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Devil May Cry: Schlachteaction vom Feinsten - Leser-Test von Fu Fighter


1 Bilder Devil May Cry: Schlachteaction vom Feinsten - Leser-Test von Fu Fighter
Devil May Cry, das neueste Werk der Macher von Resident Evil und Dino Chrisis, hat einen Hype ausgelöst. Und das hat seinen Grund.
Der Vater der Resident Evil Reihe - Shinji Mikami - hat ein technisch brilliantes Actionspiel ins Leben gerufen, das auch besonders durch seine interessante Story und den überzeugenden Protagonisten - Dante - Höchstnoten verdient hat.

Die Story:
Vor 2000 Jahren hat ein übermächtiger Teufelsprinz, genannt Mundus, den Teufelsthron an sich gerissen. Damit war er Herrscher über alle anderen Teufel in seinem Reich. Doch dies schien ihm nicht zu genügen. Er nahm sich vor, die Menschenwelt zu erobern, jeden zu unterwerfen.
Der ebenso sehr mächtige Teufelsritter Sparda, hatte Mitleid mit den Menschen. Er stellte eine Armee auf und schaffte es den Teufelskaiser zu besiegen. Dieser wurde daraufhin eingesperrt.
Sparda, der nicht mehr im Teufelsreich leben wollte, heiratete ein Frau aus dem Menschenreich, die ihm einen Sohn zur Welt brachte.
Sein Name ist Dante, halb Mensch, halb Teufel.
2000 Jahre später, in der heutigen Gegenwart, plant der ehemalige Kaiser aller Teufel seine Rückkehr. Sie soll schrecklicher und blutiger ausfallen denje und nur einer hat die Macht dazu, ihn und seine Dämonenschar zu stoppen: Du, Dante.
Zur Zeit warst du als freischaffender Söldner in Amerika beschäftigt.
Trish, eine hübsche aber seltsame Frau, macht dich aufmerksam auf die kommende Rückkehr der Dämonen. Du machst dich auf den Weg nach Mallet Island, eine entlegene Insel, auf der die ersten Monster aufgekreuzt sind.

Die Graphik:
Die Graphik in Devil May Cry ist einfach umwerfend. So sind alle Hintergründe in Echtzeit berechnet und geben dem Spiel einen lebendigen Eindruck. Die Texturen sind mit viel Liebe zum Detail gestaltet. Auch die Specialeffekte mit denen Dante nur so um sich wirft, sehen klasse aus. Die Animationen sämtlicher Spielfiguren sind geschmeidig und sehen sehr realistisch aus. Auch kann die Graphik zu einer besonders dichten Atmosphäre beitragen. So kämpft sich Dante durch optisch brilliante Gebäude im gothischen Stil, Kellergewölbe oder durch offenes Terrain.
Besonders bei dem Helden des Spiels, Dante, scheinen sich die Designer besonders viel Mühe gegeben zu haben: Er sieht in seinem langen Ledermantel einfach nur cool aus und auch seine Waffen haben atemberaubende Fähigkeiten, die grafisch nett umgesetzt wurden.
Leider wurden in der deutschen/europäischen Version die sogenannten PAL-Balken eingebaut, die das Bild oben und unten ein Stück verkleinern. Ausserdem wurde die Spielgeschwindigkeit gedrosselt. Man gewöhnt sich aber schnell daran und es fällt nach einigen Spielminuten schon gar nicht mehr auf.
Die Kameraführung ist eigentlich fast immer sehr übersichtlich gehalten, dennoch kann es in einigen Kämpfen zu Sichtproblemen kommen - z.B. beim Wechseln eines Bildschirmes.

Der Sound:
Fast genauso genial wie die Graphik. Die Geräuschkulisse hört sich insgesamt sehr realistisch an. Besonders Schüsse und andere Waffengeräusche sind klasse. Ebenso hervorragend gelungen sind die Musiktitel in den Kampfsequenzen; in diesem Fall ist sie schon richtig aufdringlich schnell und laut, was aber gerade den Spielspass unterstüzt. Der Spieler wird durch die heftigen Musikstücke regelrecht aufgeputscht.

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