Addon ist noch deutlich schwerer als Diablo. Einsteiger und Anfänger werden es mit dem Addon deshalb nicht leicht haben. Wahre Fans werden an Hellfire dagegen ihren Spaß haben, die meisten Spieler können aber gut darauf verzichten.

Negative Aspekte:
immer noch Englisch, schlechte Grafik, zuwenig neues

Positive Aspekte:
Langzeitmotivation, Sound

Infos zur Spielzeit:
Cram hat sich 20-100 Stunden mit diesem Spiel beschäftigt.

  • Spielspaß Gesamtwertung-
    Wertung von:
    Cram
  • 6.2%
  • GAMEZONE MOBILE
    Spielspaß-Wertung
  • -
  • Spielspaß (Multiplayer): 0.0/10
    Grafik: 4/10
    Steuerung: 6/10
    Sound: 8/10
    Atmosphäre: 7/10
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